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GTV Newsletter April 2015

Brugnasco-Handballlager: Anmeldeschluss 1. Mai 2015
Spielbetrieb: Saisonrückblick 2014/15, Abschlusstabellen, Termine
Vereinsleben: Save the dates

Grusswort vom Präsident

Saisonende bedeutet auch Saisonstart

Die Saison 14/15 ist fast zu Ende, noch ein Spiel und dann ist’s vorbei.
Im sportlichen Sinn war der GTV nicht nur auf der Sonnenseite. Vorallem bei den Aktivteams nicht, aber wie sagt man so schön: auf Regen wird Sonnenschein folgen. Daran arbeiten wir im GTV schon mit voller Kraft.
Unsere Juniorinnen und Junioren Teams sind ein Versprechen für die Zukunft und bei den Aktiven wollen wir aus den Fehlern lernen und gestärkt daraus hervorgehen.
In vielen Bereichen können wir noch Verstärkung gebrauchen: In den meistens Teams ist nur ein Trainer am Werk, da braucht es dringend Unterstützung. Als Co-Trainer oder auch als Teammanager kannst Du den Trainer unterstützen oder entlasten.
Im Vorstand würden wir uns auch sehr gerne noch breiter aufstellen. Du könntest als Junioren- oder Juniorinnen-Vertreter dabei sein oder als Beisitzer mal in die Vereinsführung reinschnuppern.
Fühlst Du dich angesprochen? Interessiert dich so ein Job? Macht Dir keine Gedanken wegen fehlender Ausbildung, das lässt sich nachholen und wird vom Verein finanziert. Was wir suchen sind Leute, welche den GTV tatkräftig unterstützen möchten, denn aktuell mangelt es uns an Manpower.
Melde Dich bei uns unter
info@gtvbasel.ch, bei mir oder bei Christian Weyer.
 
Der Weg geht weiter und wir wollen ihn wieder Goid-Weiss-Rot glänzen lassen.
 
Boris Brugger
Präsident GTV Basel

Brugnasco Handball-Lager

Sonntag, 9. bis Samstag, 15. August 2015
Anmeldeschluss ist der 1. Mai 2015

In der letzten Sommerferienwoche führen wir ein Handball- und Sportcamp durch.
Sportbegeisterte Jugendliche sind bei uns genau richtig. Ob Du schon Handball spielst oder nicht, ist nicht wichtig. Spiel, Spass und Sport stehen im Vordergrund. Wir zeigen Dir, was Handball so spannend und einzigartig macht. Du spielst schon Handball? Na dann kommst Du erst recht auf deine Kosten. Wir helfen dir, deine Technik zu verbessern und zeigen dir ein paar neue Tricks.
In den
Ferienhäusern von Brugnasco (oberhalb von Airolo) ist der GTV seit über 100 Jahren zu Hause. Etliche Generationen von Handballern haben dort ihre Karriere begonnen, zusammen Tricks ausprobiert und die Zeit genossen.
Was wird Euch geboten?
  • Tägliche Trainingseinheiten
  • Ein kompetentes Trainerteam
  • Auf die Spieler/innen angepasstes Training
  • Videoanalysen, um besser lernen zu können
  • Der Spass kommt dabei nicht zu kurz!
  • Badeausflug nach Locarno, Brugnasco Olympiade (Döggele, Ping Pong, Spezial Quiz etc), Grillplausch, Spiel und Spass
  • Sonstige Sportmöglichkeiten: Fussball, Volleyball, Faustball, Ping Pong, Boules.
An- und Abreise
Wir fahren gemeinsam mit dem Zug ins Tessin. Dort wird euer Gepäck nach Brugnasco transportiert. Sonntag Morgen geht es los, je nach Witterung gibt’s einen kurzen Spaziergang zu den Lagerhäusern. Nachmittags spielen wir dann bereits das erste Mal. Bei der Abreise müssen wir natürlich das Lagerhaus sauber verlassen und dann geht’s wieder ab nach Airolo und mit dem Zug zurück nach Basel. Ankunft am früheren Nachmittag.
 
