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Alle Kurzfilmveranstaltungen in Hamburg
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Kurzfilm in Hamburg #010
Oktober 2020
Veranstaltung des Kurzfilm Festivals Hamburg

36. Kurzfilm Festival Hamburg = 3. Hamburger Film-In

5. bis 8. November im Metropolis
In gut einem Monat laden wir zum 3. Hamburger Film-In. Nach der pandemiebedingten Absage des 36. Kurzfilm Festivals im Juni zeigen wir Anfang November im Metropolis ein komprimiertes Festival der Wettbewerbe.
Der Kurzfilm ist die originärste Stimme im internationalen Filmschaffen. Innovativ, provokativ, queer, politisch, poetisch – jenseits der bekannten Strukturen. Kurzfilm ist ein Möglichkeitsfeld: kollaborativ, experimentell, raw. Und auf die Freiheit der Form folgt die Lust, die Gedanken weiterzuspinnen: Beim 3. Hamburger Film-In laufen in einem Marathon alle Wettbewerbsprogramme des Internationalen und Deutschen sowie des Flotten Dreier Wettbewerbs. Das Kino ist Reflektor. Der Himmel wird strahlen.

1 Kino // 4 Tage // 3 Wettbewerbe // 7 Preise // 100 Filme // 40 Länder

Der Programmplan, die angenommenen Filme und weitere Infos hier. Aufgrund der Abstandsregeln wird die verfügbare Anzahl an Plätzen beschränkt sein. Der Vorverkauf beginnt ab dem 26. Oktober über die Website des Metropolis.

Weitere Kurzfilmveranstaltungen

70 Jahre Akademie der Künste

Kurzfilmprogramme zum Jubiläum
Die Freie Akademie der Künste wurde unter anderen von Hans Henny Jahnn und Hans Erich Nossack gegründet. Künstler*innen aller Richtungen treten hier miteinander in Austausch – Schauspieler, Architektinnen, Autoren, Bildende Künstlerinnen, Filmschaffende, Musiker und Komponistinnen. Im Jubiläumsjahr gibt es im Metropolis jeden Monat Filme von Mitgliedern der Akademie: im Oktober ein langer Kurzfilmabend mit zwei Programmen. Mit Gästen und Filmgesprächen, moderiert von Maike Mia Höhne.

Programm I: Fatih Akin: Visions of Europe – Die alten bösen Lieder; Christian Bau und Maria Hemmleb: Snapshot mon amour; Detlef Buck: Erst die Arbeit und dann?; Birgit Durbahn: Das Frühstück der scheidenden Geister; Maria Hemmleb und Jutta Hercher: Mein Herz schlägt blau
Samstag, 17. Oktober um 17 Uhr im Metropolis

Programm II: Candida Höfer: Da forno; Maike Mia Höhne: Fin de siglo; Ute Holl und Peter Ott: Traum-Wolken-Exil; Gerd Roscher und Barbara Kusenberg: Sonst ist auch das Ende verdorben; Monika Treut: Begegnung mit Werner Schroeter; Franz Winzentsen: Die Anprobe und Stromausfall; Klaus Wyborny: Out of New York
Samstag, 17. Oktober um 19.30 Uhr im Metropolis

Fin de siglo von Maike Mia Höhne

Werkschau #2

Studierende der UE in Hamburg präsentieren ihre Arbeiten
Im Rahmen des Experimentalfilmseminars von Professorin Maike Mia Höhne sind essayistische Filme entstanden, im Seminar Animationsfilm von Professorin Verena Kraemer unterschiedlichste Techniken und Geschichten, unter anderem eine Hommage an Lotte Reiniger. Die Utopie vor Augen: Dokumentarfilme, die unter Corona Bedingungen das Unmögliche versuchen – gemeinsam Film zu denken und zu produzieren. Mehr als ein Deutscher. Mehr als ein Film – ein breit gefächertes Programm mit Musikvideos und Dokumentarfilmen, animierten Filmtiteln, Animations- und Experimentalfilmen gibt Einblick in die Schwerpunkte im Studium und die Filmemacher*innen geben Auskunft über ihre Arbeiten.
Dienstag, 27. Oktober um 21 Uhr im Metropolis. Mit Gästen

Irezumi von Lea Mayerhofer, Sophie Remstädt, Sarah Wolf

17. dokumentarfilmwoche hamburg

Mit Minifestival am 2. und 3. Oktober im Metropolis beim Filmfest Hamburg zu Gast
Die dokumentarfilmwoche hamburg zeigt eine Auswahl des für April geplanten Programms, das wegen des Lockdowns nicht stattfinden konnte. Darunter auch ein paar Kurzfilme. Im Metropolis können mindestens 50 Besucher*innen Platz finden, zudem sind rund 200 Streamingtickets für die meisten Vorstellungen verfügbar. Es werden auch Gäste zu Filmgesprächen erwartet. Zum Programm hier.

