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Newsletter März 2017
Der Frühlingsmonat März bringt längere Tage und erfrischte Gemüter mit sich. Passend dazu lockt eine kulinarische Entdeckungsreise am zweiten Berner Slow Food Market. Wir zeigen, welche nachhaltig produzierten Lebensmittel am Gemeinschaftsstand von Bio Suisse auf Sie warten. Nachhaltigkeit ist uns ein Anliegen in allen Bereichen. Beim Anbau von Futtermitteln, der Haltung von Tieren wie auch bei der Unkrautbekämpfung. Erfahren Sie, wie wir Mensch, Tier und Umwelt ins Gleichgewicht bringen. Wir wünschen anregende Lektüre.
 
Ihre Bio Suisse

Slow Food Market

Wieder viel Bio in Bern

Der Slow Food Market Bern findet vom 10. bis 12. März statt. Am Gemeinschaftsstand von Bio Suisse finden Sie Gfrornigs Joghurt vom Biohof Wydimatt, Knospe-Käse der Hofkäserei Spitzhorn oder Gemüse, Fleisch und vieles mehr vom Biohof Otti. Entdecken Sie Knospe-Ghee von Waldlicht oder Fleisch-, Fisch- und vegetarische Produkte von Gavis. Auch Flaora präsentiert nachhaltige Fleischprodukte vom Hof. Und die Domaine des Faverges hat die passenden Weine dazu. Im Blog können Sie nachlesen, was es mit den Microgreens von essblatt auf sich hat.

Jahresthema

Mehr Bio, weniger Pestizide

Wie bekämpft der Biolandbau ohne chemisch-synthetische Hilfsmittel Schadinsekten und Schadpilze? Unter anderem mit vorbeugenden Kulturmassnahmen. Das bedeutet, dass im Acker- und Gemüsebau neben der Sortenwahl eine ausgeklügelte Fruchtfolge entscheidend ist. In Dauerkulturen sind die ökologische Gestaltung der Umgebung sowie die Wahl der richtigen Sorte wichtig. Und in Gewächshäusern werden oft Nützlinge freigelassen. Biotaugliche Pflanzenschutzmittel aus der Betriebsmittelliste sind die letzte Massnahme. Lesen Sie hier warum mehr Biolandbau zu weniger Pestiziden führt...

Tagung

Von Maul bis Schwanz

«Nose-to-tail» ist derzeit hoch im Kurs. Fragen Sie sich, wie alle Teile eines Tieres zubereitet werden? Wie man Skirt, Onglet und Mark schmackhaft grilliert? Möchten Sie ein Herz degustieren und Fragen an Fachpersonen stellen? Eine Gelegenheit dazu bietet die Tagung «Mehr Wert: Vermarktung von Maul bis Schwanz», die Bio Suisse am 27. März in der Neuen Alten Markthalle in Basel organisiert.
 
Kontakt für mehr Informationen und Anmeldung: corinne.waelti@bio-suisse.ch / 061 204 66 77
 
Lesen Sie mehr über «nose-to-tail» auf unserer Webseite...

Für Sie entdeckt

Wasserschloss Schweiz in Gefahr?

Am 31. März findet in Basel der 12. eco.naturkongress statt. Der Klimawandel bedroht die Wassersituation in der Schweiz. Natur, Landwirtschaft und Menschen kämpfen schon in wenigen Jahren mit Wasserknappheit. Schmelzende Gletscher, steigende Schneefallgrenze und Extremniederschläge sind erste Symptome. In spannenden Vorträgen und Workshops wird thematisiert, wie das Wasserschloss Schweiz bewahrt werden kann.

Chez Bio Suisse

Peter Lüscher, Legehennen-Produzent aus Holziken AG


Peter Lüscher hat einen Knospe-Betrieb mit 2’000 Legehennen. Die Tiere werden besonders artgerecht gehalten und verbringen viel Zeit unter freiem Himmel. Sie können sich in den grosszügig bemessenen Anlagen frei bewegen, verfügen über genügend Schattenplätze und über ein Sandbad zur Gefiederpflege. Neben der Infrastruktur ist das Biohühnerfutter wichtig. Dabei ist die Schweiz auf Importe angewiesen.

Kann man 2000 Hühner in einer Herde artgerecht halten?

Eine Haltung wie in der Natur ist bei den meisten Nutztieren nicht möglich. Das Huhn ist ein Busch- und Waldtier. Wir versuchen aber den natürlichen Gegebenheiten möglichst nahe zu kommen. Bio-Knospe-Bauern lassen die Hühner auf die Weide, bieten Schatten- und Rückzugsplätze, halten sie im Vergleich zu konventionellen Betrieben in grossräumigeren Ställen mit geschützter Aussenklima-Zone, bieten Sandbäder und streuen Körner auf den Boden. So können die Hennen ihr natürliches Verhalten ausleben.
 

Woher stammt Ihr Hühnerfutter?

In der Schweiz produzieren wir nur 35 Prozent des Biohühnerfutters selbst. Beim Getreide sind es fast 60 Prozent, Soja hingegen wird praktisch alles importiert. Das Futter stammt zum grössten Teil aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Rumänien und der Ukraine und wird dort unter den gleich strengen Richtlinien von Bio Suisse produziert wie in der Schweiz.
 

Warum stammt ein Teil des Futters aus dem Ausland?

Die Schweiz kann sich nur zu 55 Prozent selbst versorgen. Den Rest müssen wir als Nahrungs- und Futtermittel importieren.
 

Warum füttern Sie Soja?

Soja ist einerseits ernährungsphysiologisch für die Hühner ideal, anderseits ist es viel besser als sein Ruf. Knospe-Soja hat viele Vorteile: Es wächst garantiert nicht auf nach 1994 gerodeten Flächen. Die Betriebe werden als gesamtes biologisch geführt. Soja ist Teil einer sinnvollen Fruchtfolge, das heisst, sie wechselt sich auf den Feldern jährlich mit anderen Kulturen ab, was sich positiv auf die Pflanzengesundheit auswirkt. Soja bindet im Gegensatz zu anderen Futterpflanzen wie Mais und Sonnenblumen natürlicherweise Stickstoff aus der Luft im Boden. Soja ist agronomisch eine sehr wertvolle Pflanze.
 

Lesen Sie das ganze Interview mit Peter Lüscher auf unserem Blog...
 
Erleben Sie im Knospe-Kino den Legehennen-Betrieb von Etienne Clerc in der Westschweiz. 
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