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Liebe design:transferlerInnen,

es ist soweit, unser dritter Newsletter erreicht Euch diesmal noch größer & vielfältiger als zuvor. Die letzten acht Monate seit unserer Gründung im Oktober 2014 waren bunt, aufregend, manchmal schwindelerregend und haben uns immer wieder überrascht! Das ist nur durch ganz viele MitdenkerInnen und MitstreiterInnen möglich. design:transfer hat es sich zum Ziel gemacht, den Dialog zwischen akademischer Designforschung und Praxis zu stärken – das geht nur mit Euch! Einen ganz herzlichen Dank, wir sind stolz auf Euch! 

Unsere No.3 ist auch aus einem weiteren Grund besonders: Die Community wächst und wir haben ganz wunderbare Gastbeiträge auch über die deutschen Grenzen hinweg erhalten. Vielen Dank dafür!

d:t verabschiedet sich nun in die Sommerpause, nicht ohne Euch unser neuestes Projekt vorzustellen: die Impact Week. Im Juli ist design:transfer in Nairobi dabei
und entwickelt neue Produkt- und Geschäftsideen mit Studenten der ANU. Wie ihr uns dabei unterstützen könnt, findet ihr weiter unten!

Sonnige Grüße senden Euch,
Andrea Augsten & Daniela Peukert 

 
Termine
Worth to read: Design for Policy 
Design for Policy ist eine der ersten Publikationen, die sich der Entstehung von kollaborativen Innovation im öffentlichen Sektor nähert. Sie enthält Beiträge aus Wissenschaft, Design und öffentlicher Verwaltung, sowie eine umfangreiche Analyse des Designs als Tool für die Adressierung von öffentlichen Problemen. Christian Bason, Leiter des DDC, proklamiert, dass Lösungen aktueller gesellschaftlicher Probleme durch physische und virtuelle Artefakte neu gedacht werden können. Das Buch gliedert sich in drei Hauptabschnitte: Bason gibt zunächst einen Überblick über aktuelle Positionen, führt anschließend eine Reihe von Fallstudien zur Anwendung des Designs in politischen Entscheidungsprozessen auf und gibt am Ende eine Anleitung für konkrete Entwurfstools. Großartige Lektüre! 
Der design:transfer Kalender 
Ab sofort findet ihr auf unserer Homepage in der Seitenleiste einen Kalender mit allen wichtigen Terminen rund um Designforschung und Business. Wenn ihr weitere Events kennt, teilt sie uns gerne mit! Wir freuen uns! 
Design Attitude by Kamil Michlewski
Design Attitude is a book for those who want to scratch beneath the surface and explore the impact design and designers have in organisations. It offers an alternative view on the sources of success and competitive advantage of companies such as Apple and sheds light on the cultural dynamics within organisations, where professional designers have a significant presence and influence. At its heart, the book asks the question: What is the nature of designers’ contribution that is truly unique to them as professionals?
d:t wächst, danke Anna! 
Zum achtmonatigen Geburtstag hat d:t nun auch Visitenkarten! Ganz lieben Dank an
Anna Keilbach für die Gestaltung, deine Geduld und deinen Input. Wir freuen uns sehr darüber! Ihr erreicht Anna unter anna@keilbach.com
Zwischen Designforschung und Biologie