Wer kann Teilnehmen?
Alle Mädchen und Jungen von 8-16 Jahren.
Ob Du schon Handball spielst oder Dich erst dafür interessierst, spielt keine Rolle. Alle sind herzlich willkommen. Die Platzzahl ist beschränkt. Es stehen 30 Schlafplätze in den beiden Lagerhäusern zur Verfügung.

Kosten
Lagerkosten CHF 260.-
Die Lagerkosten beinhalten die Reisekosten, Übernachtungen, Essen, den Badeausflug und das Lagershirt 2015. (Versicherung ist Sache der Teilnehmer)

Lagerleitung
Boris Brugger (Präsident GTV Basel)
Tel G 061 271 60 50 c/o Kopfwerk N 076 327 00 37
Aeschenvorstadt 24 / 4051 Basel
Anmeldung zum GTV Handball-Lager

Spielbetrieb

Saisonrückblick Damen 2. Liga

Die Mädels der F2 hatten es in dieser Saison nicht immer ganz leicht. So waren wir direkt zu Beginn mit zahlreichen Abgängen konfrontiert. Jedoch kam mit Marina, Kelly, Barbara und Nadja Verstärkung aus der letztjährigen F3, Estelle kam nach langer Verletzungspause zurück und Luzia stiess aus Haig (Frankreich) zu uns. Das Vorhaben blieb das gleiche: wir wollten mit Agnes den zuletzt nur knapp verpassten Aufstieg in die 1. Liga schaffen. In Anbetracht der personellen Lage war das ein grosses Vorhaben, aber man hielt daran fest.

Schon die Vorbereitung lief allerdings nicht optimal und so wurde bereits das erste Meisterschaftsspiel gegen Kleinbasel, das mit 28:15 verloren ging, zum Dämpfer. Erst Ende Oktober konnten die ersten Punkte gegen die SG Leimental eingefahren werden. Das grosse Ziel – der Aufstieg – war bis dahin schon in weite Ferne gerückt. Und damit auch die positive Einstellung, sowohl auf Trainer- als auch auf Mannschaftsseite. Die Trainingsbeteiligung war mässig, was nicht gerade zur Verbesserung unseres Spiels beitrug.
Die einzigen Lichtblicke der Hinrunde waren zum einen das Spiel gegen Sissach, das wir trotz Spielerinnen-Mangels (sogar Agnes musste sich das Trikot überstreifen) mit zwei Toren für uns entscheiden konnten. In diesen 60 Minuten kämpfte jede für die andere und wir zogen alle am gleichen Strang. Was sonst meistens nur in den ersten 30 Minuten klappte, konnten wir hier über die gesamte Spiellänge durchziehen. Zum anderen war es der Einzug ins Regio-Cup Halbfinale. Gegen den SC Novartis taten wir uns zwar unnötig schwer, was jedoch am Ende zählt, ist der Sieg!
Zur Rückrunde hin hatte sich die Situation derart verschlechtert, dass wir das erste Spiel im neuen Jahr gegen Möhlin sogar absagen mussten. Inzwischen hatten Diane, Barbara und Jacqueline das Team aus zeitlichen und/ oder persönlichen Gründen verlassen und während einer dreiwöchigen Absenz von Agnes sprang der Präsident höchstpersönlich als Interims-Trainer ein. Hinzu kamen Prüfungs-, Krankheits- und Verletzungsbedingte Pausen. Diese Phase der Saison war kräftezehrend und nicht gerade von Erfolg gekrönt. Zur grossen Schwäche entpuppte sich die Torgefährlichkeit. Wir warfen selten mehr als 12 Tore.
Zum März hin und damit zum Saison-Schlussspurt entspannte sich zumindest die personelle Lage wieder etwas: Eli kam nach ihrer Verletzung wieder zurück ins Team und ab und an half Diane aus. Ausserdem konnten wir Sofie wieder reanimieren und Tatjana kam aus der Babypause zurück. Die Stimmung wurde endlich wieder besser – nur sportlich wurden wir leider nicht belohnt. Und somit blieben die drei Meisterschafts-Siege aus der Hinrunde leider auch die einzigen dieser Saison. Am Ende war leider nur der achte und damit letzte Platz für uns drin.

