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Thomas Kübler
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Liebe Leserin,
lieber Leser,
Es ist Jahresende: das alte Jahr verabschiedet sich und wir schauen zurück, gleichzeitig steht das neue Jahr vor der Türe - logisch blicken wir vorsichtig voraus. Das ist natürlich immer so, aber jedesmal fällt die Beurteilung anders aus. Wir leben - nicht nur in wirtschaftlichen Belangen - in herausfordernden Zeiten. Es ereignen sich Dinge, die wir kaum erwartet hätten - denken wir nur an die US-Präsidentschaftswahlen oder an den Brexit.
Zum Jahreswechsel können wir festhalten, dass es der Baselbieter Wirtschaft gut geht, man müsste fast sagen, trotz allem gut geht. Die Auftragsbücher sind vielerorts gut gefüllt, die Unternehmen investieren und gehen die Zukunft aktiv an. Auch wenn das einfach klingen mag, das ist gut so. Nur wenn wir vorwärts schauen und die Herausforderungen angehen, kommen wir voran.
Für einen Wirtschaftsstandort wie den Kanton Basel-Landschaft ist es interessant und existentiell, starke Unternehmungen zu beheimaten. Auf der anderen Seite birgt das auch die Gefahr, dass diese von noch grösseren und stärkeren Firmen übernommen werden könnten. Das Beispiel Actelion lässt grüssen. Von Actelion gehen wichtige Impulse auf den Life-Sciences Cluster aus, die es zu erhalten und auszubauen gilt. Gegen eine Übernahme ist der Standortkanton jedoch machtlos, es ist auch nicht Aufgabe des Staates, dagegen Vorkehrungen zu treffen. Das Interesse global führender Unternehmungen an hiesigen Firmen ist eine Bestätigung guter Standortqualität. Hier können ohne staatliche Interventionen Unternehmen wie Actelion oder Polyphor entstehen. Deshalb unterstützen wir multinational tätige Unternehmen genauso wie grosse und kleine Firmen sowie auch Startups, wo immer wir können.
Ich wünsche Ihnen frohe und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches 2017.
Thomas Kübler, Delegierter des Regierungsrates
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Schweizerhalle
Neuansiedlungen 2016 am Infrapark Baselland
Neuansiedlungen im Infrapark Baselland im 2016 sind die Firma DeltaMem AG und Swiss Performance Chemicals AG.
DeltaMem AG ist in der Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Membrantechnologien sowie Prozesse und Engineering von Verfahrenstechnologien sowie Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen tätig. DeltaMem betreibt im Infrapark Laboratorien zur Austestung ihrer Membransysteme. Später ist die Einrichtung einer Werkstätte zum Zusammenbau von Membranfiltern geplant.
Swiss Performance Chemicals AG ist spezialisiert auf das Entwickeln, die Anpassung und den Vertrieb von Druckmaschinen für den digitalen Textildruck und die Herstellung von Ink-Jet Druckfarben für den Textildruck.SPC belegt Büros und betreibt eine Textildruckmaschine für Demonstrationszwecke. In Zukunft plant die Firma, im Infrapark T-Shirts zu bedrucken und diese in die Welt zu versenden. Webseite Infrapark
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Der Infrapark Baselland ist ein attraktiver Anziehungspunkt für verschiedene Firmen.
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KMU-Studie Baselland 2016
Frankenschock mehrheitlich gut überwunden – Herausforderungen bleiben gross
Die Nordwestschweiz wächst überdurchschnittlich, und ihre Wirtschaftsleistung liegt pro Kopf der Bevölkerung rund 20 Prozent über dem Schweizer Wert. Doch die in grossem Mass binnenmarktorientierten KMU sind in den vergangenen fünf Jahren kaum gewachsen. Umso mehr hat der öffentliche Sektor zugelegt: Dies sind wichtige Erkenntnisse der KMU-Studie Baselland von Dr. Rainer Füeg, welche am Donnerstag, 8. Dezember 2016, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mehr...
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Webseite
Liefesciencecluster Basel im Internet
Die Webseite Lifesciencecluster Basel gibt einen Überblick über den Life Sciences Cluster Basel. Sie zeigt auf, welche Institutionen und Unternehmen in der Region forschen, entwickeln, produzieren und vermarkten, über welche Stärken der Cluster verfügt und welche Support-Organisationen bei Fragen weiterhelfen können. Webseite
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Die Webseite Lifesciencecluster Basel.
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Freuen sich über den 5-Geburtstag: Regierungsrätin Monica Gschwind und CSEM-Geschäftsführer Christian Bosshard.
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Muttenz
Fünf Jahre Innovation für die Industrie beim CSEM
Tagtäglich die Grenzen des technologisch Machbaren sprengen, um das Wohl der Gesellschaft zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Industrie zu stärken - so lautet die Mission des CSEM Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique, dem Schweizerischen Forschungs- und Technologiezentrum und seinen 450 Forschenden.