Die liebe Jana Thierfelder begleitet d:t seit der ersten Stunde und hat vor kurzem ihre Masterthesis, bei der ihr Andrea als Mentorin zur Seite stand, an der ZHdK abgegeben. Ihre Arbeit "mb al lb r 5144798 - the stuff between“ setzt sich mit dem erkenntnisbringenden Einsatz von Entwurfstechniken und der Anknüpfung des Designs an andere Wissenskulturen auseinander. Dafür arbeitete Jana als Kommunikationsdesignerin mit Biologen zusammen. Ihre Hypothese: Die Designforschung kann von der Biologie lernen. Diese Vermutung basiert auf zwei beobachteten Gemeinsamkeiten: Dem Einsatz ähnlicher Aufzeichnungstechniken und der Übersetzungsleistung von Phänomenen. Ähnlich wie der Designer eine Information mittels Entwurfstechniken übersetzt, um sie an eine Zielgruppe zu vermitteln, wird der Forschungsgegenstand der Biologen in eine auswertbare Form gebracht und weiter an eine Interessengruppe vermittelt. Jana begleitete für ihre Thesis Ornithologen bei ihrer Feldarbeit. Resultat ist eine ethnografische Studie über deren Aufzeichnungsverfahren und drei Hauptaspekte, wie das Design von einer Auseinandersetzung mit der Arbeit der Biologen profitieren kann. Einen Einblick in Janas Arbeit findet ihr in dieser Leseprobe.
Call for Papers für die DGTF-Tagung
Die diesjährige Jahrestagung der DGTF wird unter dem Titel "Reassembling Relationships: People, Systems, Things" am 16. und 17. Oktober 2015 in Potsdam stattfinden. Alles wird sich um Konnektivität, Mensch-Maschine-Schnittstellen und das Internet der Dinge drehen. Bis zum 13. Juli könnt ihr noch eure Abstracts einreichen. Alle Infos dazu findet ihr hier.
MIT Press presents Frame Innovation
When organizations apply old methods of problem-solving to new kinds of problems, they may accomplish only temporary fixes or some ineffectual tinkering around the edges. Today’s problems are a new breed - open, complex, dynamic, networked - and require a radically different response. In this book
, Kees Dorst describes a new, innovation-centered approach to problem-solving in organizations: frame creation. Kees Dorst is Professor of Design Innovation at the University of Technology, Sydney and the author of "Understanding Design: 175 Reflections on Being a Designer" and the co-author of "Design Expertise".
d:t trifft More Than Shelters
Abendsonne in Berlin und Isabelle Pochette von
More Than Shelters und Andrea von d:t sprechen über zwei Welten: Die Wirtschaft mit ihren zumeist statischen Prozessen einerseits und Flüchtlingslager, in denen Menschen oft Jahre leben und ihre ganz eigenen Bedürfnisse und Prozesse parallel zu den Organisationen vor Ort entwickeln andererseits. Die Fragen, die beide umtreiben: Wie gestalten Menschen informelle Innovationsprozesse und verändern dadurch die vorgegebenen, statischen Strukturen? Wie kann ihre Innovationskraft an der Basis wahr- und aufgenommen werden? So unterschiedlich die Kontexte von NGOs und Business auf den ersten Blick wirken, überall geht es um Menschen und ihre Bedürfnisse. Isabelle ist momentan auf dem Weg nach Nepal: Gemeinsam mit Hands with Hands, einer lokal etablierten NGO, stellt sie DOMOs als Schulen in ländlichen Regionen zur Verfügung, die durch das Erdbeben stark getroffen wurden. Wir freuen uns auf ihre nepalesischen Eindrücke und danken für das inspirierende Gespräch! 