Kino Climates Special

Das Netzwerk „Kino Climates“ ist eine Plattform für den Programm- und Ideenaustausch unabhängiger Kinos und Filmklubs in Europa. Das Mitglied B-Movie zeigt ein Kurzfilmprogramm zusammengestellt vom Team des Cinéma „La Clef“ in Paris. Die Räume des La Clef sind seit September 2019 besetzt, um den Abriss zu verhindern.
In Barres (Luc Moullet, 15 min) geht es um die berühmten Eisenstangen in der Pariser Métro, die das Schwarzfahren verhindern sollen. Aber es gibt zahlreiche ballettreife Tricks, mit denen diese Hindernisse umgangen werden. Territory (Eleanor Mortimer, 17 min) zeigt, wie sich die Makaken Gibraltar zu eigen machen. Bait (Amos Gitai, 51 min) erzählt die Geschichte eines Hauses, dessen Eigentümer ein palästinensischer Arzt ist. Es geht in den Besitz der israelischen Regierung über, die es dann einem jüdischen Professor vermietet.
Sonntag, 11. Oktober um 16 Uhr im B-Movie, zu Gast ist Almut Lindner, Cinéma La Clef

31. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg

Streams Are My Reality – Queere Filme unter außergewöhnlichen Bedingungen
Unter dem Motto „Streams Are My Reality“ präsentieren die Lesbisch Schwulen Filmtage vom 20. bis 25. Oktober ein kleines, feines Programm im Metropolis (in dem 1990 die ersten Lesbisch Schwulen Filmtage stattfanden) und per Stream. Es besteht Hoffnung, dass einige Gäste kommen können für Filmgespräche. Auch der Kurzfilmwettbewerb Ursula wird zu sehen sein. Zahlreiche Wiederholungen werden in der Woche nach dem Festival vom 28. Oktober bis 1. November gezeigt. Mehr hier.

Hamburg im Film

Hamburg und seine Theater
Ein Rückblick auf Hamburgs Theatergeschichte im 20. Jahrhundert: Einblicke in vergessene (Schiller-Oper) und lebende Theater (Ohnsorg), Begegnungen mit berühmten Regisseuren wie Gustaf Gründgens und Peter Zadek. In Kooperation mit dem Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Sonntag, 25. Oktober um 11 Uhr im Abaton mit Joachim Paschen

Das gläserne Archiv – aus dem Keller auf die Leinwand

In der Kinemathek Hamburg (Metropolis) lagern über 5800 Filme auf Zelluloid: vom sekundenkurzen Kurzfilm bis zur stundenlangen Monumentalproduktion. Zum dritten Mal präsentiert das „Gläserne Archiv“ das Archiv-Überraschungs-Screening am Welttag des audiovisuellen Erbes. Hier sind die Filme nicht vorab ausgewählt, sondern werden live erspielt. Das Kinopublikum dreht am „Filmglücksrad“ und bestimmt so das Überraschungsprogramm auf 35mm oder 16mm, das noch in derselben Vorstellung zur Aufführung gebracht wird. Flankiert wird die Reise der Filmkopie aus dem Archiv ins Kino durch kurzweilige Positionen rund um das Thema Kinoerlebnis und Filmarchiv – umrahmt von Anekdoten des Archivars Thomas Pfeiffer. Durch den Abend führen der Filmwissenschaftler Nils Daniel Peiler und Programmkuratorin Manja Malz.
Dienstag, 27. Oktober um 17 Uhr im Metropolis

Kurzfilmprogramm spanischer Filmemacherinnen

Das Instituto Cervantes Hamburg stellt in Zusammenarbeit mit dem 3001 Kino vier preisgekrönte Kurzfilme von spanischen Regisseurinnen vor. In Centrifugado (2018, 11 min) von Mireia Nogueras hilft ein junger Mann einer älteren Frau, ihre Wäsche nach Hause zu tragen. Aber dann scheint sie ihn nicht wieder gehen lassen zu wollen. Marisa Benitos Animationsfilm Dúctiles (2018, 3 min) reflektiert die Frauenbilder, die in verschiedenen Epochen verwendet wurden und zeigt ihre visuellen Codes und Stereotypen auf. Sara Fantova erzählt in No me despertéis (2018, 3 min) aus einer Zeit in ihrem Leben, in der ihr Vater ein politisches Amt in der baskischen Regierung übernimmt, Personenschutz bekommt und sie ihr bisheriges Leben aufgeben muss. Der Dokumentarfilm Quand j‘étais petit (2015, 12 min) von Elena Molina erzählt die Geschichte von N’Sele Malone, einem der bekanntesten Puppenspieler Westafrikas.
Dienstag, 27. Oktober um 19 Uhr im 3001 Kino

Aus dem Programm spanischer Filmemacherinnen: Dúctiles (Instituto Cervantes)

9. Afrikanisches Filmfestival

Zu sehen sind neue und außergewöhnliche Dokumentar- und Spielfilme von jungen als auch etablierten Regisseur*nnen des afrikanischen Kinos sowie europäischen Filmemacher*innen, die hierzulande nur selten ins Kino kommen. Es gibt auch drei Kurzfilmprogramme. Mehr hier.
Von Donnerstag, 29. Oktober bis Sonntag, 8. November im Studio-Kino und in der Bücherhalle Altona

Kurzfilmprogramm chilenischer Filmemacherinnen

Videos chilenischer Frauengruppen und Filmemacherinnen, die ab Oktober 2019 entstanden sind: über politisch-soziale Auseinandersetzungen, Kämpfe gegen das Patriarchat und Machismo, Staatsgewalt, Verbrechen der Diktatur und Diskriminierung der Mapuche. Somos la historia del futuro − Wir sind die Geschichte der Zukunft (Chile 2019/2020, insgesamt 69 min, Originale mit span. und teils engl. UT)
Samstag, 31. Oktober um 21 Uhr im B-Movie. Mit Gästen

fux Lichtspiele im Exil im Haus 3

Das kleinste Kino Hamburgs hat seit nunmehr einem halben Jahr geschlossen. Nach drei spätsommerlichen Open Airs im Hof der fux eG finden die fux Lichtspiele ab Oktober punktuell Unterschlupf im Haus 3. Dort können unter Hygieneauflagen etwa 20 bis 25 Besucher*innen Platz finden. Ein Extremkino im Winter im Hof der fux eG mit Punsch, warmen Pullis und Feuertonne ist in der Pipeline. Mehr Infos hier.

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