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Papierindustrie – Aktuell
07. Oktober 2016
austropapier – Vereinigung der österreichischen Papierindustrie

Deutlich mehr Wertschöpfung durch kaskadische Nutzung

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 7.9.2016 präsentierte das Institut für industrielle Ökologie gemeinsam mit Austropapier eine Studie über die „Auswirkungen forcierter kaskadischer Holznutzung auf Ressourceneffizienz und Wertschöpfung in Österreich“. Anhand verschiedener Szenarien wurde die optimale Nutzung des Rohstoffs Holz analysiert und damit auch die negative Wirkung des Ökostromgesetzes für die Österreichische Gesamtwirtschaft belegt. Insgesamt könnte die forcierte kaskadische Holznutzung die Erlöse der Wertschöpfungskette Holz von derzeit 18,4 Mrd. Euro auf 24,4 Mrd. Euro steigern.
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v.l.n.r.: Stiksl (proHolz Stmk), Hackl (FHP), Rosenstatter (FHP), Prinz Croy (L&FStmk), Schützenhöfer (LH Stmk), Titschenbacher (LK Ö), Stralz (Mayr-Melnhof Holz), Konrad (ÖFUV), Oberhumer (Austropapier).
 

 

Landeshauptmann empfing FHP

Hermann Schützenhöfer, steirischer Landeshauptmann und zurzeit Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz, empfing diese Woche eine Delegation der Kooperationsplattform Forst Holz Papier, um aktuelle Themen der Wertschöpfungskette Holz zu besprechen. Dabei wurden Themen wie Natura 2000,  zunehmende Ansprüche der Gesellschaft an den Wald, Zertifizierung der Wälder und  die Möglichkeiten des Sektors im Rahmen von Bioökonomie und Bioraffinerie diskutiert.
Schützenhöfer hat im Zuge des Gespräches angeboten, einige dieser Schwerpunktthemen in die nächste Sitzung der Landeshauptleutekonferenz mitzunehmen und die Ergebnisse der FHP-Holzbau-Charta einzubringen.


 

Paperworld 2017

Die Büro- und Arbeitswelt ist im stetigen Wandel und man fragt sich: „Wie arbeiten wir in Zukunft und wie sieht unser Arbeitsplatz dann aus?" Antworten auf diese Fragen gibt die Paperworld 2017. Die international führende Fachmesse vereint seit jeher die beiden Warenschwerpunkte gewerblicher Bürobedarf und privatorientierter Papier-, Schreibwaren und Schulbedarf unter einem Dach und bildet damit das größte PBS Angebot in einmaliger Breite und Tiefe ab.
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Presseaussendung

 

Mehr Zellstoff

Södra, ein wichtiger Zellstoff-Lieferant für die Papierindustrie in Österreich, hat den Standort Värö mit über 400 Millionen Euro ausgebaut. Die größere und modernisierte Anlage wurde Ende September eröffnet und wird bis zu 700.000 Tonnen gebleichten Sulfat-Zellstoff erzeugen.
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Sappi neu auf Facebook

Hier findet man zukünftig interessante Informationen zur Lehrlingssuche, zu Veranstaltungen, zur Betriebsfeuerwehr, zu Produkten aus Sappi-Papier und vieles mehr.
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Delfort verpackt McDonalds Burger

Die neue Verpackung der McDonalds Burger kommt von der Delfort-Gruppe aus Traun. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen eine neuartige Verpackung aus wachsfreiem Papier entwickelt, die in ganz Europa eingesetzt werden soll. Delfort plant dadurch eine Kapazitätserweiterung um 40 Millionen Euro.
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Offene Türen bei Zellstoff Pöls

Aus Anlass der Fertigstellung der neuen Papiermaschine und des neuen Laugenkessels wurde in Pöls groß gefeiert: Im Rahmen eines Tages der offenen Tür hatte die interessierte Bevölkerung Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Zellstoff Pöls zu tun. Tausende Besucher folgten dem Ruf.
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Ortmann feiert Jubiläum

