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Alle Kurzfilmveranstaltungen in Hamburg
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Kurzfilm in Hamburg #002
Januar 2020

Auch wenn es bereits einige Tage her ist, erlauben wir uns, allen Leser*innen noch ein schönes Jahr zu wünschen. Möge es im Zeichen des Kurzfilms stehen!

Wie war der Kurzfilmtag in Hamburg?

Auf 384 Veranstaltungen haben sich Menschen deutschlandweit am und um den 21. Dezember getroffen, um zum achten Mal den Kurzfilmtag zu feiern. In Hamburg waren es knapp 20 Veranstaltungen. Kurzfilm Hamburg zeigte in der rappelvollen cantina fux & ganz Kurzfilme für die Kleinsten, im Goldenen Salon und im Aalhaus Schräges und Witziges sowie Gediegenes in der Kinosauna im Holthusenbad. Wir hatten Spaß!
Das B-Movie konnte mit dem Programm Soyuz Apollo: „Achtung Bild – Jetzt kommt der Ton!“ einen der fünf Kurzfilmtag-Kreativpreise abräumen. Glückwunsch!

In Zusammenarbeit mit der Kurzfilm Agentur Hamburg

klub katarakt

15. bis 18. Januar auf Kampnagel
klub katarakt, das Festival für experimentelle Musik in Hamburg, feiert seine 15. Ausgabe und eröffnet mit der Konzertinstallation Passage, in der das Publikum frei durch eine ständig sich wandelnde Klang- und Bildinstallation in drei Hallen flanieren kann.

Composer in Residence am zweiten Tag ist die junge schwedische Komponistin Ellen Arkbro. Am dritten Tag erzeugen das Splitter Orchester und The Pitch mit der Komposition Frozen Orchestra eine mächtige Soundwand, die sich langsam und kontinuierlich verändert. Danach gibt es die Hamburger Erstaufführung von Morton Feldmans Piano and String Quartet, gespielt von einem Ensemble Hamburger Musiker*innen um Lisa Lammel und Jan Feddersen.
In der abschließenden Langen Nacht präsentiert das Festival in allen drei Hallen Erst- und Uraufführungen der Hamburger Szene und internationaler Gäste sowie experimentelle Kurzfilme in Zusammenarbeit mit der Kurzfilm Agentur Hamburg. Ein besonderer Programmpunkt ist die Erstaufführung von Michael Maierhofs Zonen 6 für 17 akustische Gitarren, das vom Gitarren-Ensemble der Royal Academy Antwerpen aufgeführt werden wird. Im Anschluss ein Special Set der Slowcore-Band Halma und Klub mit Sutsche.
Mehr hier.

Lange Nacht: Samstag, 18. Januar, Kampnagel, 20 Uhr: Neue Kompositionen und Experimentalfilme des Netzwerks katarakt; 0 Uhr: Halma; 1 Uhr: Sutsche #5

Veranstaltungen von Kurzfilm Agentur und Kurzfilm Festival Hamburg
The Centrifuge Brain Project (shrt flm nghts) und Moms on Fire (Kurznachfeierabend)

shrt flm nghts n°06

Ein Abend mit Kurzfilmen aus Hamburg. Aufgeboten werden aktuelle Kurzfilme und Klassiker des Kurzfilmschaffens aus der Hansestadt.
Dienstag, 14. Januar im 25hours Hotel Number One, freiraum 1, Paul-Dessau-Straße 2

Kurznachfeierabend

Das Motto des Kurznachfeierabends im Januar wurde uns folgend übermittelt: ³Diesseits der Normalität °©- Gutbürgerliche Kurzfilme ®¢ heiter bis wolkig ®¢ heftig serviert³. Etwas konkreter, gleichwohl kryptisch gehts weiter: Ein Filmemacher wird immer wieder durch die Wirklichkeit behindert, in nur vier Einstellungen, zwischen Verlust und Hoffnung, direkt zum Showdown. Ein Handyduell, das über Sinn und Verstand entscheidet, und eine weitere Couch, auf der die Situation unerträglich wird. Die sonntägliche Grundreinigung der Hinweisschilder kann hier Abhilfe schaffen … Wird gewiss amüsant. Mehr hier.
Mittwoch, 29.Januar um 20 Uhr in den fux Lichtspielen

