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Neues aus der Welt des Kurzfilms
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Shortfilm News #131
Oktober 2020
Kurzfilmnews

37. Kurzfilm Festival Hamburg: Einreichen ab 1. November

Die 37. Ausgabe des Kurzfilm Festivals Hamburg ist geplant für den 1. bis 7. Juni 2021. Dafür öffnen wir in einem Monat unser Einreichfenster für den Internationalen und Deutschen Wettbewerb sowie für die Wettbewerbe des Mo&Friese Kinder Kurzfilm Festivals. Das Einreichverfahren läuft via Shortfilmdepot.com bis Mitte Februar 2021.
Aufgrund des sprunghaften Anstiegs der Einreichungen in den vergangenen Jahren (2019 waren es 4500 Filme, 2020 bereits 6000: ein Anstieg um ein Drittel) und des damit verbundenen organisatorischen Mehraufwands, haben wir beschlossen, Gebühren für Einreichungen zu erheben: im ersten Monat der Einreichspanne sechs Euro pro Kurzfilm, danach acht Euro. Zum Thema Einreichgebühren ist zuletzt ein kenntnisreicher Überblicksartikel von Sofia Glasl auf Shortfilm.de erschienen.

Der Flotte Dreier wird Der dreifache Axel
Alle guten Dinge sind drei. Drei Minuten Film. Drei Drehungen in der Luft. Der dreifache Axel ist einer der schwersten Sprünge im Eiskunstlauf. Elegant und brutal, sagen die, die es wissen müssen, die Eiskunstläufer*innen selbst. Wer diesen Sprung perfekt beherrscht, gewinnt schon mal die Olympischen Spiele. Jedes Jahr wird in Hamburg ein Thema annonciert, das es gilt, in maximal drei Minuten zu erfassen. Wer das schafft, geht in einer legendären kurzen Nacht ins Rennen um den Preis des Publikums. Also, macht mit beim dreifachen Axel, das Thema für 2021 lautet: „Du bist die Katastrophe“. Wer dabei an sich selbst oder Schlingensief denkt, liegt immer richtig. Nehmt die Kamera in die Hand und schickt uns eure Katastrophenfilme bis Mitte Februar 2021. Für den Wettbewerb Der dreifache Axel sind keine Einreichgebühren zu entrichten.

Zum Üben: Anleitung für den Axel (Illustration von Helena Grigar)

Neue Kurzfilme auf unserem YouTube-Channel

Neu auf unserem YouTube-Kanal zu sehen ist Bus (D 2007, 9:17 min) von Jens Schillmöller und Lale Nalpantoglu. In einem Kleinbus wohnt und lebt eine Arbeitsguerilla, die ungefragt Jobs übernimmt und Löhne erzwingt. Eine charmante Anhalterin bringt das System durcheinander …

Und wir präsentieren den dritten Teil der international prämierten „MeTube“-Kurzfilmserie. MeTube 3: August Schram sings „Una furtiva lagrima“ from Donizetti (Österreich 2020, 10:06 min) feierte im August seine Premiere und läuft jetzt schon auf unserem Kanal. In der dritten Zusammenarbeit von Regisseur Daniel Moshel und Opernsänger August Schram erobern August und Elfi die Opernbühne. Fett ausgestatteter, Grenzen pulverisierender Elektro-Opern-Mix mit Anleihen bei „Star Wars“ und „Transformers“. Crazy shit. Mehr hier.

Call for Entries: Coproduction Forums Euro Connection

Als Kontakt- und Koordinationsstelle des Coproduction Forums Euro Connection in Clermont-Ferrand nimmt die AG Kurzfilm ab sofort Einreichungen von Filmschaffenden entgegen, die einen Kurzfilm als europäische Koproduktion planen. Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein: Das Projekt ist ein Kurzfilm (Animationsfilm, Spielfilm, Dokumentarfilm) mit nicht mehr als 30 Minuten und als internationale Koproduktion geplant. Ein Teil der Finanzierung des Projektes muss gesichert sein (Drittmittel), und der Dreh beziehungsweise die Produktion darf nicht vor Juni 2021 beginnen. Einreichdeadline ist der 20. Oktober 2020. Weitere Informationen hier.

Call for Entries: Junge Filme gegen Rassismus

Ab sofort können Filmemacher*innen bis 25 Jahre ihre Produktionen beim Deutschen Jugendfilmpreis einreichen. Der Wettbewerb ist offen für alle inhaltlichen Schwerpunkte. Mit dem Jahresthema „Schwarz, weiß, bunt“ (Trailer dazu hier) lädt er insbesondere zur Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus sowie mit Vielfalt, Gleichberechtigung und Mitmenschlichkeit ein. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2021. Weitere Informationen zum Wettbewerb hier.

Kinder und Jugendliche für Mo&Friese-Jurys gesucht

Du guckst gern richtig viele Filme – am liebsten im Kino – und kannst danach nicht aufhören, darüber zu reden? Dann bist du beim Mo&Friese-Festival genau richtig. Wer zwischen 8 und 18 Jahre alt ist, kann sich für eine der drei Jurys bewerben. Leidenschaft für Filme und etwas Zeit während der Festivalwoche (17. bis 24. Januar) sind die Voraussetzungen. Bei Interesse bewirb dich per Post oder Mail bis zum 2. November beim Mo&Friese Kinder Kurzfilm Festival: c/o Kurzfilm Agentur Hamburg e.V., Bodenstedtstr. 16, 22765 Hamburg oder kinder@shortfilm.com. Weitere Infos hier.