Mit einem Festakt feierte das SCA-Werk im Piestingtal Ende September das 150-jährige Bestehen des Industriestandortes. Die erste Produktionsanlage in Pernitz ging 1866 in Betrieb, als der namensgebende Textilkaufmann Ignaz Ortmann begann, Kunstwolle zu fertigen. In einem auf dem Werksgelände errichteten Festzelt drehte sich alles um Papier in seinen verschiedensten Formen. Moderatorin Cathy Zimmermann führte durch den stimmungsvollen Abend. Rund 100 Gäste waren gekommen, darunter NÖ-Landesrätin Petra Bohuslav, Donato Giorgio, Volker Zöller, Präsident der Konzernführung und Alfred Heinzel aus der Papierindustrie.
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Heinzel investiert in Laakirchen

Die Heinzel-Gruppe investiert 100 Mio. € in den Aus- und Umbau ihrer Papierproduktion in Laakirchen. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, wird die PM 10 auf leichtgewichtige Wellpapperohpapiere auf Altpapierbasis umgestellt. Die Produktion von superkalandrierter Ware, wie Magazine und Kataloge, soll auf 800.000 Tonnen ausgeweitet werden.

Minus bei Papierproduktion - Plus bei Zellstoff

Im Jahr 2015 hatte die Papierproduktion in Österreich um 2,0 Prozent zugenommen. Nachdem das Jahr 2016 auch ganz gut begonnen hatte, nimmt die Produktionsmenge im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres ab, besonders in den grafischen Sorten. Auch die Verpackungspapiere liegen mit rund 7.000 Tonnen zurück. Nur im Segment der Spezialpapiere gab es einen Zuwachs. Anders schaut die Situation beim Zellstoff aus, der im betrachteten Zeitraum um 150.000 Tonnen kräftig zulegt. Damit werden die letztjährigen Produktionsausfälle durch Umbauten in Pöls und Gratkorn mehr als aufgeholt. In diesem Zusammenhang nimmt natürlich auch der Holzbezug der Werke zu. Wie schon zu Jahresbeginn prognostiziert, wird die Branche heuer deutlich über acht Millionen Festmeter einkaufen.

Sinnlich verpackt

ProCarton, der europäische Verband für die Kartonindustrie, lädt jährlich zu einem Marketing-Event nach Wien ein. Heuer trafen sich fast hundert Experten und Kunden der Branche, um mehr über sinnliche Verpackungen zu hören. Der Vortrag von Prof. Karsten Kilian behandelte besonders am Beispiel der Schachtel, wie Multisensorik das Empfinden von Markenpersönlichkeit erhöhen kann. Anschließend beurteilten Experten - unter Moderation von Franz Rappold - von Teilnehmern mitgebrachte Verpackungen.
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Paper & Biorefinery Conference 2017

Termin: 31. Mai - 01. Juni 2017, Graz
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European Paper Week

22. November 2016, Brüssel
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Medientage

Gesellschaftspolitische Fragen werden auf dem Kongress ebenso angesprochen wie die Zukunft unterschiedlicher Medien.
20. & 21.11.2016, WU Campus Wien
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Direct Mail Seminar

Die europäische Kuverthersteller-Vereinigung FEPE bietet einen Workshop zu allen Aspekten von Direct Mail an.
3.-4.11.2016, Barcelona
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c-Weihbold
 

Ökostromgesetz - 2 Novellen geplant

Laut Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner werden derzeit zwei Ökostrom-Novellen vorbereitet. Eine kleine soll noch heuer beschlossen werden. Von ihr sollen Kleinwasser- und Windkraft profitieren sowie Biogasanlagen der geordnete Ausstieg ermöglicht werden. Die größere Reform 2017 soll eine radikale Umstellung bringen, da das bisherige Fördersystem keinen Technologiefortschritt gebracht hat.
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Ökostrombericht 2016 der E-Control jetzt Online

Die Menge an unterstütztem Ökostrom stieg im Zeitraum 2014 bis 2015 von 8.199 GWh auf 9.168 GWh, damit wurden die Ausbauziele gemäß Ökostromgesetz übererfüllt.
Es wird ein deutlicher Anstieg des Vergütungsvolumens (+13,24%) und des Unterstützungsvolumens (+19,65%) verzeichnet.
Aber Ökostrom ist mehr als nur geförderte Produktion. Der Anteil Erneuerbarer ( z.B. inkl. Wasserkraft und Pumpstrom) am Strom-Verbrauch ist in Österreich mit 74% bereits sehr hoch.
zum neuen Ökostrombericht

 

Grünbuch für eine integrierte Energie- und Klimastrategie

Mehrere Mitgliedsunternehmen haben an der Konsultation zum Grünbuch im September teilgenommen. Austropapier hat wesentliche Forderungen zur Überarbeitung des Ökostromgesetzes, zu motivierenden Rahmenbedingungen statt zusätzlicher Ziele und zu Verbesserungen im Energieeffizienzgesetz eingebracht.