Weitere Kurzfilmveranstaltungen
Amateurfilm in der DDR und Der Fischmarkt … von Leonore Mau

„Greif zur Kamera, gib der Freizeit einen Sinn“

Amateurfilm in der DDR
Amateurfilm war Teil der organisierten Freizeitbetätigung in der DDR. Über 900 Akteure gingen diesem Hobby nach, mit Freude, Bastelgeschick und Eigensinn – und meist mit dem Ziel der Öffentlichkeit. Über 10.000 Filme sind so entstanden. Sie pendeln zwischen Anpassung und vorsichtiger Kritik oder zeigen einfach nur das, was die Profis nicht oder anders aufgenommen haben.
Ein Dutzend Amateurkurzfilme wird gezeigt, unter anderem Der kleine Clown von Andreas Dresen (1984, 4 min, Auszug). Ralf Forster, Autor des Buches „Greif zur Kamera …“, wird eine Einführung geben. Im Rahmen der Ausstellung „Amateurfotografie“ im Museum für Kunst und Gewerbe bis 12. Januar.
Donnerstag, 9. Januar um 19 Uhr im Metropolis mit Einführung

Shortfilm Slam im Zeise

Hochkarätige Produktionen treten gegen selbst geschnittene Eigenproduktionen an, und ziemlich schnell wird klar: nicht das Budget entscheidet, sondern die Ideen, die Geschichten, das Augenzwinkern, mit dem die Filme nicht nur den vollen Saal, sondern auch die Jury, die zuvor willkürlich aus dem Publikum ausgewählt wurde, begeistern. Moderation: Henna Peschel.
Freitag, 17. Januar um 22.30 Uhr im Zeise

Fotofilme von Leonore Mau und Hubert Fichte

„Im Mai 2005 gab Leonore mir zwei Bücher von Hubert Fichte mit literarisch bearbeiteten Dialogen aus der Anfangszeit ihrer Liebesbeziehung. Sie sagte, es sei alles drin, was sie zu erzählen hätte. Ich hauchte den Dialogen zwischen Irma & Jäcki Leben ein und kombinierte diese mit Maus Photographien. Dennoch – es war nicht genug. Dann stellte ich die Kamera diskret in die Ecke des Arbeitsraums … Es dauerte viele Sonntage, bis diese auch für Leonore selbstverständlich geworden war. So, Sonntag für Sonntag mit einer Tasse Darjeeling Second Flush, erzählte Leonore Mau mir Geschichten aus ihrem Leben.“ (Nathalie David)

Filmprogramm: Der Tag eines unständigen Hafenarbeiters (BRD 1966, 13 min), Der Tageslauf eines Lohnarbeiters. Der Fischmarkt und die Fische (BRD 1968, 9 min), Die Spanische Treppe (BRD 1970, 10 min), Agadir  (BRD 1971, 11 min) und Diese Photographin heißt Leonore Mau (D 2005, Nathalie David, 52 min)
Donnerstag, 30. Januar um 19 Uhr im Metropolis

Short Cut XII

Zwei Filme: Abendmahl – die plötzliche Wucht einer Hiobsbotschaft. Octoplus – unvorhersehbare Folgen von Schicksal und Zufall münden in einem unausweichlichen Ende. Der Ort, an dem die Short Cuts entstehen, nimmt in den Filmen eine wesentliche Funktion ein: das Produktionslabor der Medientechnik in der Finkenau.
Kooperation zwischen dem Studiengang der Medientechnik an der HAW Hamburg, dem Kommunalen Kino Metropolis, Kostümdesign Armgartstraße und Schauspiel-Studio Frese.
Freitag, 31. Januar um 19.30 Uhr im Metropolis

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