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Herbstzeit ist Erntezeit – auch im Biolandbau. Äpfel und Birnen werden beispielsweise zu Most oder Mischgetränken wie Schorle verarbeitet. Dabei stammen rund 70 Prozent des Mostobsts von Hoch-, der Rest von Niederstammbäumen. Einer, der sich auf Baumkulturen versteht, ist Ruedi Glauser: In seiner Bio-Baumschule bietet er 600 verschiedene Obstsorten an. Was den einen das Obst, ist den andern die Beere. Familie Räss aus dem Kanton Zürich hat ihren Betrieb völlig umgekrempelt und produziert heute Wildbeeren. Für diesen mutigen Schritt wurden sie für den diesjährigen agroPreis nominiert. A propos Preis: Bei unserem Apfel-Wettbewerb können auch Sie tolle Preise gewinnen.
 
Ihre Bio Suisse

Most

Der Apfel kann nicht ohne die Birne

Äpfel soll man nicht mit Birnen vergleichen, heisst es im Volksmund. Doch ergänzen tun sie sich prima. Zumindest beim Most und das im Verhältnis 90 (Apfel) zu 10 (Birne): Der Apfel liefert eher die Säure, die Birne ist für die Süsse zuständig. Das ist gut zu wissen, denn bei unserem Apfel-Wettbewerb können Sie nicht nur einen Biokorb mit frischen Früchten und Gemüse gewinnen, sondern auch einen Entsafter Vita Juicer. Wer lieber isst, kann mit ein wenig Glück auch ein Bio-Nachtessen mit Swiss Tavolata gewinnen.

Einer der grössten und schönsten Hochstamm-Obstgärten steht auf dem Betrieb der Familie Brunner in Steinmaur ZH. Mehr dazu unter diesem Link: www.hochstamm-blog.ch

agroPreis

Zwei Knospe-Produzenten stehen im Final

Der agroPreis ist der jährliche Innovations-Wettbewerb der Schweizer Landwirtschaft. Dabei werden innovative Produkte und Dienstleistungen gefördert und prämiert.
Dieses Jahr sind zwei der vier Finalisten Knospe-Produzenten. Die Familie Räss aus Benken (ZH) hat ihren Betrieb auf den Kopf gestellt. Statt Kartoffeln pflanzt sie auf 25 Hektaren Bio-Wildbeeren an. Die Bergbauernfamilie Berta aus Braggio (GR) sorgt mit Agrotourismus, der sich mit dem Biobetrieb kombinieren lässt, für Wertschöpfung im Bergdorf. Möchten Sie die Finalisten unterstützen, dann klicken Sie hier und wählen Sie Ihren Favorit.

Bio-Gourmet-Knospe

Vier Produkte für die Sonderauszeichnung nominiert

Knospe-Produkte stehen nicht nur für Nachhaltigkeit, sie bieten auch höchsten Genuss. Deshalb verleiht Bio Suisse dieses Jahr die Bio-Gourmet-Knospe in Partnerschaft mit der Vereinigung der besten Spitzenköche der Schweiz «Les Grandes Tables de Suisse (LGT)».
  
Zwei Fachjurys unter der Leitung des Sensorikers und Foodjournalisten Patrick Zbinden bewerten die 69 eingereichten Produkte, diesmal aus den Bereichen Milchprodukte und Feinbackwaren. Die erste Jury hat vier Produkte mit der Höchstnote 6 bewertet.
Wer von der zweiten Jury aus Spitzenköchen der LGT Ende Oktober noch einmal eine 6 erhält, darf sich über eine Sonderauszeichnung freuen. Lesen Sie in unserem Blog mehr über die nominierten Produkte...

Hier finden Sie die Medienmitteilung...

Kükentöten

Es braucht eine Lösung für männliche Küken

Bio Suisse befasst sich derzeit intensiv mit der Frage, was mit den männlichen Küken in der Legehennenzucht passieren soll. Ein Verbandsvertreter sagte im Mai in der Sendung Kassensturz: «Wir suchen mit der Branche nach einer nachhaltigen Lösung, damit ab 2019 keine Küken mehr zwecklos getötet werden müssen.» Wie dieses ehrgeizige Ziel erreicht werden soll, lesen Sie hier...
Als Konsumentin, als Konsument können Sie bereits heute Eier von Legehennen kaufen, deren Brüder nicht getötet werden: 
Zweinutzungshuhn bei Coop...
Henne & Hahn...
Hahn im Glück...
Huhn mit Bruder...