Das CSEM feierte Anfang Dezember 2016 sein fünfjähriges Bestehen. Seit fünf Jahren leistet das CSEM Regionalzentrum in Muttenz mit der finanziellen Unterstützung des Kantons BaseIland einen erfolgreichen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels. Es öffnet den hiesigen Unternehmen den Zugang zu seinen Technologie-Plattformen, um neue Produkte zu entwickeln und Produktionsprozesse zu optimieren. Webseite
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Wirtschaftsprognosen für das Jahr 2017
Credit Suisse geht auch weiterhin von einem starken Franken aus
Die Credit Suisse geht davon aus, dass die Schweizer Wirtschaft auch längerfristig mit einem starken Franken leben muss. Dieser habe nämlich strukturelle Gründe, die sich nicht so schnell ändern würden.
Die Grossbank Credit Suisse diagnostiziert der Schweiz in ihrem kürzlich publizierten "Monitor Schweiz" die so genannte "holländische Krankheit". Demnach ist der Franken stark, weil die Schweiz wie die Niederlanden über einige wenige sehr erfolgreiche Exportbranchen verfügt.
In der Schweiz sind das die Pharmaindustrie, die Uhrenindustrie, der Rohstoffhandel und die Finanzdienstleistungen. Sie sorgen mit ihrem Exportboom für die Frankenstärke, ohne jedoch selbst darunter allzu stark zu leiden. Die Credit Suisse folgert daraus, dass solange diese Branchen erfolgreich bleiben, auch der Franken stark bleibt.
Aus dieser Analyse leitet die Grossbank auch ab, dass die Politik kaum Mittel habe, die Frankenstärke zu verhindern. Der Schweizerischen Nationalbank (SNB) rät sie, sich lediglich auf die Bekämpfung von temporären Überbewertungen zu beschränken. Mehr...
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Der Franken ist stark, weil die Schweiz über einige wenige sehr erfolgreiche Exportbranchen verfügt.
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Allschwil
Treffen der Leitungsorgane von Switzerland Innovation am Standort des Switzerland Innovation Parks Basel Area
Mitte November trafen sich am Standort Allschwil mit dem Stiftungsrat und Wirtschaftsbeirat die obersten Organe von Switzerland Innovation. Der Stiftungsrat ist das Leitorgan der Stiftung. Er sorgt für die Wahrung des Stiftungszwecks, die strategische Positionierung und Weiterentwicklung von Switzerland Innovation. Der Wirtschaftsbeirat setzt sich aus Mitgliedern der Gönnerfirmen zusammen. Er nominiert die Vertreter der Privatwirtschaft im Stiftungsrat.
Im Rahmen des Treffens konnten sich die Teilnehmer von beeindruckenden technologischen Innovationen von Gruppen des seit 2015 im Switzerland Innovation Park Basel Area beheimateten Department of Biomedical Engineering der Universität Basel überzeugen. Webseite
Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, das Virtual Reality SpectoVive-System, ein innovatives Verfahren, welches neue Möglichkeiten von Grafikberechnung in Echtzeit und Virtual Reality für den Operationssaal nutzbar macht, live zu testen. Diese Innovation ist Teil des von der Werner-Siemens-Stiftung mit 15,2 Millionen Franken geförderten MIRACLE-Projekts (Minimally Invasive Robot-Assisted Computer-guided LaserosteotomE).
Ferner wurde das Roboter Projekt CARLO® der Firma AOT AG präsentiert (http://aot.swiss/),
welches die minimal invasive Knochenbearbeitung zum Ziel hat. CARLO® ist ein Medizinalgerät das die Knochenchirurgie neu erfindet. Denn CARLO® (Cold Ablation Robot-guided Laser Osteotomy) ist in der Lage, Knochen berührungsfrei und mit absoluter Präzision mittels kalter Lasertechnologie zu schneiden.
Beide Projekte hinterliessen bei den Teilnehmern einen begeisterten Eindruck.
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Die Schweizer Uhrenmanufaktur Oris hat am Montag, 12. Dezember 2016, in Basel ihre erste Boutique in der Schweiz eröffnet.
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Treffpunkt für Uhrenliebhaber
Oris eröffnet erste Boutique am Barfi
Die Hölsteiner Uhrenmanufaktur Oris hat kürzlich in Basel ihre erste Boutique in der Schweiz eröffnet. Am Barfüsserplatz 22 soll in Kooperation mit Seiler Juwelier ein besonderer Treffpunkt für Uhrenliebhaber entstehen: die Maison Oris. Das im 13. Jahrhundert erbaute Haus am Barfi strahle sowohl Charakter als auch Schweizer Tradition aus. Oris sei stolz, das nächste Kapitel dieses historisch bedeutsamen Hauses mitschreiben zu dürfen, so das Unternehmen. Liebhaber der Marke, aber auch Personen, die mit Oris noch nicht vertraut sind, sollen auf zwei Etagen in die Oris-Welt eintauchen können. Webseite
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