Im Cup-Halbfinale gegen die SG TV Kleinbasel/ Satus TV Birsfelden war zwar die Stimmung gut und wir hatten endlich wieder Spass am Spiel. Trotzdem ging das Spiel deutlich verloren und die Mission Titelverteidigung ging schief.
Die Saison 2014/15 müssen wir nun schnell abhaken und nach vorne schauen. In uns steckt viel mehr und wir haben bei weitem nicht gezeigt, was wir eigentlich können!

Text: Francesca Dunkel


 
Frauen 2. Liga - F2 - Gruppe 1

  Team Spiele Siege Unent Nied T+ T- TD (+/-) Punkte
1 RTV 1879 Basel* 21 20 0 1 535 330 205 40
2 SG TV Kleinbasel/Satus TV Birsfelden* 21 15 0 6 423 338 85 30
3 SG Leimental 21 11 2 8 440 413 27 24
4 TV Pratteln NS 21 11 2 8 416 416 0 24
5 Handball Birseck* 21 9 2 10 368 410 -42 20
6 TV Möhlin 21 6 1 14 281 342 -61 13
7 TV Sissach 21 5 1 15 314 397 -83 11
8 GTV Basel 21 3 0 18 323 454 -131 6
Rangliste nach WR A43
[*]  Diese Teams verzichten auf einen Aufstieg und somit auch auf allfällige Aufstiegsspiele oder sind nicht aufstiegsberechtigt.

Saisonrückblick Damen U23 3. Liga

Die neu gegründete und in dieser Form regional einzigartige U23-Mannschaft hat die Saison auf dem guten 4. Platz der 3. Liga beendet. Bis wenige Runden vor Schluss war gar der erste Platz in Reichweite, aufgrund einer Schwächephase im März, mit 3 Niederlagen in Folge, verspielte das Team diese Ausgangslage aber und musste sich, aufgrund der schlechteren Tordifferenz, auch noch vom 3. Platz verdrängen lassen. Mit 354 erzielten Treffern stellte das GTV-Team die stärkste Offensive der Liga. Im Vorfeld der Meisterschaft herrschte lange Zeit Unsicherheit, wie das junge Team gegen die zumeist körperlich überlegenen und deutlich erfahreneren Gegner bestehen würde. Problematisch war auch, dass einige Schlüsselspielerinnen beinahe die gesamte Vorbereitung verpassten, während andere erst nach Meisterschaftsbeginn zum Team stiessen.
Als grösste Herausforderung erwies sich aber die Doppelbelastung der U19-Juniorinnen: sämtliche Spielerinnen, welche älter waren als Jahrgang 2000 kamen mindestens einmal in der U23 zum Einsatz. Schlüsselspielerinnen wie Marielle Stier, Alessandra Blanco, Regina Petraschke, Nadia Ben Sayed, Leony Schmidig und Nina Reinmann spielten fast immer in beiden Teams, was dazu führte dass sie in der Spitze auf etwa 30 Einsätze in dieser Saison kamen.
Diejenigen U23-Spielerinnen, welche älter als Jahrgang 1996 waren, halfen zudem so weit als möglich in der 1. Mannschaft aus, wenn diese Personalnot hatte. Dabei war die Anzahl der Einsätze aber auf 5 pro Spielerin beschränkt, da sie sonst in der F2 festgespielt gewesen wären.
Zum Ende der Saison hin, forderte diese enorme Belastung ihren Tribut. Gerade die Spielerinnen mit Doppelbelastung wirkten ausgelaugt und auch mental nicht mehr frisch genug, um den Gegner vor ständig neue Aufgaben zu stellen.
Die Folge war eine Niederlagenserie, welche sowohl die U23, als auch die U19 betraf. Da beide Teams aber als Ausbildungsteams geführt wurden und entsprechend trainiert und gecoacht wurden, stand die Platzierung ohnehin an 2. Stelle. Ziel war es, jeder Spielerin möglichst viel Spielpraxis auf dem Niveau zu geben, welches sie weiterbringen würde und dies ist absolut gelungen. Alle Spielerinnen haben sich dementsprechend weiter entwickelt, was zeigt, dass der Verein in diesem Punkt die richtigen Entscheidungen getroffen hat.
Auch die Massnahme, die beiden Teams als ein Einziges zu behandeln und dementsprechend sämtliche Trainings gemeinsam zu absolvieren, stellte sich als grosser Pluspunkt heraus. Die Durchlässigkeit zwischen den Teams war hervorragend und auch nach oben halfen 9 Spielerinnen in der 2. Liga aus, um den Verein in seiner Gesamtheit zu unterstützen.
Die Saison 2014/15 war ungemein intensiv, insbesondere in der Endphase, in welcher man auch mit Verletzungen und Abwesenheiten zu kämpfen hatte. Das Ziel, jede einzelne Spielerin weiter zu bringen, wurde aber erreicht. Sowohl die jungen Talente, als auch die Spielerinnen, welche von anderen Vereinen kamen, oder zuvor in anderen Teams gespielt hatten, haben sich weiter entwickelt. Es wird spannend sein, zu sehen, was mit diesen Spielerinnen möglich ist, wenn sie eine gemeinsame Vorbereitung  absolviert haben werden. Wenn diese Spielerinnen dem GTV erhalten bleiben, sieht die Zukunft des Vereins rosig aus. Denn sie haben gezeigt, dass sie nicht nur über enorm viel sportliche Qualität verfügen, sondern auch über Charakter und mannschaftliche Geschlossenheit.

