Copy
35. Kurzfilm Festival Hamburg
View this email in your browser

35. Kurzfilm Festival Hamburg

Knapp 80 Veranstaltungen an 7 Tagen, über 300 Filme aus mehr als 40 Ländern. Dazu 82 Filme aus 33 Ländern in 40 Veranstaltungen beim Mo&Friese-Festival. Insgesamt mehr als 130 Teammitglieder, die für die Festivals arbeiten und um die 500 Gäste, darunter 200 Filmemacher*innen, die wir erwarten. Und hoffentlich erneut rund 14.000 Besucher*innen, die Kurzfilme sehen wollen.
Schnell zum Programm, zum Katalog, zu Tickets und Instagram.


Dienstag, 4. Juni
 

Eröffnung

Endlich geht's los: Grußworte, fünf Topkurzfilme und eine Keynote von Filmproduzent Paul Williams aus London, der in den 90ern in Hamburg lebte. Als „outsider who knows the inside“ erzählt der Punkmusiker und Mitgründer der Meanie-Bar von seinem Blick auf die Hamburger Kulturszene: No prisoners taken. Danach flanieren wir mit Wegbier zum Festivalzentrum Post am Kaltenkircher Platz.
 

Eröffnung OPEN SPACE

Dort steigt um 21.30 Uhr die Eröffnung der Installation: „Sitting on the Earth of Tomorrow‘s Sunrise“ von Bárbara Wagner und Benjamin de Burca im OPEN SPACE des Festivalzentrums. Es spricht Bettina Steinbrügge, Direktorin des Kunstvereins Hamburg. Wagner und de Burca sind anwesend. Ausklingen lassen wir den Abend in den Räumen unserer Stilbruch-Lounge in der Post.
Das Festivalzentrum Post am Kaltenkircher Platz. Bis morgen wird der OPEN SPACE fertig, versprochen
OPEN SPACE: Mittwoch bis Sonntag
 

Sitting on the Earth of Tomorrow’s Sunrise

Performing Identity: Installation von Bárbara Wagner und Benjamin de Burca
Im OPEN SPACE in der Post präsentieren wir die erste Soloausstellung in Deutschland von Bárbara Wagner und Benjamin de Burca. Die beiden verdichten Popkultur in Tableaux vivants zu Filmen, die direkt auf den Grund des Lebens selbst reichen.

Die dreiteilige Installation befindet sich im OPEN SPACE im Festivalzentrum und ist von Mittwoch bis Sonntag täglich von 15 bis 2 Uhr zu sehen.

Artist Talk mit Bettina Steinbrügge, Bárbara Wagner und Benjamin de Burca
Mittwoch, 5. Juni um 19 Uhr im Kunstverein Hamburg

 

Installation: I have nothing to offer

Die zweiteilige Filminstallation I have nothing to offer von Tanja Bächlein und Arne Bunk zeigt ruhige, filmische Porträts, die an die „Screen Tests“ von Andy Warhol erinnern. Im Sommer 2018 entstanden die Aufnahmen unter besonderen Bedingungen – die Porträtierten saßen in einer Sauna, die im Bild nicht erkennbar ist.
Der zweite Teil besteht aus einem Angebot: Wer sich allein oder zu zweit während des Festivals porträtieren lassen möchte, kann sich unter der folgenden Mailadresse melden: kfh@bunk-und-baechlein.de
Mittwoch bis Sonntag, täglich ab 15 Uhr im Festivalzentrum Post
Rise aus der Installation von Wagner/de Burca. Sitzen und schwitzen für I have nothing to offer
Tipps für Mittwoch, 5. Juni
 

Wettbewerbe

Wir haben abgespeckt. Aus 5 mach 3. Internationaler und Deframed Wettbewerb tun sich zusammen, der Hamburger zieht in den Deutschen Wettbewerb ein. Und der Dritte im Bunde ist flott. Unsere Wettbewerbe starten heute. Das Herz beginnt zu schlagen!

Internationaler Wettbewerb

Programm 1: Echoes from Tomorrow. Jenseits der Zeit … Ein Horizont
A Million Years: Zwei begegnen sich im Hotel in Kambodscha. Langsam fließt die Zeit. 3 Dreams of Horses ist ein Triptychon, in dem das Pferd in seinen verschiedenen Inkarnationen, als domestiziertes Tier, als abstrakte Kraft und als Symboltier, zur Meditation anregt. I’ve Got My Things and Left: Eine Totenwache für den Freund, der viel zu früh gegangen ist. Deborah Stratman arbeitet in Vever (for Barbara) mit Aufnahmen der kürzlich verstorbenen Filmemacherin Barbara Hammer, die diese bei einer Motorradreise 1975 durch Guatemala gedreht hat. Die Filmemacherin Malena Szlam hat auf 16mm eine subjektive meditative Erfahrung des Altiplano Hochplateaus in den Anden gefilmt.  Eine Ode an die Lust am Entdecken.
19 Uhr im Zeise 2

Programm 2: Das Licht der Welt
Yuka Satos Dialogue ist ein Gedicht für die Stadt in Farben und Mustern. Die palästinensische Künstlerin Shuruq Harb verknüpft in The White Elephant Bilder aus den 90ern mit Aussagen von Bekannten, warum ein Autodiebstahl ein politischer Akt sei, der ersten Intifada und Trance Partys in Tel Aviv, die 72 Stunden dauerten. In III der polnischen Animationsfilmerin Marta Pajek treffen zwei aufeinander, und Eingriffe in den Körper werden zu Blumen auf der Leinwand. Via Craigslist sucht der Autor von The Eddies Männer, deren Fetisch es ist, mit der Waffe zu masturbieren. Die männliche Gewalt überlagert die Unschuld und das Wachsen: Prendre feu.
21.15 Uhr im Zeise 1

