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Newsletter Public Eye (bisher EvB)
Übergabe des Dirty-Diesel-Containers an Trafigura in Genf


Westafrika sagt Stopp zu Dirty Diesel


Liebe Frau Linnenkohl
Zu Beginn dieses Jahres schauen wir noch einmal zurück: Im Herbst 2016 haben wir mit unserer DirtyDiesel-Kampagne aufgezeigt, dass Schweizer Rohstoffhandelsfirmen Afrika mit giftigem Treibstoff fluten. Heute, nur vier Monate später, dürfen wir einen Grosserfolg unserer Kampagne melden: 5 westafrikanische Länder haben die Schwefelstandards drastisch gesenkt und verbieten zukünftig den Import des stark verschmutzten Treibstoffs.
 
Mit diesem Resultat haben wohl auch die betroffenen Rohstofffirmen nicht gerechnet. Trotz internationaler Medienberichterstattung und der Lieferung eines Containers mit verschmutzter Luft aus Ghana (siehe Foto) hatten sie jegliche Verantwortung abgestritten und versucht, den Status Quo beizubehalten. Skandale wie im Fall von Dirty Diesel sowie die fehlende Transparenz und Nachhaltigkeit haben der Rohstoffbranche einen üblen Ruf eingebracht. Trotzdem schützt die offizielle Schweiz diesen volkswirtschaftlich bedeutenden Sektor weiterhin. Wenn Multis sich um ihre Verantwortung foutieren und die Politik wegschaut, muss die Zivilgesellschaft Missstände aufdecken.
 
Unabhängige und vertiefte Recherchen sind wichtiger denn je – gerade in Zeiten, in welchen „Fake-News“ die Nachrichten bestimmen. Für Dirty Diesel haben unsere FachexpertInnen drei Jahre recherchiert. Und der Erfolg zeigt, dass auch kleine Organisationen mit seriöser Arbeit viel bewirken können. Möglich ist dies nur dank der Unterstützung unserer 25‘000 Mitglieder. Dank ihnen können wir aktiv werden und sie garantieren unsere Unabhängigkeit. Für ihr Engagement erhalten Mitglieder das Public Eye Magazin mit exklusiven Geschichten, scharfen Analysen und mutigen Reportagen. Setzen auch Sie auf Fakten und unterstützen Sie unsere Arbeit als Mitglied oder mit einer Spende!
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Rebekka Köppel, Public Eye (bisher Erklärung von Bern)
 
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