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Sehr geehrte Damen und Herren,


ein Jahr ist es nun her, da brachte das Bundesverfassungsgericht mit einem mehr oder minder spektakulären Urteil das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung im Strafgesetzbuch zu Fall. Beinahe genauso lange hat es gedauert, bis als Reaktion darauf ein erster Gesetzentwurf zur Reglementierung des assistierten Suizids vorlag. Dahinter steht eine ungewöhnliche Koalition aus Bundestagsabgeordneten unterschiedlicher Couleur. Mittlerweile liegen bereits zwei weitere Vorschläge auf dem Tisch. Die wichtigsten Inhalte und Reaktionen haben wir für unsere Abonnenten schon kurz nach Bekanntwerden der Gesetzesinitiativen im OPG-Infodienst aufbereitet.

Ganz ohne Corona-News kommen wir aber auch in diesem Monat natürlich nicht aus. Denn immer noch erhitzt vor allem das Thema Impfen die Gemüter. Diesmal heißt es allerdings: verkehrte Welt. Statt zu wenig könnte schon bald zu viel Impfstoff in den Impfzentren lagern – meinen zumindest die Kassenärztliche Bundesvereinigung und das Forschungsinstitut Zi. Gemeinsam wollen sie einen Impfstau verhindern. Wie der Plan dafür aussieht, lesen Sie in einer unserer News.

Außerdem erläutert der Gesundheitsökonom Prof. Jürgen Wasem im Interview mit unserem Portal Gerechte Gesundheit, weshalb der kürzlich erst eingeführte Risikopool für besonders teure Arzneimitteltherapien aus seiner Sicht schon wieder überarbeitet werden muss.


Wir freuen uns darauf, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben. Sprechen Sie uns an. Gern unterbreiten wir Ihnen ein individuelles, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Informationsangebot.


Herzliche Grüße aus der Presseagentur Gesundheit
 
News
KBV-Modell
Im Frühling droht Impfstau

Berlin (pag) – Im März könnten die Impfzentren bereits an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, weil immer mehr Impfstoffe gegen Corona zur Verfügung stünden. Von diesem Szenario geht das Zentralinstitut (Zi) für die kassenärztliche Versorgung aus und rät dringend dazu, schnell die Arztpraxen in die Impfkampagne einzubinden.

 







 
Die Zahl der Die Impfzentren könnten schon bald an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Ärztevertreter wie KBV-Chef Dr. Andreas Gassen bringen sich schon mal in Stellung. © pag, Fiolka
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OPG Infodienst
Sterbehilfedebatte 2.0
Recht auf selbstbestimmtes Sterben nicht nur auf dem Papier

Berlin (opg) – In die festgefahrene Sterbehilfe-Debatte ist wieder Bewegung gekommen. Mehrere Gesetzesinitiativen sind jüngst bekannt geworden: Für eine zeichnen die Grünen-Politikerinnen Katja Keul und Renate Künast verantwortlich. Der Entwurf für ein Suizidhilfegesetz stammt von Prof. Karl Lauterbach (SPD), Katrin Helling-Plahr (FDP) und Petra Sitte (Die Linke).
 
Vorstoß in der Sterbehilfe: Die FDP-Abgeordnete Katrin Helling-Plahr zählt zu den treibenden Kräften einer neuen Gesetzesinitiative, die die Suizidbeihilfe regeln soll. © Deutscher Bundestag, Achim Melde
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www.gerechte-gesundheit.de
Hochpreisarznei im Risikopool
Interview des Monats mit Gesundheitsökonom Prof. Jürgen Wasem, unter anderem Vorsitzender des Erweiterten Bewertungsausschusses

Berlin (pag) – Prof. Jürgen Wasem hat eine Novellierung des Risikopools vorgeschlagen. Die Reform soll P4P-Verträge für teure Arzneimittel, etwa Gentherapien, mit der Finanzarchitektur der GKV passförmig machen. Konkret sollen Ratenzahlungsmodelle für Hochkostentherapien und Einmalzahlungen hinsichtlich der Finanzentwicklung für die Krankenkassen gleichgestellt werden. Im Interview erläutert er die Hintergründe und seinen Reformvorschlag, der es via Änderungsantrag zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) ins SGB V schaffen könnte.
> Hier geht es zum Interview des Monats
Aus der Szene
Die Zeugen Coronas ...

Prof. Frank-Ulrich Montgomery und Prof. Karl Lauterbach sind während der Corona-Pandemie quasi omnipräsent – meinungsstark und gern auch proaktiv.
Aus unserem Portfolio
OPG-Sonderausgabe "10 Jahre AMNOG – Die Suche nach dem Zusatznutzen"
Alles, was Sie schon immer über das AMNOG wissen wollten, lesen Sie in dieser 80-seitigen Publikation. Wie alles begonnen hat, wer gegen wen, was sind offenen Baustellen und vieles mehr. Ein Lesegenuss nicht nur für „alte Hasen“, sondern auch für alle, die neu in der Gesundheitspolitik sind und sich mit dem AMNOG beschäftigen müssen.

Sie lesen unter anderem:
  • Wer hat eigentlich das Urheberrecht?
  • Die wichtigsten Änderungen im AMNOG-Prozess
  • Warum Orphan Drugs eine Sonderrolle einnehmen
  • Warum das Dossier eine Kunst für sich ist

Die journalistisch geschriebene und umfassende Darstellung ist eine Pflichtlektüre für alle, die sich mit Arzneimitteln in der Versorgung beschäftigen. Interviews, ansprechende Bilder und Grafiken machen das Thema anschaulich und lebendig.

Die Publikation „OPG Spezial“ erscheint als gebundene Druckausgabe zum Preis von 15,00 Euro zzgl. Versand. Umfang: 80 Seiten, Versand per Post. Erscheinungsdatum: Januar 2021





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