Hier gibt es die Fotos vom Regio-Cup Halbfinale gegen Handball Birseck.

Text: Christian Weyer

 
Frauen 3. Liga - F3 - Gruppe 1

  Team Spiele Siege Unent Nied T+ T- TD (+/-) Punkte
1 TV Sissach II 17 14 0 3 334 251 83 28
2 SC Novartis* 17 14 0 3 313 241 72 28
3 ATV/KV Basel 17 10 2 5 291 253 38 22
4 GTV Basel U23 17 11 0 6 354 334 20 22
5 Satus TV Birsfelden* 17 8 1 8 255 220 35 17
6 HB Blau Boys Binningen 17 8 1 8 305 328 -23 17
7 SG TV Kleinbasel II/Satus TV Birsfelden 17 6 1 10 294 306 -12 13
8 HC Oberwil 17 4 2 11 291 317 -26 10
9 Regio-Hummeln 17 2 1 14 314 419 -105 5
10 ESV Weil am Rhein 9 0 0 9 133 215 -82 0
Rangliste nach WR A43
[*]  Diese Teams verzichten auf einen Aufstieg und somit auch auf allfällige Aufstiegsspiele oder sind nicht aufstiegsberechtigt.table>

Saisonrückblick Herren 2. Liga

Mit Euphorie gestartet, coole Typen ins Team bekommen, Konstanz vermissen lassen, Präsenz ungenügned – Fazit – wir steigen in die 3. Liga ab.
 
So könnte man vielleicht in ein paar wenigen Worten die Saison zusammenfassen. Natürlich ist das nicht gar so einfach.
 
Team
Die Mischung zwischen Erfahrung und Jugend war gut und wies auf die gewünschte zukunftsweisende Ausrichtung des Teams hin.
Körperlich waren wir sicher noch nicht auf 2. Liga Niveau, aber die Schnelligkeit der jungen Spieler sollte dies Wettmachen.
 
Trainer
Keine Einfache Situation für Raphael Brunner. Aus diesem Mix von jungen Spielern, Erfahrenen Akteuren und den Neuen im Team eine funktionierende Equipe zu formen.
 
