inovex News 10-2016
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Neues von inovex



der britische Materialforscher Mark Miodownik beschreibt in seinem preisgekrönten Fachbuch „Stuff Matters“ (deutscher Titel: „Wunderstoffe“) auf sehr unterhaltsame und informative Weise zehn Materialien, die entscheidend für unsere Zivilisation sind: Stahl, Glas, Porzellan, Holz, Beton, Papier, Plastik, Graphit, Zelluloid und Schokolade. Natürlich ist diese Auswahl sehr klein, subjektiv und willkürlich, aber Silicium hätte einen vorderen Platz in dieser Reihe verdient, oder? 

Lesen Sie heute,

  • warum kreativer Freiraum für den IT-Nachwuchs so wichtig ist,
  • was wir gemeinsam mit dm-drogerie markt entwickelt haben,
  • wie inovex in puncto „Familienfreundlichkeit“ abgeschnitten hat
  • und worum es in unserer Keynote bei der W-JAX gehen wird.

Herzliche Grüße

Ihr

Jörg Ruckelshauß
Head of Marketing & Communications

What's happening?


Christian Meder
Chief Technology Officer

Auch im Herbst brummt die deutsche Wirtschaft weiter vor sich hin, und jeder hat sich bereits an sehr gute Quartalszahlen gewöhnt. Da passt es ins Bild, dass sich auch unter den deutschen Bürgern eine generelle Zufriedenheit breit macht. Angesichts dieser allgemeinen Zufriedenheit fällt es kaum ins Gewicht, dass die besonders privilegierte IT-Branche, geprägt durch eine hohe Nachfrage und viele spannende technologische Themen, weiter wächst und gedeiht.

Vor diesem komfortablen Hintergrund ist die Mitarbeitergewinnung in der IT-Szene verstärkt in den Fokus geraten. Werbung in S-Bahnen und Bussen sucht mittlerweile vorwiegend IT-ler. Wer keinen Adblocker einsetzt, kann sich auch auf Nachrichtenseiten nicht vor Job-Angeboten retten. Und an die häufigen Recruiting-Ansprachen auf Business-Netzwerken und sogar per Telefon mussten sich die meisten Kollegen auch schon gewöhnen.

Dieser harte Konkurrenzkampf um die besten Köpfe bewegt nun viele IT-Abteilungen dazu, mehr junge Leute für die IT und für Technologien begeistern zu wollen. Das ist aber gar nicht so einfach nach einem Jahrzehnt, in denen Firmen ihre IT vorwiegend als Kostenstelle, Konsolidierungsbaustelle und Potenzial für Kostenreduktion gesehen haben. Nach einem Jahrzehnt, welches vor allem Projektverwaltung und Lieferantenauswahl sowie Lieferantenführung als deutsche IT-Aufgabe gesehen hat. Dabei waren die Deutschen doch eigentlich vor allem berühmt für das Tüfteln und ihre Ingenieurskunst und nicht nur für die Prozessoptimierung und das Lieferantenmanagement. Ist die deutsche (und europäische) IT inzwischen nicht nur Konsument von Technologien, die andere bauen? Wie kann ich junge Leute denn für IT begeistern, wenn nicht durch Wissensvermittlung und kreativen Freiraum im technologischen Bereich?  

Liest man die aktuellen Nachrichten, finden sich dann aber auch sehr schnell zahlreiche Beispiele für die Schwierigkeiten im Umgang mit jugendlicher technologischer Neugier. Da ist natürlich das Bauchgefühl, die „german angst“, im Umgang mit Neuem: egal ob Einschätzung des Cloud Computing, Wiederauferstehung des gescheiterten deutschen Leistungsschutzrechts auf europäischer Ebene, Umgang mit Hardware und Netzanbindung an Schulen und die Reaktionen darauf oder auch der Umgang mit Informatik an der Schule.

Sieht die Mehrheit der Deutschen das Thema Coding an Schulen positiver und sind die Diskussionen der IT Community zu Computern an Schulen ebenfalls deutlich differenzierter, so bleibt es eine Herausforderung, IT-mündige Schüler*innen und nicht reine IT-Konsument*innen heranzubilden. Und nur IT-mündige Schüler*innen werden später auch begeisterungsfähige, neugierige und lernwillige IT-Student*innen, die mit reichlich Freiraum und unterstützender Betreuung dann an spannenden Projekten tüfteln und experimentieren, um faszinierende Lösungen zu finden. Nach meiner persönlichen Erfahrung mit Student*innen in den vergangenen Jahren entfaltet sich so mancher Schmetterling erst in einem passenden (IT-)Umfeld.

