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Maschinenraum. Hinter den Kulissen der Politik
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#applevsfbi

Der Streit zwischen Apple und dem FBI über den Zugang zum iPhone von einem der San-Bernardino-Attentäter spaltet die amerikanische Öffentlichkeit. "Apple steht nicht über dem Gesetz, selbst wenn Apple-CEO Tim Cook Recht in Bezug auf den Schutz der Privatsphäre hat", schreibt Adam Lashinsky bei Fortune. Apple dürfe sich genau so wenig wie andere Firmen des Silicon Valley aussuchen, welche Gesetze die Firma befolgen will.  

Anders sieht das FAZ-Redakteur Patrick Bernau. Die US-Justiz habe sich den vehementen Widerstand Apples selbst zuzuschreiben. Weil US-Geheimdienste ohne rechtsstaatliche Kontrolle ein System der Massenüberwachung etabliert haben, glaubt nun kaum jemand, dass der Einsatz einer Entschlüsselungs-Software auf den Fall in San Bernadino beschränkt bliebe.

Aber es geht um mehr als Rechtsdurchsetzung: wenn Apple den Behörden Zugriff auf das Telefon gewähren müsste, würden Kunden zu Silicon-Valley-Wettbewerber in Asien und Europa wechseln und so den Wettbewerbsvorteil der USA in der Technologiebranche minimieren. Fortune.comFrankfurter Allgemeine Zeitung, The Globe and Mail

#amerikawählt

Donald Trump ist die republikanische Präsidentschaftskandidatur nach dem Super Tuesday kaum mehr zu nehmen. Der Polit-Clown, dem vor einem halben Jahr noch niemand ernsthaft auf dem Schirm hatte, könnte der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden. Wie konnte es so weit kommen?

Ein paar Politikwissenschaftler in den USA habe darauf eine Antwot gefunden: Trump spricht eine Wählergruppe an, die "autoritäre" Kandidaten bevorzugen. Dieser Hang zum Autoritären ist weniger eine politische Präferenz, sondern ein Teil der Persönlichkeit, weswegen sich diese Gruppe nur schwer über Meinungsumfragen identifizieren lassen kann. Der "autoritäre" Charakterzug muss zudem aktiviert werden, etwa durch das Gefühl einer Gefahr von Außen.

Donald Trum gelingt dies in einem besonderen Maße, so dass wir es in den USA nun de facto mit einem Dreiparteiensystem zu tun haben: den Demokraten, den Republikanern und den "autoritären" Republikanern. Das Schlimme ist allerdings: etwas ähnliches wie in den USA könnte überall passieren, auch in Europa. Vox

#blockchain

Blockchain, die Verifizierungstechnologie, die hinter der virtuellen Währung Bitcoin steckt, ist aktuell in aller Munde. Nicht nur Banken schauen auf diese neue Technik, sondern auch die Politik. In einer Expertenanhörung hat sich das Europa-Parlament gefragt, wie die Blockchain Märkte und Politik verbessern kann. Zentrales Ergebnis der Anhörung war, dass die Blockchain die wichtige Mittler-Rolle von Plattformen wie Facebook gefährden könnte, weil Vertrauen dezentral hergestellt wird und nicht über einen einzelnen Intermediär. So könne die Blockchain Internet-Monopole aufbrechen. Heise

#kurzundknapp


Wie immer freue ich mich auf Eure Meinungen und Linktipps per E-Mail, in den Kommentaren auf meiner Webseite oder über Facebook, Linkedin und XING.

Einen guten Start in die Woche!
Daniel Florian

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