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Sehr geehrte Damen und Herren,


zwei Millionen Euro für eine Injektion, die Kleinkinder mit spinaler Muskelatrophie vor dem frühen Tod bewahrt. Das rückt die Diskussion darüber, was die Gesellschaft bereit ist zu zahlen, wieder in den Mittelpunkt. Gesundheitsminister Jens Spahn will jedenfalls erst mal nichts zahlen, solange das Medikament nicht zugelassen ist. Soweit die Nachricht.
 
Hinter eine Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) schaut der opg-Infodienst. Die Barmer wird höchstrichterlich zurückgepfiffen: Das Versorgungsmanagement sei ureigenste Aufgabe der Krankenkassen und Sozialdaten gehörten nicht in die Hände von Dienstleistern, urteilt das BSG.
 
Und: In der Politik endgültig angekommen scheint das Thema „Lieferengpässe“. Prof. Hallek hat auf seinem Flug nach Berlin in der aktuellen Ausgabe von Gerechte Gesundheit geblättert und das Titelbild zu Lieferengpässen gleich in seine Präsentation mit eingebaut. Wir haben das noch an Ort und Stelle für ein Interview des Monats genutzt. Die Politik muss bei dem Thema größer denken, meint Hallek. Mal sehen, ob sie das schafft.
 


Wir freuen uns darauf, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.
Herzliche Grüße aus der Presseagentur Gesundheit

 
News
Zolgensma:
Spahn fordert kostenfreie Abgabe bis zur Zulassung
 
Berlin (pag) – Die Causa Zolgensma erreicht den Bundesgesundheitsminister. Nachdem verschiedene Akteure aus dem Gesundheitswesen Jens Spahn (CDU) in einem Offenen Brief zum Handeln aufgefordert haben, wendet sich dieser Medienberichten zufolge an den Hersteller Novartis. Seine Forderung: ein Härtefallprogramm für die kostenfreie Abgabe des Medikaments bis zu seiner Zulassung in Deutschland.
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OPG Infodienst
Sozialdaten: Barmer unterliegt vor dem BSG
Kassen müssen sich selbst um kranke Versicherte kümmern

Kassel (opg) – Beim Versorgungsmanagement von Patienten dürfen sich Krankenkassen keine Hilfe von privaten Beratungsunternehmen holen. Das Bundessozialgericht (BSG) betont: Diese Arbeit müssen die Kassen selbst erledigen.

Nach dem Urteil der Richter fehlt zum einen für eine Übertragung von Versorgungsmanagementaufgaben auf private Dienstleistungsunternehmen eine Rechtsgrundlage. Denn Krankenkassen seien nicht berechtigt, ohne die Einbindung von Leistungserbringern wie Ärzten „in Kooperation mit privaten Dritten Programme des Versorgungsmanagements durchzuführen“.
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www.gerechte-gesundheit.de
Arzneimittelengpässe: Wer Verantwortung übernehmen muss
Interview des Monats mit Prof. Michael Hallek

Berlin (pag) – Die Regierung will jetzt etwas gegen Lieferengpässe tun. Als MdB Michael Hennrich (CDU) die ersonnenen Maßnahmen auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie präsentiert, stellt deren geschäftsführender Vorsitzender, Prof. Michael Hallek die Frage: „Denken wir zu klein?“ Lesen Sie im Interview des Monats seine Vorstellungen von großen Lösungen gegen zunehmende Arzneimittelengpässe.
> Lesen Sie das komplette Interview hier
Aus der Redaktion
Ressourcenallokation mal anders
Immer noch wandert eine analoge Postmappe täglich von Schreibtisch zu Schreibtisch – mit abnehmender Relevanz. Bis Ende November ein beiläufig eingelegter Adventskalender der Techniker Krankenkasse für eine besondere Werthaltigkeit sorgt: 24 Schokotäfelchen von feinster Schweizer Machart und 9 Redaktionsmitglieder.
Eine Frage der Ressourcenallokation: „Vielleicht kommt ja noch einer“ – lautete die erste Reaktion. Denn schließlich wissen wir aus Erfahrung, dass jeder individuell mit Reports und anderen Pressebotschaften bedacht wird. Eine Redaktionskonferenz hat uns vor schwierigen Allokationsfragen bewahrt – im Nu war tabula rasa. Wir danken für die süßen Gaumenfreuden.
 
Aus unserem Portfolio
OPG-Sonderausgabe "Resistenzen – Wenn Antibiotika nutzlos werden"
Vor 90 Jahren wurde das erste Antibiotikum entdeckt. Die Hoffnung, Infektionskrankheiten damit für immer besiegt zu haben, hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Durch zunehmende Resistenzen könnten Krankheiten wie Scharlach wieder hochgefährlich werden. Die Geschichte der Antibiotika erzählt nicht nur vom medizinischen Triumph, sondern auch von menschlicher Hybris, Sorglosigkeit und Fehleinschätzung.

In einer OPG-Sonderausgabe werfen wir ein Schlaglicht auf eine Gesundheitskrise mit „alarmierenden Ausmaßen“, so die WHO.
Sie lesen u. a.:
  • Resistenzen und ihre Ursachen
  • Welche Erreger stehen unter besonderer Beobachtung?
  • Was tut die Bundesregierung, was die EU?
  • Über die letzte Produktionsstätte der EU in Tirol
  • Wer forscht an neuen Wirkstoffen?
 
Außerdem erfahren wir vom börsennotierten Biotech-Konzern Evotec wo die Schwierigkeiten in der Erforschung neuer Wirkstoffe liegen und ein Interview mit dem Helmholtz-Institut zeigt: Die Forschungsgelder reichen nicht aus. Kurz: Diese Ausgabe gibt einen laienverständlichen Überblick über die Lage.
 
Die Publikation „OPG Spezial“ erscheint als gebundene Druckausgabe zum Preis von 15,00 Euro zzgl. Versand. Umfang: 52 Seiten, Versand per Post. Erscheinungsdatum: 18. November 2019






© René Théophile Hyacinthe Laënnec (franz. Arzt) untersucht einen Tuberkulosepatienten. Gouache, Théobald Chartran (1849-1907). © Wellcome Collection, CC BY 4.0
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