Herzlichst,
Christian Meder
 
dm-drogerie markt

Case Study: Neue Service-Terminals für dm-drogerie markt

In den dm-Märkten haben Kunden die Möglichkeit, über ein Service-Terminal auf verschiedene Informationen wie Produktpreise oder gesammelte Payback-Punkte zuzugreifen. Da die bisherigen Terminals noch auf sperrige PC-Hardware angewiesen und nur mit veralteten Touchscreens ausgestattet sind, haben wir gemeinsam mit der mit der dm-IT-Tochter Filiadata eine flexible neue Lösung entwickelt. Diese ist durch ihre dynamische Architektur mit vorhandener Hardware rückwärtskompatibel, durch die Verwendung moderner Web-Technologien aber auch auf zukünftige Einsatzzwecke bestens vorbereitet. 

Hier geht's zur kompletten Case Study
 
familienfreundlichste Arbeitgeber

inovex auf Platz 2 der familienfreundlichsten Arbeitgeber 

In Kooperation mit kununu, dem größten Arbeitgeberbewertungsportal Europas, hat die Zeitschrift „freundin“ eine Studie zu den familienfreundlichsten Arbeitgebern in Deutschland durchgeführt und veröffentlicht. Ausgezeichnet wurden Unternehmen, deren Mitarbeiter diese als besonders familienfreundlich bewertet haben. Das Ranking basiert auf einem Daten-Pool von 1.010.308 Arbeitnehmer-Meinungen zu 208.206 mittelständischen und Großunternehmen in Deutschland, die nach den Kriterien „Wohlfühlfaktor“, „Karrierefaktor“ und „Benefits“ sowie „Home-Office-Möglichkeit“ bewertet wurden.

Hier geht's zur kompletten Pressemitteilung
 
W-JAX-Logo

Wie Machine Learning die Softwareentwicklung transformiert

Bei der W-JAX-Konferenz in München werden wir am 09.11. eine Keynote über das Zukunftsthema „Machine Learning“ halten. Wir spüren im Projektalltag bei unseren Kunden, dass Machine Learning kein Nischendasein mehr fristet, sondern immer relevanter wird. Daten sollen nicht nur internen Zwecken dienen, sondern auch nach außen wirken und Kunden einen Mehrwert bieten: als Datenprodukte. Preisvorhersagen, gezielterer Kundenservice und Empfehlungen sind nur einige Beispiele. Dies setzt voraus, dass Entwickler neben dem reinen Coding über Daten und Datenmodelle neu nachdenken. 

Hier geht's zur ausführlichen Beschreibung
 
 

Die nächsten Events und Vorträge von und mit inovex:



inovex Meetup: „Let's hack Arduinos & Bluetooth & Android!“ I 02.11.2016 I Karlsruhe
Hackathon im Karlsruher inovex Office

W-JAX I 08.11. - 10.11.2016 I München
Das Ende der Kontrolle – Wie Machine Learning die Softwareentwicklung transformiert I Christian Meder, Dr. Christoph Tempich
Moderne App-Entwicklung am Beispiel waipu.tv I Johannes Schamburger

Continuous Lifecycle I 14.11. - 16.11.2016 I Mannheim
Microservices in der Praxis I Michael Bruns, René Lengwinat

Business Intelligence Symposium I 17.11.2016 I Stuttgart
Datenprodukte als Geschäftsmodell I Dr. Christoph Tempich

GDG DevFest Karlsruhe I 21.11.2016 I Karlsruhe
Progressive Web Apps I Jonas Moosmann
The Awesomeness of Go I Igor Lankin
Getting started with Firebase I Johannes Reuter
Moderne Android-App – aber wie? I Daniel Bälz
Web-Apps in spezieller Umgebung: Die Neuentwicklung des dm-Servicepunkts I Johannes Reuter (inovex), Philipp Christoph (dm-drogerie)
Modern (container) infrastructure I Johannes M. Scheuermann
Workshop: „Arduino + Bluetooth + Android“ I Anna-Lena Marx

inovex Meetup: „Let's talk about iOS Architecture & DevOps!“ I 23.11.2016 I Karlsruhe
iOS Best Practices – Divide and Conquer mit NSOperations I Oliver Bayer (inovex), Stefan Engel (dm-drogerie markt)
Continuous Delivery einer iOS-App mit gitlab-ci und fastlang I Sebastian Meßingfeld

inovex Meetup: „Let's talk about Progressive Web Apps & Website Optimization!“ I 30.11.2016 I Karlsruhe
Progressive Web Apps I Jonas Moosmann
Website Optimization I Tim Roes

DevOps Conference I 06.12. - 07.12.2016 I Berlin
Agiles Service Monitoring mit Prometheus (for Fun and Profit) I Lukas Hampe, Maik Scheske


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