Politics for Tomorrow Governance Lab am 15. und 16. Oktober 2015 in Berlin

Das Politics for Tomorrow Lab wird von nextlearning e.V. in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet und möchte zeigen, wie neue Wege in der Politikgestaltung beschritten werden können. Während der zweitägigen Veranstaltung Innovative Strategies in Policy Making      werden Akteure aus dem europäischen Raum Einblick geben, wie sie partizipative, experimentelle und gestalterische Impulse in die klassische Politik einbringen. Sie zeigen anhand ausgewählter Projekte, wie politische Entscheidungswege durch kreative Prozesse und die Einbeziehung der Bürger mitgestaltet werden können. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern die Möglichkeit in Co-Creation-Workshops zusammen mit Experten an neuen Ansätzen zu arbeiten. Intention ist es, möglichst vielfältige Akteure in einem gemeinsamen Lernsetting zusammenzubringen. Auf die 70 Plätze könnt ihr Euch hier bewerben.

IMPACT WEEK - Creating impact through innovation & entrepreneurship. Nairobi, Kenia 2015

"Nairobi, Afrika. Habt ihr Lust & Zeit?" Vor sechs Wochen fragte Frederike Beha, Gründerin der Business Model Toolbox, bei design:transfer nach und in weiteren sechs Wochen geht es los. Gemeinsam mit 20 weiteren Experten aus Business, Design und Research beginnt an der ANU, Africa Nazarene University in Nairobi die erste Impact WeekMPACT. In den fünf Tracks Education, Mobility, Health, Finance & Agriculture denken, schwitzen und grübeln wir gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden zu nachhaltigen Produkt- und Geschäftsmodellen. Ziel ist es, den Austausch von Kenianern und Deutschen zu fördern und gemeinsam neue und nachhaltige Geschäftsideen zu entwickeln, die die Welt ein bisschen besser machen. Über 150 Studenten, Experten, Politiker und lokale Unternehmer werden eine Woche lang an Workshops teilnehmen, um Hand in Hand Innovationen zu schaffen. Die Impact Week endet mit einer großen Abschlussveranstaltung, den Impact Awards, auf der alle Teams ihre Ideen präsentieren. Eine Jury aus lokalen Persönlichkeiten kürt die Gewinner, die danach ein Jahr lang von der ANU und den Experten bei der Umsetzung ihres Projektes unterstützt werden.

Frederike und Andrea werden den Track Education leiten und sind neugierig, welche Gedanken die Studierenden aus ganz unterschiedlichen Studiengängen mitbringen und was sie erwartet. Der Plan wird sich bestimmt jeden Tag neu entwickeln - Reframing at its best. Besonders darauf freut sich d:t!
Um die Impact Week zum Erfolg zu führen, wird auch EURE Unterstützung benötigt: Spread the word! Schreibt über das Projekt. Kennt ihr Organisationen, die an einem Sponsoring interessiert wären? Gerne! Auch Sachspenden sind als Preise für die Gewinner des Impact Week Awards und als Giveaways herzlich willkommen! Jede Spende hilft, dieses Projekt zu realisieren - einfach den Button unten drücken! 

Wir danken Euch und werden fleißig
die Gedanken und Eindrücke der Impact Week teilen. Habt ihr noch Fragen? Wir stehen gern Rede & Antwort!

Support us!
New Master in Eco-Social Design in Bozen. Bewerbungsfrist 8. Juli 2015 
... ein Gastbeitrag von Kris Krois ...
The forthcoming biennial Master of Arts in Eco-Social Design focusses on the potentials of local communities and economies, and on how to unfold them in a globalized world. Eco-Social Design is not only about more eco-efficient products and services, but is striving for more social good and good life with less material goods. Design is a catalyst of change. Teaching and learning are organized in multidisciplinary projects, where theory and practice are integrated in order to deal with complex questions and develop effective “answers” through the means of design. Students learn to work on design projects equipped with a transdisciplinary set of instruments beyond design, gathered from social and environmental sciences, economics and business, technology and crafts. Application is open until July 8.

