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Neues aus der Welt des Kurzfilms
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Shortfilm.News #120
November 2019
Kurzfilmnews

36. Kurzfilm Festival Hamburg: Call for Entries

Filmeinreichungen für das 36. Kurzfilm Festival Hamburg (2. bis 8. Juni 2020) sind ab heute, 1. November, möglich. Kurzfilme aller Genres nicht länger als 30 Minuten und nicht älter als zwei Jahre können für den Internationalen Wettbewerb, den Deutschen Wettbewerb und das Mo&Friese Kinder Kurzfilm Festival eingereicht werden. Mit „Neuland“ ist der Flotte-Dreier-Wettbewerb überschrieben, der thematische Wettbewerb für Kürzestfilme mit der maximalen Länge von 3:00 Minuten. Mehr zu den Wettbewerben hier.
Wir haben uns für eine Zusammenarbeit mit Shortfilmdepot entschieden. Folgt bitte diesem Link zum Einreichen für das 36. Kurzfilm Festival Hamburg. Und hier geht’s zum 22. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival. Deadline ist der 20. Februar 2020. Wir freuen uns auf eure Filme!

Wer ist wo?

Mitarbeiter*innen unterwegs im November …

Axel Behrens (Verleih) ist seit dem 30. Oktober und noch bis zum 6. November als Jurymitglied beim Festival Curta Cinema in Rio de Janeiro.
Hanna Schneider (Deutscher Wettbewerb, Schulkinowoche Hamburg) ist seit dem 30. Oktober bis zum 2. November bei DOK Leipzig.
Anne Jagemann (Verleih) ist in der CineStar-Jury der Nordischen Filmtage Lübeck seit dem 31. Oktober bis zum 2. November, am 14. November beim Hessischen Hochschulfilmtag in Kassel und vom 15. bis 19. November beim exground Wiesbaden zur Sichtung für den Jahreskatalog der AG Kurzfilm.
Maike Mia Höhne (Künstlerische Leitung) ist vom 5. bis 10. November beim Autumn Meeting in Vietnam.
Anna Feistel (Programmkoordination Festival) ist vom 7. bis 10. November beim Festival in Winterthur.
Daniela Conrad (Vertrieb) ist ist vom 21. bis 23. November beim Torino Short Film Market.

Rückkehr
Welcome back! Stine Wangler ist nach ihrer Elternzeit nun zurück im Vertrieb und teilt sich vorerst gemeinsam mit Daniela Conrad eine Stelle.

Kurzfilmtag 2019

Für viele kurze Filme am kürzesten Tag des Jahres! Macht mit, plant Veranstaltungen, besucht diese, feiert mit uns den Kurzfilm. Alles dazu hier. Die Kurzfilm Agentur Hamburg wird selbstverständlich auch dabei sein und mit kurzen Filmen unterm Arm in die Sauna gehen, mit den Kleinen, Filmen und Laternen um die Häuser ziehen, A Wall is a Screen flaniert anscheinend durch Ottensen und noch viel mehr …

Schulkinowoche Hamburg

Die Schulkinowoche findet statt vom 18. bis zum 22. November. Alle weiteren Infos dazu hier. Aktuell sind bereits fast 600 Zuschauer*innen für die verschiedenen Kurzfilmprogramme gebucht.

Onlinekurzfilm des Monats

Passend zu Halloween zeigen wir auf dem YouTube-Kanal der Kurzfilm Agentur Hamburg einen Kurzfilm mit blutigem Humor: Happy B-Day (Deutschland 2013, 8 min). Als Tobias seinen morgendlichen Lauf durch den nahe gelegenen Wald startet, ahnt er nicht, was ihn ausgerechnet an seinem Geburtstag dort erwarten wird …

Branchennews

Neue Filme im Verleih

Der Kurzfilm Verleih hat zwei sehr unterschiedliche Filme neu im Katalog. Im animierten Dokumentarfilm Die Tochter (Falk Schuster, Alexander Lahl, Max Mönch, D 2019, 6:32 min) verliert ein Vater seine Tochter nach und nach an den radikalen Islam und schließlich an die Terrororganisation Islamischer Staat. Er reist ihr hinterher, versucht vergeblich sie zu finden. Ein Film über Radikalisierung und die Verzweiflung der Angehörigen.

