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Liebe design:transferlerInnen,

bevor der Mai viele freie Tage und spannende Veranstaltungen mit sich bringt, möchte Euch d:t ein frühsommerliches Update geben: die Internetseite steht, die erste Studie ist aufgesetzt und die Vorbereitungen für die Romanian Design Week an Pfingsten in Bukarest sind in vollem Gange.

Bei unserer Gründung im Oktober, gab es bereits viele Fragen und Ideen zu zukünftigen Kompetenzen, Fähigkeiten und Talenten von DesignforscherInnen. Wir haben dazu eine Studie mit 11 Fragen entwickelt. Mehr dazu findet Ihr im Artikel weiter unten.

Sonnige Grüße senden Euch,
Daniela Peukert & Andrea Augsten

 
Termine
Der design:transfer Kalender 
Ab sofort findet ihr auf unserer Homepage in der Seitenleiste einen Kalender mit allen wichtigen Terminen rund um Designforschung und Business. Wenn ihr weitere Events kennt, teilt sie uns gerne mit! Wir freuen uns! 
The Design Journal | Volume 18
Die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsjournals The Design Journal widmet sich dem Thema Service Design und ist online bereits verfügbar. Neben vielen weiteren internationalen Autoren schreibt auch Sabine Junginger in dieser Ausgabe. Die Print-Version wird ab Juni verfügbar sein.
d:t auf der Romanian Design Week 2015
Vom 16. bis 26. Mai findet die dritte Design Week in Bukarest statt. Das Design Thinkers Network lädt zum Temporary Design Thinkers Studio ein: Wir freuen uns dabei zu sein und auf einen spannenden Austausch mit Experten im Bereich Design, Strategie und Business. Fragen haben wir viele im Gepäck: Wie kollaborieren Designforscher in Rumänien in der Praxis? Welchen Bedarf gibt es in der Wirtschaft nach Designmethoden? Wie sieht die rumänische Perspektive zu den Kompetenzen von DesignforscherInnen aus? Weitere Details zum Programm findet ihr hier. Join us in Bukarest!  
d:t im +3 Magazin der Süddeutschen
Das +3 Magazin der Süddeutschen stellt monatlich Lesern und Experten drei gesellschaftsrelevante Fragen und stärkt dadurch den öffentlichen Diskurs. In der aktuellen April-Ausgabe antwortet Daniela auf die Frage "Was verbindet Generationen?”: “Gutes Design verbindet Generationen, weil es Produkte und Dienstleistungen so gestaltet, dass sie von möglichst vielen Menschen, ungeachtet ihrer individuellen Fähigkeiten, ihres Alters und Geschlechts oder ihres kulturellen Hintergrunds genutzt werden können und ihnen gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.”
Thinking in a cirle | Circular Economy
Christina Mertens, AbsoIventin der HFBK Hamburg haben wir Euch bereits in unserer
Facebook-Gruppe vorgestellt. Als Designerin arbeitet sie seit Anfang des Jahres bei Circular Economy. Die Amsterdamer denken in Kreisläufen für einen neuen ökonomischen Ansatz. Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Regierung, NGOs, Start-ups und Forschung neue Denk- und Arbeitsweisen zu etablieren. Sie entwickeln regenerative Systeme, die wirtschaftlich profitabel sind, ohne Ressourcen zu verschwenden. Mithilfe detaillierter Analysen der Materialströme einzelner Unternehmen ermitteln sie zukünftige Potenziale. Das Design nimmt im Transfer eine besondere Rolle ein, da es Zusammenhänge für alle verständlich darstellt. Neugierig? Auf ihrer Seite präsentiert Cicular Economy unter anderem einen beeindruckenden TedxTalk! Take a look! 
11 Fragen von d:t
design:transfer stellt 11 Fragen
Bereits in unserem Gründungs-Workshop in Konstanz tauchten besonders oft die Frage zu Kompetenzen von DesignforscherInnen auf. Bei unseren Recherchen dazu stellten wir fest, dass dieses Thema nicht nur DesignerInnen selbst beschäftigt, sondern auch Unternehmen umtreibt, gerade wenn es um die Ausschreibung neuer Stellen geht. Bisher finden sich jedoch nur wenige Informationen, die sich konkret dieser Fragestellung widmen. Deshalb hat design:transfer sich 11 Fragen zu Rollen, Arbeitsweisen und Motiven von DesignforscherInnen überlegt und diese an eine Reihe von entsprechende KollegenInnen und d:t Mitglieder geschickt. Einige spannende Antworten haben wir schon erhalten und die ersten Auswertungen werden bald online unter designtransfer.net zu finden sein. Interesse an der Studie teilzunehmen? Dann klickt auf den Button, beantwortet die Fragen und mailt sie uns an news@designtransfer.net! Wir sagen merci beaucoup! 
d:t @ Think Tank 30 des Club of Rome 
2015 wurde Andrea in den Think Tank 30 des Club of Rome aufgenommen. Er wurde 2004 als interdisziplinäres Netzwerk aus jungen Menschen um die 30 ganz unterschiedlichen Disziplinen gegründet und agiert als Organ des Club of Romes. Als unabhängige Gruppe beschäftigt er sich mit Zukunftfragen rund um Nachhaltigkeit, trägt zu gesellschaftlichen Debatten bei und formuliert Empfehlungen für eine langfristige, nachhaltige Politik. Am vergangenen Wochenende traf er sich zur Frühjahrtagung auf der Wolfsburg in Mülheim an der Ruhr, Andreas Heimatort - ein schöner Zufall!