Präsenz

Sicher unsere Achillesferse in der vergangenen Saison. Auf dem Papier ein grosses Kader aber in der Realität doch immer wieder der Kampf um genügend Leute im Training oder am Spiel.
Verletzungen
Wir wurden in der vergangenen Saison nicht verschont, was unsere personellen Probleme nicht einfacher gemacht hat.

Ihr seht, es gab einige Punkte die es Schwierig gemacht haben. Schlussendlich haben wir nur 2 Spiele gewonnen. In dem einen oder anderen Spiel eine Lehrstunde bekommen und trotzdem phasenweise die Möglichkeiten des Teams aufgezeigt.
 
Wenn wir gut trainiert haben, wenn wir genügend Spieler waren, die sich zusammen vorbereiten konnten, haben wir immer wieder unser Potential aufgezeigt.
Das soll auch für die Spieler, die weiterhin im GTV spielen werden, Motivation und Ansporn sein.
Wir hoffen nun, dass der Verband unseren freiwilligen Abstieg in die 3. Liga akzeptiert und können dann einen Neuanfang starten.
Die Erfahrung der vergangenen Saisons nehmen wir mit, lernen daraus und stellen ein motiviertes und engagiertes Team auf. Wenn sich alle, gemäss ihren Angaben im Fragebogen, so verhalten dann steht dem nichts im Weg.

Text: Boris Brugger


 
Männer 2. Liga - M2 - Gruppe A

  Team Spiele Siege Unent Nied T+ T- TD (+/-) Punkte
1 SG TV Magden/TV Möhlin 18 16 2 0 580 414 166 34
2 TV Kleinbasel 18 12 2 4 498 384 114 26
3 SG Wahlen Laufen 18 13 0 5 525 433 92 26
4 HC Vikings Liestal* 18 10 2 6 480 429 51 22
5 HB Blau Boys Binningen 18 11 0 7 455 443 12 22
6 ATV/KV Basel 18 9 1 8 436 421 15 19
7 Handball Birseck 18 5 1 12 391 488 -97 11
8 TV Pratteln NS II 18 4 1 13 397 452 -55 9
9 TV Stein 18 3 1 14 392 486 -94 7
10 GTV Basel 18 2 0 16 363 567 -204 4
Rangliste nach WR A43
[*]  Diese Teams verzichten auf einen Aufstieg und somit auch auf allfällige Aufstiegsspiele oder sind nicht aufstiegsberechtigt.

Saisonrückblick Herren 4. Liga

Der Versuch, zur eigenen Stärke zu finden

Als Sportler erliegt man oft der Versuchung, die sportlichen Leistungen im Rückblick schönzureden – um der Konfrontation mit der Realität und seiner eigenen Unzulänglichkeit zu entgehen oder um das Selbstvertrauen nicht allzu arg zu strapazieren. Bekanntes Beispiel ist das vielgehörte Ausrufen über eine mangelhafte Schiedsrichterleistung nach einem verlorenen Spiel. Zugebenermassen: Die Qualität der Schiedsrichte in der 4. Liga ist nicht über alle Zweifel erhaben; was jedoch nicht heisst, dass man sich als Spieler dem Niveau anpassen muss. Offen gesagt: Die 4. Liga-Herrenmannschaft hat dieses Schicksal in der vergangenen Saison zu oft eingeholt. Die Gründe für die insgesamt unglückliche Saison, gekrönt von einem grandiosen Debakel gegen die Plauschhandballer aus Arlesheim und einer abschliessenden Rangierung auf dem siebten und damit zweitletzten Platz, sind vielfältig. Als Hauptgrund für den enttäuschenden Saisonverlauf ist sicherlich der chronische Spielermangel aufgrund beruflicher, persönlicher oder verletzungsbedingter Absenzen zu nennen.