Biomassekraftwerk Klagenfurt

Das Land Kärnten hat die Einsprüche gegen den Baubescheid für das Biomassekraftwerk Klagenfurt abgelehnt. Eine Nichtig-Erklärung wäre unverhältnismäßig, so die Erklärung. Gebaut wird das Biomassekraftwerk im Osten der Stadt, nicht jedoch jenes im Norden. Die Inbetriebnahme des Kraftwerks der Riegler-Zechmeister Gruppe, das sich bereits in Bau befindet, ist für April 2017 geplant.

Symposium der Österreichischen Tribologiegesellschaft

Unter dem Motto Tribologie in Industrie und Forschung - Verschleißschutz, Instandhaltung und Anlagenzuverlässigkeit findet dieses Symposium am Mittwoch, den 23.11.2016, 09:00 – 18:00 Uhr in der voestalpine Stahl GmbH in 4020 Linz, voestalpine-Straße 3 statt. Am Nachmittag des 22. Novembers besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, die Stahlwelt Linz sowie die AC2T-Geschäftsstelle im Techcenter Linz zu besichtigen.

Neues F&E-Projekt: Schnelle Prozesskontrolle mittels NIR-Messungen

Ziel dieses Projektes ist eine rasche Charakterisierung von Zellstoff in Hinblick auf ausgewählte Parameter mittels Messungen im Nahen Infrarot (NIR). Dadurch sollen Prozessveränderungen möglichst schnell erkannt werden.
Gelingen soll diese Charakterisierung durch den Abgleich der NIR-Messungen mit einer statistischen Datenbank von Proben, die sowohl mittels NIR als auch mittels Gelpermeationschromatografie (GPC) mit Fluoreszenzmarkierung analysiert wurden. Die Entscheidung über die Durchführung des Projekts fällt nächste Woche.


 

Smarte Textilien

Lenzing AG und Tiger Coatings entwickelten gemeinsam mit dem Forschungsunternehmen Profactor eine leitfähige Tinte für Textilien. Die Tinte basiert auf Silber in gelöster Form und wird mittels eines Tintenstrahldrucker aufgebracht. Damit ist erstmalig eine Individualisierung eines herkömmlichen Kleidungsstückes möglich. Tragbare Elektronik auf Textilien könnte etwa Atem- und Herzfrequenzen, aber auch Wundheilungsprozesse oder Bewegungsabläufe überwachen.
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Stakeholderdialog „Biobased Industry"

Termin: 23. November 2016, 9:00 – 16:00
Ort: Gewerbehaus Wirtschaftskammer Wien, 1030 Wien, Rudolf-Sallinger-Platz 1
In Kooperation des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) mit dem Fachverband der Chemischen Industrie (FCIO) wird am 23. November der Stakeholderdialog „Biobased Industry“ stattfinden. Die Veranstaltung fokussiert die vielfältigen Entwicklungs- und Anwendungsmöglichkeiten der Biobasierten Industrie. Dazu werden aktuelle Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten im Themenfeld Biobasierte Industrie aus der FTI-Initiative „Produktion der Zukunft“  und dem Biobased Industries (BBI) Joint Undertaking (JU) präsentiert.
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ARA-Kartellverfahren einvernehmlich beendet

Im seit knapp sechs Jahren laufenden Verfahren der EU Kommission gegen die Altstoff Recycling Austria AG (ARA), ist nun eine einvernehmliche Beendigung fixiert worden. Stein des Anstoßes war der angebliche Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung in der Haushaltssammlung von Metall- und Leichtverpackungen. Strafausmaß: 6 Mio. Euro.
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Holzernte 2016 - Mengen stagnieren

Aus derzeitiger Sicht (Ende 3. Quartal) wird die Holzernte im heurigen Jahr in etwa die Menge von 2015 (17 Mio. fm.) erreichen. Die holzverarbeitende Industrien orten einen Rückgang bei Frischholz und damit einhergehend eine Zunahme an schlechteren Holzqualitäten. Für die kommenden Monate wird ein Anstieg an Kalamitätsholz erwartet; speziell im Waldviertel und in S/O-Österreich.

