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Weihnachtsbrief 2015
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Liebe NetzwerkerInnen und Netzwerk-Interessierte,

„Stell‘ dir ein Land vor, dessen Einwohner – vielleicht sogar dessen Führer – mutig sind, ruhig und offen füreinander; ein Land, dessen Volk begreift, dass alle Menschen wie eine Familie zusammengehören und sie dementsprechend handeln müssen; ein Land, das von gesundem Menschenverstand gelenkt wird.“ (Br. David Steindl-Rast)
Wie eine Krähe im Schnee unseren Menschenverstand wach zu machen und eine glückliche Kettenreaktion in Gang zu setzen vermag, beschreibt Br. David in diesem aktuellen, sehr berührenden Text „Eine Vision für die Welt“.
Aufgrund seiner Wichtigkeit entscheiden wir uns bewusst, den Weihnachtsbrief 2015 diesen Gedanken von Br. David zu widmen:
„Dankbarkeit ist Denken im Einklang mit der kosmischen Intelligenz, die uns in dankbaren Augenblicken inspiriert. Sie kann mehr als eine Stimmung verändern, sie kann die Welt verändern. Jede Veränderung der inneren Einstellung verändert die Art und Weise, wie man die Welt sieht und dies wiederum verändert die Art und Weise, wie man handelt.“ (Br. David Steindl-Rast)

„Wir können unser Denken zu einem Werkzeug dieser schöpferischen Intelligenz machen, die stetig die Welt hervorbringt und erhält. Wenn wir uns dieser gütigen Kraft bereitwillig öffnen, hat sie die Kraft alles zu ändern, was nicht mit ihr in Einklang ist.“ (Br. David Steindl-Rast)
„Hier in meinem Herzen kann ich Angst in mutiges Vertrauen umwandeln, Aufhetzung in Stille, Verwirrung in Klarheit, Isolation in ein Bewusstsein von Zugehörigkeit, Abneigung in Liebe und irrationales Verhalten in gesunden Menschenverstand.“ (Br. David Steindl-Rast)
Br. David hat in diesem Text fünf kleine Gesten der Dankbarkeit als Beispiele aufgezählt, die er selbst erprobt hat und die einen Welleneffekt verursachen können, um der Gewalt entgegenzuwirken. Zu den „Fünf kleinen Gesten der Dankbarkeit“ steht nun auch eine neue Grußkarte zum Versenden bereit (Karte 2).

 > zum ausführlichen Text von Br. David Eine Vision für die Welt

„Was ist Ehrfurcht vor dem Leben, und wie entsteht sie in uns? Die unmittelbarste Tatsache des Bewusstseins des Menschen lautet: ‘Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.’ Als Wille zum Leben inmitten von Willen zum Leben erfasst sich der Mensch in jedem Augenblick, indem er über sich selbst und über die Welt um sich herum nachdenkt.“ (Albert Schweitzer)
Was liegt also näher, als unsere Aufmerksamkeit in diesen Wochen auf ein waches, friedliches Miteinander zu richten, sei es auch jetzt nach der UN-Klimakonferenz in Paris, sei es täglich zuhause vor unserer Tür ...?

Die Wellen an Flüchtlingen sind vielleicht auch ein Geschenk für Europa, um bewusst und verantwortlich, also menschlich zu werden, und wieder zur Quelle zurückzukehren - jeder auf seinem Weg achtsamen und dankbaren Lebens und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, in unseren persönlichen Kreisen, in unseren Netzwerken. Dazu sind wir alle eingeladen. „Die Welle nimmt die Welle an die Hand“.
Neuigkeiten aus dem Netzwerk Dankbar leben findet Ihr online. Viele Lichtblicke sind unter den Früchten unserer diesjährigen gemeinsamen Arbeit:
  • Brigittes und Hans’ wunderbare Geschenke an das Europakloster Gut Aich in Form der DVD „Erfülltes Leben - wenn die Schale überfließt“ mit dem dazugehörigen Filmskript aller Dialoge
  • die DVD zur Veranstaltung mit den Wiener Sängerknaben, sowie die Arbeitsunterlage „Achtsam und dankbar leben macht Schule“
  • zahlreiche Übersetzungen von Bruder Davids Texten und auch eigene Beiträge
  • die Begleitung neuer Bücher von Br. David in verschiedenen Sprachen
  • Mit-Organisation und Durchführung von verschiedenen Veranstaltungen
  • mittlerweile 135 kreativ gestaltete Grußkarten, online auf unserer Webseite
  • neue Projektanbindungen, u.a. an das Spendenprojekt „Die heilsamen Gärten von Gut Aich“
  • neue lokale Gruppen in D-A-CH, die beginnen, miteinander im Austausch zu sein
  • gestärkte Verbindungen ins globale Netzwerk in die USA und nach Südamerika
  • der Beitrag zum Weihnachts-Brief von Brigitte (auf Anfrage)
  • der Jahres-Aktivitäten-Bericht 2015 (auf Anfrage)
  • ... und inspirierende Pläne für weitere Projekte in 2016...
Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden. Wir wünschen Euch munteres Teilen der vielseitigen Pflänzchen aus dem Garten „dankbar leben“ und viel Freude damit!
Wie es an dieser Stelle im Netzwerk Dankbar leben in 2016 weiter geht, werden wir Schritt für Schritt in der nächsten Zeit bedenken. Im Übergang bitten wir Euch um Verständnis, wenn nicht alle Eingänge auf der Email-Adresse willkommen@dankbar-leben.org zeitnah beantwortet werden können. Wir vertrauen darauf, dass sich zum richtigen Augenblick die richtige Lösung finden wird, um im Austausch zu bleiben. Die Arbeit der wachsenden Zahl an lokalen Netzwerken bleibt davon unberührt und braucht ja auch keine Leitstelle. 
Wie Ihr Euch erinnert, war das Ziel der Webseite des Europäischen Netzwerkes Dankbar leben von Anfang an, kleinen Netzwerken dankbaren Lebens ins Leben zu verhelfen: Im 3. Jahr sind wir dankbar auf einem guten Weg.
Mit dem Herzenswunsch, uns gegenseitig vertrauensvoll auf dem Weg zum Menschlich-Werden in Ehrfurcht vor dem Geheimnis Leben zu unterstützen, wünschen wir Euch und allen Lebewesen gesegnete, freudvolle und friedliche Augenblicke in dieser Advents- und Weihnachtszeit.
 
In Verbundenheit,
Euer Netzwerk-Team
 
Fotos: Christiane Liptak
Copyright © 2015 Öffentlichkeitsarbeit des Vereins Europäische Klosterheilkunde Gut Aich, All rights reserved.


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