Dennoch gab es auch Erfreuliches: Sei es der grossartige Kantersieg (35:18) gegen Bad Säckingen vor heimischem Publikum, wo man mit dank eines entfesselten Ivan Maskimovic den Gegner in Grund und Boden spielte, oder das inzwischen legendäre Unentschieden gegen Kleinbasel (24:24), das man in konstant doppelter Unterzahl im Bäumlihof erreichte. Positiv anzumerken ist auch die erstaunliche Moral,
die das Team in den meisten Spielen an den Tag legte. So waren die meisten Partien hart umkämpft und bis zur letzten Minuten ausgeglichen. Insgesamt drei Unentschieden (21:21 gegen Arlesheim, 24:24 gegen Kleinbasel, 24:24 gegen Regio Hummeln) und mehrere Niederlagen mit nur einem oder zwei Toren Unterschied wurden verzeichnet. Kurz: Mit etwas mehr Wettkampfglück hätte man problemlos einen Rang in der vorderen Tabellenhälfte erreichen können.

Erfreulich war die individuelle Entwicklung einzelner Spieler: So bewies beispielsweise Julian Dilmi, dass er zum Führungsspieler mit fantastischem Torriecher gereift ist. Auch der unermüdliche Flügelflitzer Adrian von Escher deutete mehrfach sein Potenzial an. Nicht zuletzt war es auch dem Tortwartduo Beda Baumgartner und Lukas Gruntz zu verdanken, dass die Mannschaft mit durchschnittlich 18.1 Gegentoren pro Spiel die beste Abwehr der Liga stellte. Das alte Handballer-Bonmot, dass man die Meisterschaft in der Verteidigung gewinnt, wurde leider widerlegt.
Speziell erwähnt und verdankt sei unser Spielertrainer und unverbesserliche Optimist, Dominik Bucher, dessen Motivationskünste in Form von rhetorisch brillanten Teamansprachen und spielerischer Raffinesse, die Mannschaft als Kollektiv erst zum Funktionieren brachte. Im diesem Sinne und um nicht mit einer Floskel enden zu müssen, ein abschliessendes Zitat des letztgenannten: „Und wenn es sich nicht so zugetragen hat, dann ist es wenigstens eine gute Geschichte.“

Text: Lukas Gruntz

 
Männer 4. Liga - M4A - Gruppe A

  Team Spiele Siege Unent Nied T+ T- TD (+/-) Punkte
1 TV Birsfelden IIII* 14 10 1 3 327 241 86 21
2 HC Karsau 14 10 1 3 347 291 56 21
3 Handball Riehen 14 8 1 5 331 285 46 17
4 Regio-Hummeln 14 6 3 5 351 323 28 15
5 TV Kleinbasel III 14 4 5 5 294 312 -18 13
6 TV Arlesheim 14 5 2 7 271 303 -32 12
7 GTV Basel II 14 2 3 9 253 301 -48 7
8 DJK Bad Säckingen II 14 3 0 11 275 393 -118 6
Rangliste nach WR A43
[*]  Diese Teams verzichten auf einen Aufstieg und somit auch auf allfällige Aufstiegsspiele oder sind nicht aufstiegsberechtigt.

