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Newsletter August 2016
Der Bioackerbau trägt zu gesunden Böden und hoher Biodiversität bei. Auch lassen sich Bioweizen und Biodinkel gut verbacken, zum Beispiel zu einem herrlichen Rosmarin-Schlangenbrot, serviert mit griechischen Knospe-Oliven. Lernen Sie in unserem Newsletter Dimitrios Kyriakoulias, ein Olivenproduzent aus Griechenland, kennen. Ausserdem erfahren Sie tolle Tipps für Sommerausflüge. Unter anderem auf die bezaubernde St. Petersinsel im Bielersee.

Ihre Bio Suisse

Rezept 

Biogetreide aus Biosaatgut macht feinstes Biobrot 

Biobrot ist mit 20 Prozent Marktanteil eines der beliebtesten Bioprodukte der Schweizer Konsumenten. Knospe-Bauern können die Nachfrage nach biologisch produziertem Brotgetreide aber noch nicht decken. Bio Suisse sucht deshalb aktiv nach Betrieben mit Ackerfläche, die auf Bio umstellen möchten. Bio beginnt beim Getreide bereits vor der Aussaat: Das Saatgetreide wird auf einem Biobetrieb vermehrt und nicht chemisch-synthetisch behandelt. Mehr zur Bio-Getreideproduktion erfahren Sie im Knospe-Kino mit Ueli Weidmann

Marktanteil Bio


Backen Sie Rosmarin-Schlangenbrote aus Knospe-Biogetreide als Apéro zu griechischen Knospe-Oliven.

Oliven 

Griechischer Knospe-Produzent im Gespräch

Dimitrios Kyriakoulias ist Oliven- und Olivenöl-Produzent aus Griechenland und führt seinen Betrieb seit zwei Jahren nach den Richtlinien von Bio Suisse. Im Interview erzählt er über seine Erfahrungen, über die Motivation zur Umstellung sowie die Schwierigkeiten, die es in der Olivenproduktion nach den Richtlinien von Bio Suisse zu meistern gilt. 

Märkte 

Bunte Bio-Märkte für Klein und Gross

Ein Marktbesuch ist mehr als ein Einkauf. Vor allem zur Sommerzeit eignen sich Bio-Märkte wunderbar für Familienausflüge. So etwa der Vielfaltsmarkt 1001 Gemüse & Co. Er bietet am 3. und 4. September bei Sativa Rheinau ein grosses Informationsangebot für Erwachsene und Unterhaltung für Kinder. Für die Zentralschweizer/innen findet am selben Wochenende der Biomarkt O Sole Bio statt. Rund Hundert Biobetriebe präsentieren sich auf der Zuger Seepromenade. Für Kulinarik, Spiel und Spass ist gesorgt. Der Bärner Bio Märit am 24. August im Herzen von Bern, zeigt die Vielfältigkeit des Biolandbaus und bietet ebenfalls viel Abwechslung für Kinder.

Weitere spannende Märkte in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Marktagenda...

Grand Prix Bio Suisse 

Bio Suisse sucht Kandidaten

Bernhard Hänni aus Noflen BE hat den «Grand Prix Bio Suisse 2015» mit einer neuartigen Bodenbearbeitungs-Methode gewonnen. Seit dem Gewinn ist einiges gegangen. «Wir konnten das System dank der Preissumme von 10'000 Franken optimieren und viele Anpassungen machen. Vor allem nach diesem regnerischen Jahr, zeigt das System Effizienz», so Hänni. «Sogar aus Deutschland kamen Anfragen von Betrieben, die unser System übernehmen möchten.»

Sind auch Sie ein Tüftler, der seine Geräte nach den Bedürfnissen seiner Kulturen abändert? Dann sind Sie ein Kandidat/eine Kandidatin für den «Grand Prix Bio Suisse». Die Anmeldefrist läuft noch bis am 31. August 2016. Mehr dazu hier...

