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Newsletter Nr. 14 der Wirtschaftsförderung des Kantons Basel-Landschaft

Dezember 2015

Von der Wirtschaftsoffensive zur Standortförderung
Marc-André Giger

Wie bereits kommuniziert, hat der Regierungsrat beschlossen, sämtliche Aktivitäten im Bereich der Wirtschafts- und Standortförderung des Kantons in einer Organisation zu bündeln. Somit wird ab 1. Januar 2016 die neue Dienststelle Standortförderung Baselland ihre Arbeit aufnehmen. Diese neue Organisationseinheit umfasst alle Aufgaben, die bisher durch den kantonalen Wirtschaftsförderer Thomas de Courten sowie mir als Projektleiter der Wirtschaftsoffensive und Delegierten des Regierungsrats wahrgenommen wurden. Auch werden in dieser Organisationseinheit die volkswirtschaftlichen Grundlagenarbeiten angesiedelt sein, so dass ein umfassendes Kompetenzzentrum in der kantonalen Verwaltung entsteht.

Zum Leiter der Standortförderung Baselland hat der Regierungsrat Thomas Kübler gewählt. Als Delegierter des Regierungsrats ist er direkt dem Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion VGD unterstellt und wird seine Arbeit am 1. Januar 2016 aufnehmen.
Damit wird das Projekt Wirtschaftsoffensive per 31. Dezember 2015 abgeschlossen. Ich danke dem Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft ganz herzlich für das Vertrauen und seine Unterstützung in den vergangenen Jahren. Thomas Kübler und der Standortförderung wünsche ich alles Gute und viel Erfolg.

Marc-André Giger, Delegierter des Regierungsrates
 

Mitglieder des Regierungsrats auf Firmenbesuch bei der Habasit in Reinach.

Neuorganisation

Der Kanton Basel-Landschaft ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort

 

Der Kanton Basel-Landschaft ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Um das gute Investitionsklima zu fördern, hat der Kanton Anfang 2013 das Projekt Wirtschaftsoffensive lanciert. Wenngleich sich das externe wirtschaftliche Umfeld nicht beeinflussen lässt, gilt es Rahmenbedingungen zu schaffen, welche das Wirtschaftswachstum im Kanton begünstigen. Die Regierung versteht dies als Daueraufgabe, die mit dem Projekt im Lauf der vergangenen drei Jahre erstmals systematisch von allen kantonalen Direktionen im Verbund angegangen wurde. Die durch die Wirtschaftsoffensive erfolgreich aufgebauten Massnahmen und Instrumente wie beispielsweise der Welcome Desk, der Tax Guide oder die systematische Kontaktpflege mit den ansässigen Unternehmen werden daher per 1. Januar 2016 in die neue Organisationseinheit Standortförderung Baselland integriert und mit dem Fokus auf Innovation und wertschöpfungsintensives Wirtschaften weiter verfolgt.

Die Wirtschaft ist durch den Strukturwandel, welcher mit der Währungssituation zusammenhängt, aktuell vor grössere Herausforderungen gestellt, als dies beim Projektstart 2013 absehbar war. Insbesondere die Euroschwäche wirkt sich verzögernd aus auf das ursprüngliche Ziel der Steigerung des Anteils der Gewinnsteuer der juristischen Personen im Vergleich zum Steuerertrag der natürlichen Personen von 10 Prozent auf den schweizerischen Mittelwert von 15 Prozent per 2018 (Budget 2015: 11,9 Prozent).

Für die Jahre 2014/15, lässt sich folgendes festhalten:
•    800 neu geschaffene Stellen von ansässigen Firmen und Neuansiedlungen
•    700 Millionen Franken Investitionen im Bereich zukunftsträchtiger Industrien

Die Wirtschaftsoffensive leistete – und darin liegt auch der primäre Wert des Projekts - eine solide Basis zum Erhalt und zur Verbesserung der attraktiven Rahmenbedingungen.  Per 1. Januar 2016 wird Thomas Kübler Delegierter des Regierungsrates und Leiter der Standortförderung Baselland. Die direktionsübergreifende Standortförderung Baselland, welche Thomas Kübler leiten wird, ist dem Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion direkt unterstellt.In die Standortförderung sind weiterhin alle Direktionen involviert, entsprechend wird das Thema auf Ebene des Gesamtregierungsrates bleiben. Die übergeordnete Zielsetzung, den Kanton Basel-Landschaft als attraktiven Standort für bestehende Unternehmen zu etablieren und ihn nach aussen besser bekannt zu machen, bleibt bestehen.