Internationaler Wettbewerb: Altiplano und The Eddies
Tipps für Mittwoch, 5. Juni
 

Deutscher Wettbewerb

Programm 1: Gespenster
Die einen sehen Schatten, die anderen das Licht: Little Lower than the Angels, eine der aktuellen Arbeiten des Kollektivs Neo­zoon, findet die Exzesse und Absurditäten der christlichen ­Hybris auf Youtube, während in Dead Sea Dying von Rebecca Zehr und Katharina Rabl ein Meer an seinen Pilgern versiegt. In Umbra suchen Florian Fischer und Johannes Krell das An- wie das Abwesende und machen dabei das Subjektive gegen die Sonne sichtbar. Jochen Kuhns Gerichtszeichner schließlich skizziert rätselhafte Erscheinungen mit professioneller Distanz, bis die Verhandlung plötzlich in Hysterie explodiert und selbst der bisher so nüchterne Erzähler vom Sog seiner Bilder mitgerissen wird.
19 Uhr im Zeise 1 und 20.15 Uhr im Filmraum

Flotter-Dreier-Wettbewerb: Thema ›Lost in Translation‹

Unser Filmwettkampf mit Stadionatmosphäre. In diesem Wettbewerb findet alles nach drei Minuten sein jähes Ende. Länger dürfen die Filme beim Flotten Dreier nicht sein. Einiges wird euch spanisch vorkommen – so ging’s uns auch. Damit ist alles gesagt!
Lost in Translation: Das Publikum entscheidet, wer wirklich lost ist. 1000 Euro gehen an den Gewinner.
19.30 Uhr im Lichtmeß

Little Lower than the Angels im Deutschen Wettbewerb und Tретий - лишний im Flotten Dreier
Tipps für Mittwoch, 5. Juni
 

LABOR DER GEGENWART III

Die neugegründete Sektion LABOR DER GEGENWART ist Reflexionsort gesellschaftlicher, sozialer, cinephiler Fragen. Ausgewählte internationale Künstler*innen, Programmer*innen, Kurator*innen, Changemaker*innen denken in Filmen und Programmen zu Standpunkten und Thesen.

Wir haben fünf Labors, heute startet Numero III zum Thema Zensur: There is no movement – Now! Wie geht Filmemachen in Russland, wenn der Staat versucht, alles zu kontrollieren? Was für Filme entstehen in einem Land ohne Grundrecht auf Meinungsfreiheit? Steckt das russische Kino an einem neuen Tiefpunkt der künstlerischen Möglichkeiten, der dazu zwingt, andere Wege einzuschlagen? Diesen Fragen geht Kurator Vladimir Nadein, Gründer des Moscow Experimental Film Festivals in zwei Filmprogrammen nach.

Das Programm Farewell Avant-garde betrachtet die sowjetische Underground-Filmbewegung der 80er Jahre, die sich aus der Epoche der Stagnation und der strengen bürokratischen Zensur herauszuarbeiten versuchte. Unter denkbar schlechten Produktionsbedingungen entstanden experimentelle, avantgardistische, politische und provokante Filme.
19 Uhr im Metropolis

Shift gibt einen Einblick in das zeitgenössische Filmschaffen. Russisches experimentelles Kino ist quasi nicht existent, und Videokunst gibt es nur im Galeriekontext. Wo bleibt das neue russische Kino? Wie könnte Indiefilm und Videokunst in Russland aussehen? Was sind es für Filme?
21 Uhr im Metropolis

Waiting for DeBil im Programm „Farewell Avant-garde“ und The Shift im Programm „Shift“
Tipps für Mittwoch, 5. Juni
 

toons ’n’ tunes

Die Idee ist so alt wie das Kino. Schon als die Brüder Lumière ihre ersten Kurzfilme vorführten, spielte ein Pianist im Kino die Musik zu den stummen Streifen. Mit toons ’n’ tunes lässt Mo&Friese in Kooperation mit KinderKinder e.V. diese vergessene Kunstform wiederaufleben. Cartoons aus den 20ern und eigens produzierte Clips werden live musikalisch zum Leben erweckt. Weil das nicht nur Kinder begeistert, zeigen wir es zu späterer Stunde auch allen großen Festivalbesucher*innen.
Musik: Edgar Herzog, Clemens Endreß, Sven Kacirek. Animation und filmische Auswahl: Till Penzek.
19 Uhr im Festivalzentrum Post, Lampenlager

Wir zeigen toons ’n’ tunes im Kino Lampenlager im Festivalzentrum

Kurz zusammengefasst

Hier die Veranstaltungen mit Links zu Facebook zum Teilen und Einladen.

OPEN SPACE: Ausstellungseröffnung am Dienstag um 21.30 Uhr im Festivalzentrum
Deutscher Wettbewerb am Mittwoch um 19 Uhr im Zeise 1 und 20.15 Uhr im Filmraum
Internationaler Wettbewerb am Mittwoch um 19 Uhr im Zeise 2 und 21.15 Uhr im Zeise 1
Flotter-Dreier-Wettbewerb am Mittwoch um 19.30 Uhr im Lichtmeß
LABOR DER GEGENWART III: There is no movement – now! am Mittwoch um 19 und 21 Uhr im Metropolis
Festivalklub, Dienstag bis Sonntag in der Post         

Direkt zum Festivalprogramm, zum Ticketinfo, zum Katalog, zur Filmsuche, zum Trailer.

Facebook
Facebook
YouTube
YouTube
Website
Website
Instagram
Instagram
Copyright © 2019 Kurzfilm Agentur Hamburg, All rights reserved.


unsubscribe from this list    update subscription preferences