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Diesen November stellt Bio Suisse die Lebensmittel ins Zentrum und fragt: Was hat Ihr Essen gegessen? Mit den richtigen Antworten können Sie sich als Knospe-Kenner outen. Unbesorgt geniessen können Sie die Produkte, die in Bern mit der Bio-Gourmet-Knospe ausgezeichnet wurden. Und wer eine Möglichkeit sucht, diese sowie weitere schmackhafte (Bio-)Produkte zu verkosten, der besucht die Slow Food Messe in Zürich.
 
Ihre Bio Suisse
 

Wettbewerb

Was hat Ihr Essen gegessen?

Ob ein Spiegelei, Ihr Lieblingskäse oder ein saftiges Schweinskotelett – Sie essen am Ende, was Ihr Essen «gegessen» hat. Bei Fleisch, Milch und Eiern von Knospe-Betrieben können Sie sicher sein, dass die Tiere Bio-Futter fressen, regelmässig Auslauf und viel Platz haben. Es ist also garantiert, dass schon Ihr Essen gesund gelebt und gegessen hat.

Jetzt beim Wettbewerb mitmachen: www.knospe.ch

Bio-Gourmet-Knospe

28 Produkte erhalten begehrtes Zusatzlabel

Bio Suisse zeichnet jedes Jahr Bioprodukte aus, die höchste geschmackliche Anforderungen erfüllen. In diesem Jahr fand die Prämierung in Partnerschaft mit der Vereinigung der besten Spitzenköche der Schweiz «Les Grandes Tables de Suisse» statt. Eingereicht wurden 69 Produkte, 28 erhielten das begehrte Zusatzlabel «Bio-Gourmet-Knospe».
 
Alles Wissenswerte zur Preisverleihung finden Sie hier...

Knospe-Kino

Film über die Molkerei Bergell im Kanton Graubünden 

Schmackhaft ist auch der Käse der Latteria Bregaglia im Kanton Graubünden. Ob weich, hart oder halbhart – er wird seit 1994 in Knospe-Qualität produziert und ermöglicht den an der Molkerei beteiligten sieben Betrieben im Berggebiet ein Auskommen.
 
Hier geht es zum Film...

Bio 3.0

Bestimmen Sie die Weiterentwicklung der Biobranche mit

Sind Sie daran interessiert, wie sich die Biobranche in der Schweiz weiterentwickeln soll? Möchten Sie in Workshops Ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen einbringen? Dann machen Sie an der Tagung «Bio 3.0 – Visionen für die Biobranche und den Biokonsum» mit. Die Tagungskosten betragen 90 Franken. 

Mehr Infos dazu finden Sie hier (PDF Flyer)...

Abstimmung

Bio Suisse sagt Ja zum Atomausstieg                  

Am 27. November wird über die Atomausstiegsinitiative abgestimmt. Die Risiken der Atomenergie sind besonders für die Landwirtschaft untragbar.
Der Ausstieg bietet dem Agrarsektor Chancen, da viele Landwirte schon heute «Energiewirte» sind. Bio Suisse gibt deshalb die Ja-Parole heraus...

Hier geht es zur Medienmitteilung...

Bienen

Erfolgreiche Pflanzaktion mit Biosetzlingen

Auf Initiative von Bio Suisse und Coop Bau + Hobby haben sich dieses Jahr über 12‘000 Schülerinnen und Schüler für den Erhalt der Bienen eingesetzt. Sie haben im Frühling 13'500 m2 Blumenweiden angesät und 16'600 Kräutersetzlinge angepflanzt. Nächstes Jahr soll die Aktion wieder stattfinden.
 
Erfahren Sie hier mehr über die faszinierende Welt der Bienen: www.probienen.ch

Für Sie entdeckt 

Slow Food Market Zürich

Vom 18. bis 20. November findet in der Messe Zürich der Slow Food Market statt. Am Gemeinschaftsstand von Bio Suisse präsentieren zehn Produzenten und Verarbeiter ihre Produkte.

Hier gibt es 10 x 2 Tickets zu gewinnen. Teilnahmeschluss ist Montag, 14. November. 

Chez Bio Suisse 

Biopionier und Landwirt Felix Prinz zu Löwenstein 



Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft und Vorstandsmitglied des FiBL Deutschland. 

Herr Prinz zu Löwenstein, wie zufrieden sind sie mit der Entwicklung des biologischen Landbaus?

Wir betreiben seit 10‘000 Jahren Landwirtschaft. Aber wenn wir weiterfahren wie bislang, dann betreiben wir in 10‘00 Jahren keine Landwirtschaft mehr. Auch keine biologische. Wir haben für viele Praktiken der konventionellen Landwirtschaft funktionierende Alternativen. Hin und wieder sind wir nur besser, aber noch nicht gut. Und manche Probleme haben wir genauso wenig gelöst, wie die konventionellen Kollegen. 
 

Können Sie ein paar Beispiele nennen?

Kreisläufe sind nicht geschlossen, denn alle Nährstoffe, die mit unseren Produkten den Hof verlassen, kehren dorthin nicht zurück. Oder: Immer mehr Betriebe fahren mit zu schwerer Technik auf den Feldern herum – mein eigener eingeschlossen. Egal wie breit die Reifen sind, der Unterboden wird so verdichtet. Oder: Viele Systeme sind nicht stabil. Wie Obstplantagen, die regelmässig Pflanzenschutz brauchen. Oder Putenmastbetriebe, die nicht ohne Antibiotika auskommen. Spannend fände ich, mit der konventionellen Landwirtschaft zusammen die Bereiche zu identifizieren, in denen wir alle Probleme lösen müssen, um diese dann gemeinsam anzugehen. Das würde helfen, Brücken zu bauen.
 

Während der Biolandbau an seinen Pendenzen arbeitet, kommen ständig neue Herausforderungen dazu. Wie stehen Sie zu der Biotechnologiemethode CRISPR/Cas?

Erstens sollten wir uns Zeit nehmen, die Risiko-Frage zu beurteilen. Schliesslich entstehen bei CRISPR/Cas wie auch bei der klassischen Gentechnik Organismen, die man nicht mehr zurückholen kann. Zweitens: Der Ökolandbau sollte solche Technologien nicht nutzen. Seine Aufgabe ist es, stabile Systeme zu entwickeln, die ohne regelmässigen externen Input auskommen. 
 

Bei vielen Fragen, die den Biolandbau umtreiben, kommt auch den Konsumentinnen und Konsumenten eine wichtige Rolle zu. Sie bestimmen über den Geldbeutel, was produziert wird. Sind sie damit nicht überfordert?

Nein. Wir haben auf allen Gebieten die Alternative, nachhaltig erzeugte Produkte zu kaufen. Aber es wird nicht die Summe der Verbraucherentscheidungen sein, die unsere Wirtschaft enkeltauglich macht. Konsumenten werden nur die Pionierfunktion ausüben, die den Wandel möglich macht. Am Ende ist es die Politik, die für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen muss. Und momentan sind die Rahmenbedingungen falsch ausgelegt.


Lesen sie das ganze Interview auf unserem Blog...

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