Und passend zur Halloween-Saison nehmen wir einen neuen kurzen Gruselfilm in den Verleih auf. In Follower (Jonathan Behr, D 2018, 9:56 min) postet eine junge Babysitterin ein Bild von sich am schicken Arbeitsplatz – und hat einen neuen Follower auf Insta. Der folgt ihr alsbald auch ganz analog. Kommt ihr Freund noch rechtzeitig?

Neu im Verleih: Die Tochter und Follower

Das B-Movie erhält den Lotte-Eisner-Preis 2019

Der Kinematheksverbund vergab unlängst in Berlin die Preise für herausragende Kinoarbeit. Der mit 6000 Euro dotierte Spitzenpreis, der Lotte-Eisner-Preis 2019, ging an das B-Movie in Hamburg. Aus der Begründung: „Der Lotte-Eisner-Preis geht an ein Kino, das geprägt ist von einem leidenschaftlichen Verständnis vom Kinomachen: Es wird betrieben von einem Verein, die Anzahl der Mitglieder ist groß, das Programm wird kollektiv geplant, die tägliche Arbeit im Wechsel bewältigt, ehrenamtlich. Hier laufen Filme, die sonst in keiner Abspielstelle der Stadt zu sehen sind.“
Das unterschreiben wir und gratulieren sehr herzlich! Alle Preisträger hier.

Veranstaltungen

India Week 2019

North by Northwest – Filme aus Nordwestindien
Die Nachwehen der Teilung des indischen Subkontinents im Jahr 1947 haben tiefe Wunden in der Zivilgesellschaft hinterlassen. Immer wieder flackern Unruhen zwischen Hindus und Muslimen auf, kommt es zu Konflikten zwischen Indien und Pakistan, vor allem um Kaschmir. Die Filme zeigen die bedrückende Permanenz der traumatischen Erfahrungen für die betroffenen Menschen, die in diesen Regionen leben. Die Eröffnung des Filmprogramms der India Week ist heute, am 1. November, um 19 Uhr im Metropolis. Mehr hier.

Wir empfehlen das Kurzfilmprogramm Experimenta India, zusammengestellt von Shai Heredia (Mumbai) in Zusammenarbeit mit der KurzFilmAgentur Hamburg: Sakhi (Sandeep C. Ashwath, 2003): Ein Animationsfilm über Einsamkeit und die Suche nach einer guten Freundin. Tales of the Planet Kolkata (Ruchir Joshi, 1993): Eine kritische Auseinandersetzung mit der westlichen medialen Konstruktion von Kolkata als „schlimmstem Ort auf Erden“. Midnight Orange (Gautam Valluri, 2018): Die Kamera erforscht die Architektur der Gräber der Paigah-Familie in Hyderabad. And What Is Summer Saying (Payal Kapadia, 2018): Ein poetischer, assoziativ erzählter Film über ein kleines Dorf am Rand des Dschungels: wie ein Traum aus einer vergangenen Zeit.
Kurzfilmprogramm, Donnerstag, 7. November um 19 Uhr im Metropolis

Das 35. Kurzfilm Festival Hamburg präsentiert die No Nite

Nach dem Festival ist vor dem Festival. Wir holen den Textmarker aus der Schublade und durchstreifen unser Hirn – was leuchtet noch grell nach, was sollte man unterstreichen? Was bleibt nach einem rauschenden Fest, durchtanzten Nächten, wahnwitzig vielen Filmen und Begegnungen? So viel ist sicher: Ein Feuerwerk an Erinnerungen und das große Bedürfnis, die Highlights mit euch zu teilen und noch einmal Danke zu sagen. Das tun wir mit der alljährlichen NoNite – dem absolut subjektiven Festivalrückblick. Das 35. Kurzfilm Festival Hamburg als Destillat. Ein Streifzug durch das Herz des Festivals. Navigiert mit uns durch Festivalperlen, Publikumslieblinge und was sonst noch so übrig geblieben ist.
Donnerstag, 14. November um 20 Uhr im Lichtmeß

 

Midnight Orange bei der India Week und Die Navigatour bei der NoNite

4. KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival

8. – 10. November
Das KLAPPE AUF! Kurzfilmfestival steht für die uneingeschränkte Teilhabe aller Menschen an Kulturveranstaltungen und setzt das Ziel umfassend um: Ein inklusives Team verantwortet die Filmauswahl sowie die Organisation und Präsentation des barrierefreien Festivals. Im Wettbewerbsprogramm stehen 38 Filme, die aus 2200 Einreichungen aus 98 Ländern ausgesucht wurden. Die fünf Programmblöcke wechseln nahtlos zwischen allen Genres und die Zusammenstellung steckt voller Überraschungen. Das komplette Programm gibt’s hier.