Die Tagung thematisierte den Weg zu einem neuen Verständnis des Eigentums. Nicht nur der globale Bestseller “Kapital im 21. Jahrhundert” von Thomas Piketty entfacht aktuell die Diskussion über Ungleichheit, Eigentum und Kapital neu. Auch in der Wirtschaft entscheiden sich immer mehr Unternehmen Mitarbeiter wirklich zu Mitunternehmern zu machen und neue Eigentumsformen auszuprobieren. Prof. Colin Mayer, PhD, Saïd Business School der Oxford University sprach über “Ownership: Evolution and Regulation” und Prof. Dr. Birger Priddat, Philosoph und Ökonom der Universität Witten-Herdecke über die Geschichte des Eigentumbegriffs in Theorie und Praxis. Die digitale Wende ist aber nicht allein eine empirische, sondern betrifft auch das Publikationswesen und damit die Anker des wissenschaftlichen Diskurses. Entscheidend ist hierbei weniger, dass das Gros der Fachbücher und Fachzeitschriften heute auch elektronisch verbreitet wird. Vielmehr verändert sich Wissenschaft als Funktions- und Organisationssystem mit der Aufgabe, Forschungserkenntnisse nicht nur im Diskurs einer Disziplin zu kommunizieren, sondern auch frei (Stichwort: Open Access & Knowledge), allgemeinverständlich und auf neuen Wegen zu vermitteln. Genau das Richtige für design:transfer!
EAD Paris | Bonjour
In der vergangenen Woche fand an der Université René Descartes, Paris die
EAD - 11th International European Academy of Design Conference statt. Gegründet am Kaffeetisch von Birgit Jevnaker, Brigitte Borja de Mozota, Rachel Cooper und Lisbeth Svengren Holm, waren der Wert der Designforschung, interdisziplinäre Innovationen und Designforschung in Organisationen die Themencluster in diesem Jahr. 

Dr. Eva Deckers, Strategic Design Consultant, Designforschung und Innovation bei Philipps Design, Eindhoven präsentierte den Ansatz „Connecting the dots“ um traditionelle, lineare Arbeitsweisen zu netzwerkartigen, iterativen Prozessen weiter zu entwicklen. Ziel ist es, die Innovationsdynamik in der Organisation zu stärken. Besonders deutlich wurde eine Unterscheidung zwischen drei Rollen, die Designer bei Philips annehmen können: Facilitator, Insight Researcher und Designer im klassischeren Verständnis. Welche Unterschiede sie in den Aufgaben, Kompetenzen und Arbeitsweisen machen, folgt. 
Mittwoch Nachmittag fand das Executive Seminar „Designing the Future: Techniques in Strategic Foresight“ an der Sorbonne statt. Wie können sich Designer aus Forschung und Praxis besser auf zukünftige Veränderungen vorbereiten? Welche Methoden, Tools und Denkweisen der Zukunftsforschung können angewendet werden? Tamara Carleton stellte uns zwei Tools aus dem The Playbook for Strategic Foresight and Innovation vor - free copy available! Tamara Carleton, Ph.D, ist Founder und CEO der Innovation Leadership Board LLC. Sie lehrt "Organizational Innovation and Foresight Strategy" am Design Research Center in Stanford, Kalifornien.  
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