Saisonrückblick Juniorinnen U19

Die FU19 des GTV hat bereits ein Mammut-Programm hinter sich, doch als einziges GTV-Team haben die Juniorinnen den Saison-Höhepunkt noch vor sich: am Samstag, den 9. Mai treffen sie um 11.30 Uhr im Finale des Regio-Cups auf den Nachwuchs des TV Möhlin.
Zu Beginn der Saison kam es zu einem harten Schnitt im Team der U19: sämtliche Spielerinnen mit Jahrgang 1995 mussten aus Altersgründen das Team verlassen, während aus der U15 Spielerinnen nachrückten, welche noch in der U17 oder gar U15 spielen könnten. Hinzu kam die lang ersehnte Rückkehr von Leaderin Marielle Stier, welche ein Auslandjahr in England verbracht hatte, sowie der Zuzug von Kreisläuferin Julia Bechter vom TV Pratteln NS, auch sie noch im U17-Alter.
Ziel der U19 war es, zum einen die Neuzugänge bestmöglich zu integrieren und zum anderen jede einzelne Spielerin bestmöglich zu entwickeln. Dazu gehörte, dass die jüngeren Spielerinnen zu angemessenen Einsatzzeiten in der U19 kommen, sowie dass die Leistungsträgerinnen zusätzlich zu den Spielen in der U19 auch in der U23 zum Einsatz kommen sollten. Somit sollte gewährleistet werden, dass jede Spielerin genügend Spielpraxis erhalten würde.
Aufgrund der vielen Abgänge hatte die U19 schlussendlich ein Kader von gerade einmal 12 Spielerinnen, davon 2 Torhüterinnen. Es durfte also verletzungstechnisch nicht allzuviel zusammen kommen, wenn man wettbewerbsfähig bleiben wollte.
Nun, die Verletzungshexe verschonte das Team wahrlich nicht, so dass man kaum einmal mit allen Spielerinnen antreten konnte. Dennoch gelang der Start in die Saison erstaunlich gut und man konnte früh eine Siegesserie hinlegen, welche einen rasch auf den ersten Platz beförderte. Im Gegensatz zur vergangenen Saison traf man neu auf die Teams aus Frick, Schopfheim und Weil am Rhein, welche man noch nicht kannte. Mit Pratteln und Kleinbasel verblieben nebst dem GTV nur gerade 2 Teams aus der Vorsaison in der U19, allerdings entschieden sich beide Vereine auf zu alte Spielerinnen zu setzen, wodurch sie (wie auch die deutschen Teams) nicht Regionalmeister werden konnten.
Für Trainer und Verein standen nicht die Ergebnisse im Vordergrund, sondern die Fortschritte der Einzelnen, sowie des Teams. Dennoch war von Beginn weg klar, was die Spielerinnen anstrebten: das Double aus Meisterschaft und Cupsieg. Während in der Meisterschaft lange Zeit alles gut lief und man feststellen durfte, dass die beiden deutschen Teams die Liga sportlich deutlich aufwerteten, wurde man bereits im Halbfinale des Regio-Cups gegen den grossen Rivalen TV Kleinbasel gezogen.
In der Meisterschaft hatte man gegen die Kleinbaslerinnen nach überlegen geführtem Spiel nur einen Punkt geholt, was die Ausgangslage vor dem Doppelspiel in Meisterschaft und Cup zusätzlich anfeuerte. Dann die Hiobsbotschaft: im Meisterschaftsspiel würde man ohne die beiden Torhüterinnen antreten müssen, da Klara krank war und Larissa abwesend. Für eine Verschiebung war es zu spät und so wusste man bei m GTV: dieses Spiel würde unvergesslich werden: entweder als grösste Sensation der jüngeren Geschichte, oder als grösste Klatsche der vergangenen Jahre. Unglaublicherweise traf ersteres ein: anstatt zu lamentieren und mutlos aufzutreten, nutzten die GTVlerinnen die kleine Chance die sie hatten und versuchten erfolgreich, den offensichtlichen Nachteil in eine taktischen und psychologischen Vorteil zu verwandeln. Mit einer herausragenden Teamleistung gelang es, die Kleinbaslerinnen ohne etatmässige Torhüterin zu bezwingen, was die Mannschaft nochmals weiter zusammen brachte. Das darauf folgende Cupspiel war dann bloss noch Kür, da der TV Kleinbasel dort auf die zu alten Spielerinnen verzichten musste. Die Folge war der höchste Saisonsieg der GTVlerinnen mit 23:9.
Im weiteren Verlauf steigerten sich die Nachwuchsspielerinnen des GTV stetig, zollten aber auch der Doppelbelastung ihrer Leistungsträgerinnen in der U23 Tribut. Was langfristig gesehen ideal für die Weiterentwicklung der einzelnen Spielerinnen ist, wurde in gewissen Situationen zum Nachteil für die Mannschaft. So beispielsweise in den Auswärtsspielen gegen Frick und Kleinbasel, als man unterirdisch schwach spielte und unnötig Punkte liegen liess. Den regionalen Meistertitel konnten sich die GTVlerinnen aber dennoch sichern, was hauptsächlich auch damit zusammenhängt, dass sie als einziges Schweizer Team den beiden Teams aus Deutschland Paroli bieten konnten und gegen beide Teams punkteten.
Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass sich praktisch alle Spielerinnen deutlich verbesserten und nicht nur in der U19, sondern auch in der U23, in welcher sämtliche Feldspielerinnen, welche älter als Jahrgang 2000 sind eingesetzt wurden, ihre Leistung brachten.
Diese positive Entwicklung gipfelt nun in der Chance, den Traum der Mannschaft vom Doublegewinn wahr zu machen:
am Samstag, den 9. Mai, um 11.30 Uhr, treffen die GTVlerinnen im Gymnasium Laufen auf den TV Möhlin im Kampf um den regionalen Cupsieg.
Entwicklung und Erfolg gingen hier also Hand in Hand.