Tipps: Jacques Palminger (Studio Braun) spricht bei Eröffnung und Abschluss erstmals eine emotionale Audiodeskription für den Film Cold Star (D 2011, Kai Stänicke, 7 min) ein. Mit dem KLAPPOMAT im Kinofoyer können Festivalbesucher selbst eine Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte erstellen. Das beste Ergebnis wird bei der Abschlussfeier präsentiert. Und ein Autismus-freundliches Programm geht auf die besonderen Anforderungen an einen gelungenen Kinobesuch für autistische Zuschauer ein.

A Wall is a Screen

Rundgang in Dunoon, Schottland, im Rahmen des Dunoon Film Festival
Samstag, 9. November, Start: checkt die Website

Rundgang in Kassel im Rahmen des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests
Freitag, 15. November, Start: 21 Uhr Kulturbahnhof Kassel

Dokumentarfilmsalon auf St. Pauli

Drei kurze dokumentarische Porträts
Frau Maria und die Liquidierung der Stoffhandlung Stastny (Österreich 2018, 25 min, Caspar Pfaundler). Wien: Maria Knoth, 1969 von Prag nach Wien gekommen und seit Jahrzehnten bei der Firma Stastny angestellt, räumt auf. Sie misst Stoffballen, sortiert sie und nebenher erzählt sie vom Geschäft und von seinem Niedergang.
Der Fährmann und seine Frau (D 2014, 37 min, Johanna Huth). Am Ufer der Elde in Mecklenburg-Vorpommern lebt ein Fährmann mit seiner Frau, einem Schwein, vielen Katzen und ein paar Hühnern. Seit 70 Jahren bringt er in seinem kleinen Boot Passanten über den Fluss.
A Screening at the Tatry Cinema (PL 2010, 27 min, Igor Chojna). Dariusz Ambroszczyk betreibt eines der ältesten Kinos im polnischen Lódz – Kino Tatry. Er ist zugleich Chef und der einzige Angestellte. Er verkauft Karten, macht den Einlass und führt vor.
Dienstag, 12. November im B-Movie um 20 Uhr. Mehr hier.

120 Meter und viel Licht

Studierende der Grundklasse Film der HfBK zeigen ihre Erstjahresfilme
Im Rahmen der Übung zur Auseinandersetzung mit analogem Film erhielten die Studierenden jeweils eine Filmrolle (circa elf Minuten) 16mm-Schwarz-Weiß-Material. Die Vorgaben: kein On-Dialog, keine Kamerafahrt und keine Musik. Das Spektrum reicht vom Essayfilm über eine ironische Mockumentary bis zum Spielfilm. Gezeigt werden Filme von Juan Pablo Meza Artmann, Bo Friedrich, Oleg Isakov, Farina Jäger-Stabenow, Ansi Kabore, Laurin Kaiser, Christine Krammer, Nima Latifi, Euncheon Lee, Faro Lienert, Nikuscha Mamatsashvili, Farina Mietchen, Amin Motallebzadeh, Karola Pfaffinger, Mojtaba Rajabzadeh, Sophia Schachtner, Anas Saleh, Fabian Schubert-Heil, Laura Staab und Marlon Weber.
Freitag, 15. November um 19 Uhr im Metropolis. Mit Pause

Kurzfilm im Jonas-Mekas-Schwerpunkt

Das B-Movie zeigt im November fünf homemade Movies von Jonas Mekas. Dazu Filme von Ute Aurand, Douglas Gordon und Peter Sempel.
Oh! Die vier Jahreszeiten (USA/BRD 1986/88, 20 min, Regie: Ute Aurand, Ulrike Pfeiffer). „1986 sahen Ulrike Pfeiffer und ich auf der Berlinale ,He stands in the desert counting the seconds of his life‘ von Jonas Mekas und wollten sofort selber einen Film drehen ... so entstand einenTag später, im Winter vor dem Reichstag der 1. Teil von Oh! Die vier Jahreszeiten. Wir sehen Oh!, und ich erzähle, was ich durch Mekas entdeckte…“ (Ute Aurand).
Samstag, 23. November um 20 Uhr im B-Movie, zu Gast ist Ute Aurand