The Free University of Bozen-Bolzano is also looking for teachers, researchers and designers, who are excellent in their field and want to engage in eco-social transformations.
All job advertisements.
20 Jahre Service Design – Eine Konferenz im Zeichen des Dialogs zwischen Forschung und Praxis
... ein Gastbeitrag von Patrik Frauzem ...
Am 18. Mai haben sich an der Köln International School of Design mehr als 150 VordenkerInnen getroffen, um mit der Konferenz „Service Design – Redefining the Meaning of Design“ das 20-jährige Bestehen des ersten europäischen Lehrstuhls für Service Design zu begehen. Im Service Design werden Dienstleistungen konzipiert, um sie für die NutzerInnen attraktiv und brauchbar zu gestalten und für Anbieter Wert und Differenzierung zu schaffen. In einem Markt, in dem jedes Produkt zugleich Teil eines Dienstleistungssystems ist, findet Service Design auch dort Anwendung, wo bisher lediglich über Produkt- oder Kommunikationsdesign gesprochen wurde. Neben den aufschlussreichen Erfahrungen der akademischen VertreterInnen – Veranstalterin Prof. Birgit Mager, KISD und Nick de Leon, RCA  – stand vor allem der Dialog mit und über Service-Design-Praxis im Vordergrund der Veranstaltung. Einige der Pioniere – Fjord, livework, frog und Designit – teilten sich die Bühne mit ihren Kunden – Lufthansa, Barclays und E.ON – um spannende Fallstudien vorzustellen und von den damit verbundenen Veränderungen in der Unternehmenskultur zu berichten.
Zum ersten Mal waren auch zwei große Kommunikationsagenturen vertreten, die inzwischen eigene Service-Design-Abteilungen aufbauen: Meiré und Meiré sowie Edenspiekermann. Der Kreis zwischen Lehre, Forschung und Berufspraxis schloss sich schließlich dort, wo Alumni der Köln International School of Design als MitarbeiterInnen der jeweiligen Agenturen von ihren Arbeitserfahrungen berichteten. Die Konferenz war nicht bloß Rückschau auf die Entwicklungen im Service Design der letzten 20 Jahre, sondern bot vor allem spannende Zukunftsperspektiven und zeigte neue Tätigkeitsfelder für Service Design und Service Designer auf. Die Konferenzbeiträge stehen im Service Design Network bereit, ausgewählte Fallstudien und ergänzende Berichte findet ihr in der deutschen Sonderausgabe des Service Design Magazins Touchpoint. 
Exploring: d:t im Temporary Design Thinkers Studio auf der Romanian Design Week
30° in Bukarest, perfekte Stimmung! Während der dritten Design Week in Bukarest, Rumänien waren wir Teil des temporären Design Thinkers Studios. Auf den ersten Blick wirkte die Ausstellung in den Räumlichkeiten des Hanul Gabroveni vetrtaut: Unikate in Form von 3D-Produkten, Print und Installationen präsentierten sich einem einem bunten und jungen Publikum. Doch wo ist das Neue? Nur anschauen, konsumieren, inspirieren lassen? Nicht nur! Das temporäre Studio, initiiert von der Design Thinkers Group, lud die Besucher ein aktiv zu werden und mit uns Ideen zu entwickeln. Die Modularität von Inventar uns Material ermöglichte eine an Inhalt und Dialoge anpassbare Umgebung und brachte spannende Gedanken hervor.
Neben den aktiven Sessions gab es abendliche Panel Talks zu der Rolle der Designer im Social Design basierend auf der Fragestellung: Wie leben und fühlen Menschen? Wie kann eine nutzerzentrierte Gestaltung von Produkten, Services und Systemen aussehen? Eine wahre Expertin dieses Ansatzes möchten wir Euch vorstellen: Daniela Marzavan ist Design Thinkerin, Vordenkerin und Initiatorin. Ihre Energie ist ansteckend, genau deshalb sind wir so stolz, dass sie ein Stück von d:t ist.
„Das was wir in Bukarest gemacht haben ist Social Intervention trough Design, Design Research‚ Transformation Design sowie Design Fiction. Als Hubtrepreneur sammele ich geniale Ideen, brillante Menschen und wertvolle Böden überall auf der Welt: Von Portugal über Algerien, Ruanda, Brasilien und Japan. Solche wertvolle Schätze möchten poliert werden. Daher werden die wunderbaren Köpfe, Ideen und Spielwiesen auf unterschiedlichster Art und Weise stets gepflegt und gehegt.

Ein temporäres Design Studio in Bukarest, ein betalab und ein PopUp-Festival in Lissabon, ein Makerspace in Berlin:  Das sind die Formate, die mir in den letzten fünf Jahren dazu verholfen haben, die Menschen, Ideen und Orte zusammenzubringen. Das Zauberwort heisst 'Serendipity'- einen Freiraum zu schaffen, an dem Vertrauen, spielerische Neugier, sowie gegenseitige Wertschätzung herrschen. Dazu guter Kaffee und Herzlichkeit! Die gegenseitige, intellektuelle Befruchtung, das gemeinsame physische Prototyping, die Ad-Hoc Konzepterstellung, die Generierung innovativer Ideen sowie das tiefe Verständnis für die Kulturlandschaft des Gastgebers, den Markt und die Bedürfnisse lokaler Communities — das sind nur einige Ergebnisse einer solchen Unternehmung.

Der
Fokus in Bukarest lag auf dem Zusammenbringen von Design Thinking Researchern aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden. Sie trafen auf rumänische Designer, Manager und ChangeMaker. In Bukarest sind beide Ansätze & Methoden noch in der Pioneer Phase, daher war die gegenseitige Neugier zusammenzuarbeiten und sich austauschen besonders hoch. Den fruchtbare Boden fanden wir auf der 3. Romanian Design Week, die Bewerbung Bukarests als Kulturhauptstadt 2021 sowie die Unterstützung durch die Holländisch-Rumänische IHK. Die ausländischen Gäste trafen auf offene, talentierte und unglaublich agile Kreative, Manager, Beamte und ChangeMaker aus Bukarest. Ihre gemeinsamen Ideen werden in Zukunft die Stadt und das ganze Land nachhaltig prägen. Jetzt gilt es mit viel Arbeit & Geduld aus den Anfängen nachhaltig Früchte zu ziehen. 