Text: Christian Weyer

 
Juniorinnen U19 Meister - FU19M - Gruppe 1

  Team Spiele Siege Unent Nied T+
1 HSV Schopfheim 15 13 1 1 332 224 108 27
2 ESV Weil am Rhein 15 12 1 2 334 242 92 25
3 GTV Basel 15 6 3 6 314 285 29 15
4 TV Kleinbasel° 15 7 1 7 256 250 6 15
5 TSV Frick 1 15 4 0 11 277 355 -78 8
6 TV Pratteln NS° 15 0 0 15 240 397 -157 0
Rangliste nach WR A43
[°]  Diese Teams haben einen oder mehrere Spieler/-innen mit Spezialbewilligung(en) eingesetzt und sind damit weder medaillenberechtigt noch können sie Regionalmeister, -Zweiter & -Dritter werden.

Saisonrückblick JuniorInnen U15

Junioren U15 Promotion - MU15P

  Team Spiele Siege Unent Nied T+ T- TD (+/-) Punkte
1 TV Stein° 5 5 0 0 154 45 109 10
2 SG Liestal/Sissach 4 3 0 1 107 50 57 6
3 GTV Basel° 6 2 0 4 91 160 -69 4
4 RTV 1879 Basel 5 0 0 5 50 147 -97 0
5 ATV/KV Basel (Rückzug) 0 0 0 0 0 0 0 0
Rangliste nach WR A43
[°]  Diese Teams haben einen oder mehrere Spieler/-innen mit Spezialbewilligung(en) eingesetzt und sind damit weder medaillenberechtigt noch können sie Regionalmeister, -Zweiter & -Dritter werden.

Saisonrückblick JuniorInnen U11

Es ist viel gegangen bei unseren Jüngsten. Unser grosses Ziel, an Turnieren teilnehmen zu können, ist ein ganzes Stück näher gerückt. Passen und Fangen ist Routine, in Regelkunde sind wir auch vorne dabei und Täuschungen und Spungwürfe werden ebenfalls tüchtig geübt.
Alle haben extrem grosse Fortschritte gemacht und wenn es so weiter geht, ist unser Ziel ein Kinderspiel. Spass steht bei uns an erster Stelle und wir freuen uns über jeden Neuankömmling!
Auf den Fotos sitzend v.l.n.r.: Stefi, Paula, Giada, Deniz, Frida, Sofia, Mira, Erjon, Jaccob und Josias.
Stehend: Larissa & Sabrina

Termin

Juniorinnen Regio-Cup Finale

09. Mai 2015, 11.30 Uhr, Laufen Gymnasium
TV Möhlin (U17) - GTV BASEL (U19)

 

Vereinsleben

Save the Dates

Stiftungsfest    
Freitag, 19.06.2015, ab 19.00 Uhr
Ort folgt noch

GTV Generalversammlung         
Samstag, 05.09.2015, 18.00 Donatoren GV, 18.30  GTV GV für alle
Im Clubhaus des TV Breite

Niggi Näggi Brunch    
Sonntag  6.12.2015, ab  10 Uhr
Im Clubhaus des TV Breite
 
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