Bioladentag

Erleben Sie die Vielfalt an Bioprodukten

Sie lieben regionale Bio-Produkte und legen Wert auf nachhaltig hergestellte Produkte? Dann besuchen Sie am 29. Oktober Ihren lokalen Bioladen. Am Bioladentag entdecken Sie nicht nur ein breites, saisonales Angebot an Gemüse, Salaten und Obst oder Neues zum Ausprobieren, Sie erhalten auch noch 10 Prozent auf Ihren Einkauf. Mehr Infos finden Sie auf der Bioladentag-Webseite...

Für Sie entdeckt 

Das Buch «Alpengold»­­

«Alpengold» heisst das neue Buch von Marcel Heinrich und Martin Bienerth aus dem Fona-Verlag in Lenzburg. Während zwei Jahren proträtierte der Biobergkäser Martin Bienerth seinen Freund und Biobergkartoffelbauern Marcel Heinrich auf dessen Betreib im Albulatal www.bergkartoffeln.ch. Gleichzeitig dokumentierte der Bergkäser seinen eigenen Betrieb in Andeer www.sennerei-andeer.ch. Entstanden ist ein Buch, dass mit authentischen persönlichen Bildern arbeitet und die Lesenden nach Graubünden entführt – unter anderem auch zum Spitzenkoch Andreas Caminada ins Schloss Schauenstein in Fürstenau.
 
Das Buch können Sie hier bestellen: www.fona.ch

Chez Bio Suisse 

Ruedi Glauser, Inhaber Bio-Baumschule Glauser


Die Bio-Baumschule Glauser in Noflen BE feiert am 8. Oktober mit einem grossen Hoffest ihr 25jähriges Bestehen.

Mehr Infos und die Einladung finden Sie hier...

Ihre Baumschule ist die erste und älteste biologische Obst-Baumschule der Schweiz. Worin unterscheidet sich eine Bio-Baumschule von einer konventionellen?

Für uns gilt, was für alle Knospe-Produzenten gilt: Der gesamte Betrieb ist Bio, und wir arbeiten nach den Richtlinien von Bio Suisse. Das heisst, wir verzichten auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln sowie Kunstdünger. In unseren Baumkulturen setzen wir nur Kompost, Gründünger und organischen Dünger ein, und wir belasten den Boden möglichst wenig. Unser Ziel ist es, dass unsere Nachfahren auch nach zehn Generationen noch einen Boden antreffen, auf dem sie das Gleiche machen können, wie wir heute. Damit dies gelingt, arbeiten wir mit und nicht gegen die Natur.
 

Sie bieten das gesamte Obstbaumsortiment an. Was ist der primäre Zweck dieses riesigen Angebots?

Der Hauptgrund ist für uns die Natur und die damit verbundene Artenvielfalt. Diese ist das Hauptmerkmal eines Knospe-Hofs. Mit unseren annähernd 1'000 Obst- und Beerensorten wollen wir diese Vielfalt unterstützen. Wir heben uns mit unserem Sortiment ab und bieten etwas Spezielles an, damit rechnet sich unser Betrieb auch wirtschaftlich. Zudem ist es viel schöner, inmitten vieler Arten und Sorten zu arbeiten. Und es gefällt auch unseren Kunden, die uns hier besuchen.
 

Wo sehen Sie den biologischen Obstbau in der Schweiz im Jahr 2035?

Der langfristige Weg muss ein kompromissloses Bekenntnis zur Knospe sein. Nur so hat der Konsument einen wirklichen Mehrwert. Bewegen wir uns Richtung „Bio light“, werden sich die Richtlinien aufweichen und Bio und konventionell nähern sich an. Damit würden wir uns von der ursprünglichen Idee von Bio entfernen, und das fände ich nicht gut.
 

Sie haben einen Wunsch frei an die Hobbygärtner der Schweiz?

Im eigenen Garten sollte möglichst wenig Pflanzenschutz eingesetzt werden. Um das zu erreichen, helfen Mischkulturen, die optimal aufeinander abgestimmt sind. Wie in den professionellen Biokulturen heisst auch hier das Zauberwort – „Vielfalt“.


Lesen sie das ganze Interview auf unserem Blog...

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