Symposium Anlagenrecht

Die WKÖ lädt am 1. Dezember zur Tagung, bei der Themen aus Umweltrecht, gewerbliches Betriebsanlagenrecht und Wasserrecht diskutiert werden.
Die Teilnahme (nach Anmeldung) ist kostenlos.
Anmeldeschluss ist der 15. November 2016
Einladung
Anmeldung

LCP BREF Entwurf abgeschlossen

Das BREF Dokument regelt in Bezug auf die „beste verfügbare Technik“ vor- und nachgelagerte Aktivitäten von konventionellen Kraftwerken ab einer Größe von 50 MW, in Hinblick auf ihre Emissionen. Mit diesem Dokument werden alle Kraftwerke (Großkesselanlagen, KWK-Anlagen, Fernwärmeanlagen), die zur mechanischen Strom- und Wärmeerzeugung verwendet werden abgedeckt. Die beschlossenen Emissionswerte müssen spätestens vier Jahre nach Veröffentlichung der BVT-Schlussfolgerungen im EU-Amtsblatt in den betroffenen Anlagen eingehalten werden.
 Der finale Entwurf des BREF Dokumentes „Large Combustion Plants“ wurde nun veröffentlicht, wird am 20. Oktober diskutiert und anschließend zur Abstimmung gebracht.
finales DRAFT BREF Dokument


 

Deutschland: Neue Druckfarben-Verordnung kommt

Eigentlich war das Ziel der europäischen Branchenverbände, eine harmonisierte Druckfarben VO auf europäischer Ebene zu initiieren. Doch Deutschland hat im Juli seinen Entwurf zur Notifizierung bei der Europäischen Kommission eingereicht. Ziel der Verordnung ist, dass keine unerwünschten Stoffe aus der Farbschicht auf Lebensmittel übergehen. D.h., nach Inkrafttreten der VO in Deutschland, dürfen nur noch Druckfarben und Lacke eingesetzt werden, die den Vorgaben der VO entsprechen, also „migrationsarme“ Druckfarben. Auf die aus dem Altpapier ins Lebensmittel migrierenden Stoffe hat diese Verordnung jedoch keinen Einfluss. Grenzwerte für den Gehalt von Mineralölen in Lebensmittelverpackungen sollen in einer separaten Mineralölverordnung geregelt werden. Der Europäische Dachverband der Papierindustrie CEPI fordert gemeinsam mit FEFCO (Wellpappe) und CITPA (Papierverarbeitung) eine Rahmenverordnung für Papier- und Kartonverpackungen. Nationale Alleingänge behindern den Warenverkehr.

 

Ladegutsicherungsbroschüre jetzt verfügbar

Die Verkehrsexperten der Austropapier haben mit Unterstützung der AUVA den Leitfaden Ladegutsicherung überarbeitet und an die CEPI Standards angepasst. Die Broschüre soll allen mit Transport und Beladung befassten Personen als schnelle und übersichtliche Informationsquelle dienen.
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Sehenswert

Unzerreißbares Papier

Gibt es tatsächlich Papier, das man zwar zerknüllen und zerschneiden, jedoch nicht zerreißen kann? Galileo geht der Sache mit den verrücktesten Experimenten auf den Grund.
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Wussten Sie, dass...

Walter seit DDR-Zeiten im Einsatz ist?
Die Dampfspeicherlokomotive der Mondi Neusiedler kommt bis zu drei Mal am Tag zum ÖBB Bahnhofsbereich, um Wagen abzuholen oder beizustellen. Dabei arbeitet die Maschine trotz ihres Alters energieeffizient, denn sie wird mit gespeichertem Dampf aus der Papierfabrik angetrieben.

 
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austropapier | Gumpendorfer Straße 6 | 1061 Wien | Österreich | austropapier@austropapier.at | www.austropapier.at