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Liebe Brieffreundinnen und Brieffreunde,

hoffentlich hattet ihr die Wintersachen nicht schon weg gepackt. Wo bleiben Blumen, Bienen und neuer Tatendrang? Egal, wir legen auf jeden Fall schon mal los!

Eure Lena, Anika und Constanze

Das könnte noch jemandem gefallen, den du kennst? Dann sag's weiter!
Summ, summ, summ...

Nachdem unser Insektenhotel von letztem Jahr immer noch leer steht, will ich dieses Jahr mit meinen Kindern Samenbomben bauen um die Bienen und Insekten nach der Winterruhe zu einer Willkommensparty einzuladen. Die Anleitung ist aus dem neuen Leonie Looping Band "Das Rätsel um die Bienen", in dem Leo und ihre Freunde herausfinden, was die Bienen so krank macht – ein sehr aktuelles Thema!

[Constanze v. Kitzing, Webseite, Facebook, Illustration aus "Leonie Looping - Das Rätsel um die Bienen", Ravensburger 2018]

Müde Geister aufgeweckt

Thank God it's Frühling – naja, fast! Wenn da nur nicht wieder dieser fiese Virus die Runde machen würde... Grippewelle? Ach was: ich meine eine noch viel weitreichendere und unbarmherzigere Epidemie: die Frühjahrsmüdigkeit. Sie ist eine urdeutsche Volkskrankheit, wie es arte/Karambolage einmal treffend diagnostiziert hat. Und ja, auch ich fühle mich pünktlich zum Temperaturanstieg wieder infiziert.

Mein Mann hat für mich nur ein (müdes) Lächeln übrig: "Frühjahrsmüdigkeit? Mais qu'est-ce que c'est?" In seiner - immer noch französischsprachigen - Welt gilt eben: was man nicht benennen kann, das existiert auch nicht. Und für einen Moment, bin ich mir nicht sicher, auf wessen Seite ich mich nach dieser Erkenntnis nun eigentlich schlagen soll. Aber sei's drum. Ein bisschen Vitamin- und Bewegungsmangel und die damit einhergehende Antriebslosigkeit hängen doch sehr wohl in der Luft. Also was tun?

Erst einmal Gähnen, denn wie ich aus einem kuriosen aber durchaus bildenden Kinderbuch erfahre, ist das ein lebensnotwendiger Reflex. "Wann gähnt man" heißt eine Seite in Laura Jaffés "Das Wann Buch" (das Original stammt übrigens auch aus Frankreich) und verrät, dass Gähnen nicht nur angenehm ist sonder auch munter macht: "Sogar Tiere gähnen, um wach zu bleiben, wenn sie auf der Jagd sind oder einen Jäger fürchten müssen."

Außerdem empfehle ich Rausgehen und Ans-nächstgelegene-Ufer-setzen. Die ebenso bewegende wie belebende Wirkung vorbeiziehender Wellen, Möwen oder Schiffe nutzen, um die eigenen Kraftspeicher aufzufüllen. Mit meiner Kleinsten habe ich genau das heute am Rhein gemacht und dabei gedacht, dass so ein Ausflug mit Kind (und ohne Handy!) eigentlich noch viel wirkungsvoller ist als die viel gerühmte Meditations-App auf eben diesem (unermüdlichen) Kraftfresserchen.

[Anika Lecomte, Kulturwissenschaftlerin, Bild: Yawning/Pixabay]
Ausmisten mit Kisten

Raus mit den alten (Kinder-)Klamotten, wir machen Frühjahrsputz – dieses Jahr mit System! Poster ausgedruckt, in den Schrank geklebt und mitgemacht!

[Lena Hinz, Bühnen- und Kostümbildnerin]

Fundstück

"Mama/ Papa, was machen wir heute?" fragt das Postkarten-Cover. Absender ist das Berliner Startup Kindaling, ein frisches und sehr aufgeräumtes Portal, über das momentan zumindest unsere lieben Berliner LeserInnen passgenau eine Auswahl von Freizeitaktivitäten recherchieren können, von Sport- oder Musikkursen für Kinder über Feriencamps und Ideen für Kindergeburtstage bis hin zu Kursen für Eltern und denen, die's jetzt werden wollen. Ihr lieben Kindalinge: wann gibt's euch denn auch in Hamburg, Köln und anderswo? Freiwillige Mitbegründer bitte vortreten!

Ihr habt Wünsche oder Ideen für die kommende Ausgabe? Dann antwortet einfach auf diese E-Mail, wir freuen uns!

Eure Constanze, Anika und Lena

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Constanze von Kitzing Illustration, Nordstr. 96, 50733 Köln, www.constanzevonkitzing.de
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Ich möchte den Ideenbrief nicht mehr erhalten :-(

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