Hamburg im Film

Hamburg und seine Eisenbahn
Hamburg entwickelte sich bald nach der Einführung der Eisenbahn zum wichtigen Knotenpunkt für das neue Verkehrsmittel. Einen Hauptbahnhof gab es allerdings erst seit Anfang des 20. Jahrhundert: Heute zählt er mit 550.000 Reisenden pro Tag zu einem der am meisten frequentiertesten Bahnhöfe in ganz Europa. Mit einigen Dokumentarfilmen aus Hamburger Filmarchiven sowie aus dem ehemaligen Filmarchiv der Deutschen Bundesbahn soll vor allem an die „glorreichen Bahnzeiten“ in den 40er bis 60er Jahren erinnert werden. Durch das Programm führt Volker Reißmann vom Verein Film- und Fernsehmuseum Hamburg.
Sonntag, 24. November im Abaton um 11 Uhr

Georgische Kurzfilme von Kote Mikaberidze

Erstmals ins Deutsche übersetzt von Nikuscha Mamatsashvili. Was man sät, das erntet man – Agrominimum (Sowjetunion 1930, 27 min) ist ein bauernschlauer Lehrfilm, der visuell pfiffig erklärt, wie man eine bessere Ernte erwirtschaftet. Der Tonfilm Kajeti (Sowjetunion 1936/37, 33 min) zeigt eine zentrale Episode aus Shota Rustavelis Epos „Der Recke im Tigerfell“). Der Vorposten (Sowjetunion 1941, 17 min) reagiert auf den deutschen Überfall auf die Sowjetunion.
Mit Buchpräsentation „Kote Mikaberidze“ (2018), herausgegeben von Soso Dumbadze und Nino Dzandzava.
Montag, 25. November um 19 Uhr im Metropolis. Einführung und Buchpräsentation: Soso Dumbadze und Thomas Tode

Kurznachfeierabend

Hairliche Kurzfilme
Ein Besuch in Glebs kleinem Friseursalon in Hamburg-Altona, für viele seiner Besucher*innen der Höhepunkt des Tages. Haare werden geschnitten und geformt, Glatzen begossen. Und im Jahresumdrehen wuchert die Pracht in alle Richtungen, erhebt sich mit Wasserfontänen, legt sich in Wellen und wird haargenau auf die Fontanelle gehieft. Resthaaransätze und Stoppelfelder erfahren eine Abfuhr auf Messers Schneide. Kurzum: Haarige Angelegenheiten. Als Hairlady wird Doreen vom Salon D für Beratung zur Seite stehen.
Mittwoch, 27. November um 20 Uhr in den fux Lichtspielen. Im Gespräch: Friseurmeisterin Doreen Grahl und Regisseur Christian Hornung.

Trau keinem über dreißig!

Reproducts feiert Jubiläum
Reproducts macht seit drei Dekaden Filme, Videos, Bildserien, Lesungen, Websites, Performances. Produkte, die allesamt aus dem Medienmaterial im schier endlosen Reproducts-Archiv extrahiert, gekeltert, de-, re- oder auch einfach nur konstruiert werden. Meditationen über die bedingungslose Technikgläubigkeit der 50er, das Nazi-Trauma der späten 60er, die talkenden TV-Beichtstühle der 90er, die computerisierte Zukunft des Kurwesens oder die kommenden Jugendtrends des 22. Jahrhunderts. 30 Jahre nach der Premiere im alten Metropolis Kino geben zwei Reproducts-Mitarbeiter in diesem Doppelprogramm einen schonungslosen Einblick in das filmische wie das performative Schaffen der Gruppe.
Die Playlist für den Abend findet sich ab Mitte November hier.
Donnerstag, 28. November im Metropolis um 19 Uhr: Programm 1 – Die Klassiker; ab 21.15 Uhr: Programm 2 – Der Giftschrank

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