Biodiversität

Grosser Malwettbewerb für Kinder

Biodiversität ist Bio Suisse ein grosses Auch die Kleinen sollen dafür sensibilisiert werden. Dieses Jahr haben Kinder im Rahmen eines Schulprojekts Blumenwiesen für Bienen und Biodiversität  gepflanzt. 

Ausserdem lancierte unser Magazin Bioaktuell einen Malwettbewerb, bei dem Kinder das Titelbild zum Thema Biodiversität gestalteten. Die Freundlichkeit der Kinderzeichnungen hat uns gerührt. Überzeugen Sie sich selbst...

Für Sie entdeckt 

Bioladen «La Ferme 1794»

Zwischen Kerzers und Murten steht in Champ-Raclé 19 ein renoviertes Bauernhaus. Darin befindet sich seit kurzem der Bioladen La Ferme 1794.Der Knospe-Betrieb BIOLEGUMA verkauft hier das eigene Bio-Gemüse- & Früchtesortiment sowie ergänzende Produkte aus biologischer und regionaler Herkunft. Zudem lädt ein kleines Bistro Café zum Verweilen ein.

Chez Bio Suisse 

Schumachers Biohof auf der St. Petersinsel

Markus und Christine Schumacher führen gemeinsam mit ihrem Sohn Jonas in Erlach BE und auf der St. Petersinsel im Bielersee zwei Teilbetriebe. Auf der Insel halten sie vor allem Ziegen und Angus-Rinder für die Fleischproduktion. Auf dem Festland produzieren sie mehrheitlich Getreide und halten Legehennen für die Eierproduktion. Besucher sind bei den Schumachers herzlich willkommen. Deren Betrieb auf der St. Petersinsel bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten.


Was gibt es besonderes zu entdecken auf ihrem Hof? 

Auf einem Rundgang zeigen wir den Besuchern die St. Petersinsel, unsere Weiden mit den Angus-Rindern und Buren-Ziegen und unseren Hof. Wir bieten auch «Übernachten im Stroh» an. Nach einer Nacht im wohligen Stroh wartet ein reichhaltiges Bauern-Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf den Bielersee. In den frühen Morgenstunden, wenn der Pirol singt, verzaubert die menschenleere Insel auch uns immer wieder. 
 

Welche Werte versuchen Sie den Besuchern mitzugeben?

Dass die Herkunft unserer Nahrung enorm wichtig ist. Wir möchten niemandem vorschreiben, sich biologisch zu ernähren. Aber wir wollen dazu animieren, dass sich die Konsumenten Gedanken über die Herkunft ihrer Nahrung machen. Unser Fleisch ist beliebt und schmeckt gut, weil die Tiere ein glückliches, ruhiges und gesundes Leben führen. Man sollte sich auch beim Gemüse jeweils überlegen, was zu welcher Saison auf der Speisekarte sinnvoll ist. 
 

Bei welchen Altersgruppen sind Hofbesuche am beliebtesten?

Die häufigsten Besucher sind junge Familien. Ich denke, junge Eltern befassen sich instinktiv mehr mit der Herkunft der Nahrung. Man möchte ja nur das Beste für seine Kinder. Wir haben aber begeisterte Besucher aus allen Altersstufen.
 

Wir wird ihr Getreide weiterverwertet? Was ist wichtig beim Biogetreideanbau?

Unser Getreide wird zu Brotmehl und zu Hühnerfutter weiterverarbeitet. Für den Biogetreideanbau ist es von grosser Bedeutung, dass man resistente Sorten sät. Wir kultivieren die Sorte Viva und haben immer einen guten Ertrag. Auch bei schwierigeren Wetterverhältnissen, wie in diesem Jahr, hatten wir keinen Krankheitsbefall. Die Blacken entfernen wir von Hand, anderes Unkraut lassen wir in begrenztem Ausmass einfach wachsen.
 

Sie haben einen Wunsch an die Konsumenten offen.

Ich wünsche mir, dass die Konsumenten sich mehr Gedanken über die Herkunft ihrer Nahrung machen und sich auch überlegen, wofür sie das Geld ausgeben.

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