Anmelden für die Schulkinowoche Hamburg

Das Anmeldeverfahren zur Schulkinowoche Hamburg (16. bis 20. November) ist nun online. Es gibt neben zahlreichen Langfilmen auch vier Kurzfilmprogramme für unterschiedliche Altersgruppen: das Programm Wandelbar ab Vorschule (ab 5 Jahren),  Der Natur auf der Spur ab 2. Klasse, Große Erwartungen ab 7. Klasse und Die Kunst der Animation ab 10. Klasse.

Branchennews

Neu in Verleih und Vertrieb: Wer war zuletzt am Kühlschrank?

Die Puppenspielserie feiert Weltpremiere am Kurzfilmtag
Eine WG in Hamburg: Krake, Schildkröte und Seebär plus Seebärchen teilen Wohnung und Alltag miteinander. Küche und Korridor sind Schauplätze der kleinen Gemeinsamkeiten und großen Gemeinheiten, die Autor Daniel Nocke seinen Protagonist*innen in Schnabel und Schnauze legt. Die Miniserie, inszeniert von Nocke, Kathrin Albert und Henning Thomas, führt in ihren zehn kurzen Episoden beispielhaft vor, was das WG-Leben so liebenswert wie quälend macht.

Die Kurzfilm Agentur hat für Wer war zuletzt am Kühlschrank? den globalen Vertrieb und Verleih übernommen. Die Weltpremiere der zwischen einer und vier Minuten langen Folgen wird am Kurzfilmtag (21. Dezember) in vielen deutschen Kinos und in der Arte-Mediathek gefeiert. Wir freuen uns schon darauf. Die Episoden der insgesamt rund eine halbe Stunde langen Puppenspielserie sind einzeln oder komplett über den Kurzfilm Verleih buchbar. Für die Zwischenzeit empfehlen wir das Wiedersehen mit einer älteren Arbeit Nockes, in der er bereits seine WG-Expertise unter Beweis gestellt hat: Kein Platz für Gerold von 2006.

Schildkröte (herrlich gesprochen von Anneke Kim Sarnau), Krake und ihr Kühlschrank

Neue Filme im Verleih

In Sounds of Nature (Simon Weber, Schweiz 2013, 7:45 min) ist der zehnjährige Finn mit seinen Eltern im Wald unterwegs. Mehr als die Natur interessiert ihn sein Computerspiel, zum Ärger des Vaters, der ihm die Konsole entreißt. Frustriert sitzt Finn auf dem Holzsteg am Waldsee und starrt gelangweilt ins trübe Wasser. Plötzlich hört er ein eigenartiges Geräusch. So beginnt für Finn eine mystische Entdeckungsreise durch die Natur und ihre verborgenen Möglichkeiten.

In Wolkenfrüchte (Kateřina Karhánková, Tschechische Republik 2017, 10:29 min) leben haarige Tierchen in kleinen Höhlen im Wald. Ihre einzige Nahrung sind leuchtende Früchte, die vom Himmel fallen. Als diese eines Tages ausbleiben, macht sich das mutigste Tierchen auf die Suche im dunklen Wald ...

Die beiden neuen Verleihfilme sind auch Teil des Kurzfilmprogramms Der Natur auf der Spur, das wir zusammen mit Mo&Friese und der Schulkinowoche kuratiert haben. Zusammen mit dem Vorschulprogramm Wandelbar (in Kooperation mit Vision Kino und Mo&Friese) sind beide Programme auch für den Kurzfilmtag am 21. Dezember zu günstigen Konditionen im Verleih buchbar.

Der Natur auf der Spur in Sounds of Nature und Wolkenfrüchte

Verleihfilm „The Beauty“ gewinnt Studierenden-Oscar

Der animierte Kurzfilm The Beauty des Schweizer Regisseurs Pascal Schelbli hat einen Studierenden-Oscar gewonnen. Ein Kugelfisch aus Folie, eine Muräne mit Autoreifenprofil, Plastiktüten, die im Wasser schweben wie ein schimmernder Quallenschwarm: The Beauty (D 2019, 4:27 min) ist eine poetische Reise durch eine faszinierende Unterwasserwelt, in der Plastik und Natur eins werden.

Mit den Trophäen ehrt die Academy seit 1972 Auslandsregisseure und junge Talente von Filmhochschulen in den USA. Schelblis Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg wurde von der Academy in der Sparte Animation im internationalen Wettbewerb ausgezeichnet. In diesem Jahr reichten 207 amerikanische und 121 internationale Hochschulen knapp 1500 Beiträge ein. 18 Studierende wurden daraus als Preisträger*innen in sieben Filmkategorien ausgewählt. Die Arbeiten sollen am 21. Oktober in Los Angeles in einer virtuellen Zeremonie gewürdigt werden. Die Gewinner*innen können ihre Filme auch für den Oscar-Wettbewerb im Jahr 2021 einreichen.

Studierenden-Oscar für die Verschmelzung von Plastik und Natur: The Beauty

Neuer Film in Vertrieb und Verleih

Mit Lachsmänner (Schweiz, 2020, 6:06 min) gewann das Trio namens EISPRUNG, hinter dem sich die Filmemacher*innen Veronica L. Montaño, Manuela Leuenberger und Joel Hofmann verbergen, den Best-Swiss-Newcomer-Preis beim diesjährigen Locarno International Film Festival. Anhand von fortpflanzungswilligen Lachsen spielt der Animationsfilm mit Geschlechterrollen und Stereotypen. Während die Lachsmänner testosterongeladen stromaufwärts schwimmen, geben sich die Frauen am Ende des Flusses einem Fruchtbarkeitstanz hin. Doch die Rollen sind nicht so klar verteilt, wie die Männer es erwarten.

Lachsmänner: Geschlechterzwist im Fluss
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