Herzlichen Dank für Eure Neugier, Eure Offenheit,
Euer Vertrauen und Eure gestaltende Energie liebe Andrea und liebe Dani!“ 


Wir danken Dir, Daniela! 

13. Kolloquium Design promoviert in Saarbrücken 
... ein Gastbeitrag von Tabea Kraus ... 

Was verbindet Trauma, Literatur, Rhythmus und Kaffeezubereitung? Sie alle sind Themen von aktuellen Designpromotionen. Design promoviert ist, genau wie design:transfer, eine Themengruppe der DGTF. Im halbjährlichen Turnus treffen sich Promovierende und Promotionsinteressierte aus dem deutschsprachigen Raum zum Kolloquium. Gastgeber der letzten Runde im Mai war die Hochschule der Bildenden Künste Saar – im selbstironisch peripheren Mittelpunkt Deutschlands, in Saarbrücken.

Neben Mini-Vorlesungen von Helga Aichmaier zur Suche nach passenden Forschungsmethoden und von Prof. Oliver Ruf präsentierten die jungen Designforscher ihre Promotionsthemen. Dieses Mal beispielsweise: Trauma – Eva Erber untersucht das Wechselspiel zwischen Trauma und Typografie. Literatur – Vanessa Zeissig erforscht neue Vermittlungs- und Inszenierungsmethoden in Literaturausstellungen. Rhythmus – Daniel Rüdiger Müller erarbeitet medienübergreifende Parameter von Rhythmus, um damit Musikvisualisierungen analysieren und entwerfen zu können. Kaffeezubereitung – Holger Klapperich hinterfragt, wie automatisierte Technik das Nutzererlebnis verändert und entwickelt eine Kaffeemühle, die Automatismus mit sinnlicher Benutzung verbindet.

Gleichzeitig leiten diese Projekte über zu allgemeinen Fragestellungen, wie: Was unterscheidet eine Promotion im Design von Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften? Wie kann ich vermitteln, dass sich in meinem Forschungsprozess wissenschaftliches und gestalterisches Arbeiten wechselseitig beeinflussen? Betreiben wir Designforschung, obwohl wir Methoden aus anderen Disziplinen ins Design importieren? Welchen Bewertungsmaßstäben sollte eine Designpromotion unterliegen? Fortsetzung folgt … das nächste Kolloquium schließt sich an die DGTF-Jahrestagung in Potsdam an.
Designforschungstag 2015 - Transformers
... ein Gastbeitrag von Finja Lehmann & Jonas Setzkorn ...
Schon zum zweiten Mal fand Anfang Mai in Hamburg der
Designforschungstag statt. Unter dem Titel „Transformers - Driving the change" referierten unter anderem Jeremy Abbett von Google, Hanswerner Dreissigacker von SAP und Karsten Henze von der deutschen Bahn über den Wandel der Märkte und den sich ergebenen Handlungsbedarf auf Unternehmens-, Marken und Produktebene. Wie antizipiert man Veränderungen erfolgreich? Wie lassen diese sich im Betrieb aktiv mitgestalten? Dies sind Fragen, die Unternehmen auf Grund von Digitalisierung und verstärktem Wettbewerbsdruck beantworten müssen. Laut Jeremy Abbett müssen neue Arbeitsumfelder geschaffen werden, die sich durch eine deutlichere Vielfalt im kulturellen und fachlichen Bereich auszeichnen. Für diese Herausforderungen könnten Design und Design Thinking durchaus eine Lösung sein. Die Fallbeispiele bei SAP und Hewlett-Packard weisen in diese Richtung. Welche Rolle jedoch dem Designer als Designforscher dabei zukommen soll, blieb weitgehend unbeantwortet. Darüber sollten wir sprechen auf dem Designforschungstag 2016 und nebenbei die Gender Equality aufzeigen! 
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