Wirtschaftsminster Johann Schneider-Amann (links) übergibt den ersten "Swiss Innovation Chalange".

Liestal

«SwissInnovation Challenge» und «SwissNEXT Challenge» gehen in die zweite Runde

Die von der Wirtschaftskammer Baselland, der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) im September 2014 ins Leben gerufenen «SwissInnovation Challenge» und «SwissNEXT Challenge» gehen in die zweite Runde. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Wettbewerbe am diesjährigen «Tag der Wirtschaft» sind die Ausschreibungen für die Teilnahme 2016 lanciert worden.
 
Die erste Ausgabe der Wettbewerbe war ein voller Erfolg. Mehr als 100 Unternehmungen nahmen an den schweizweit ersten Challenge-Programmen dieser Art teil. Sie erlebten 17 hochkarätige Veranstaltungen, kamen in den Genuss von individuellem Coaching und hatten die Gelegenheit, sich mit erfahrenen Mentoren auszutauschen.
 
Auch in der zweiten Auflage können die Teilnehmenden während acht Monaten ihre Ideen unter Anleitung von Experten der FHNW und mit Sparring-Partnern aus der Wirtschaft entwickeln und marktfähig machen. Sie profitieren von einem umfassenden Angebot an Beratung, Coaching, Weiterbildungsangeboten, spannenden Events und – dank umfangreicher PR-Massnahmen – einer starken Beachtung in der Öffentlichkeit sowie bei potenziellen Geldgebern.
 
Die Angebote können modulartig genutzt werden, und die Teilnehmenden können ihr eigenes Programm zusammenstellen. Dadurch binden sie keine zusätzlichen personellen Kräfte in ihrem Unternehmen. Am Schluss verfügen sie über eine massgeschneiderte Unterstützung für die Umsetzung ihrer innovativen Idee.
 
Interessierte können sich auf der Internetseite innovation.swiss-challenge.org anmelden. Die Anmeldefrist dauert bis zum 31. Dezember 2015.

Liestal

Regierungsrat empfängt führende Life-Science-Firmen der Region

Eine Delegation des Regierungsrates hat kürzlich Vetreter führender Life-Science-Firmen der Region (Actelion, Bachem, Novartis und Roche) und der Interpharma empfangen. In einer gemeinsamen Medienmitteilung halten Regierungsrat und Vertreter der Pharmabranche fest, dass „die Universität insbesondere für die Pharmabranche ein entscheidender Standortfaktor“ ist. Die Vertreter der Pharmabranche begrüssen die Vereinbarung zur Universität Basel, die zwischen den beiden Kantonsregierungen getroffen wurde. Gestärkt wird der Bildungs- und Forschungsstandort ausserdem durch die neue gemeinsame Trägerschaft des Tropeninstituts und durch die Anschubfinanzierung zum weiteren Ausbau der ETH-Präsenz, welche beide Bestandteil der Vereinbarung sind.

Nachdem der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft am 8. Juli 2015 die Finanzstrategie vorgestellt hatte, sind führende Pharmafirmen aus den beiden Basel mit einem Schreiben der Interpharma an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft gelangt und haben darin ihre Besorgnis „über die geplanten massiven Kürzungen des Beitrags an die Universität Basel“ mitgeteilt. Zudem baten sie den Regierungsrat um ein Treffen, das vorkurzem stattgefunden hat.
 
Qualität der Ausbildung und der Forschung sind entscheidend für die Pharmaindustrie
Die Vertreter der Pharmabranche betonten im Rahmen des Gesprächs die Bedeutung der Universität Basel für die Region Basel „als einen der stärksten und wettbewerbsfähigsten Standorte der Life Sciences und der forschenden Pharmaindustrie weltweit“. 25'000 Personen, fast zwei Drittel aller in der Schweizer Pharmaindustrie Beschäftigten, arbeiten in der Region und fast jeder zweite Franken der Wertschöpfung in der Region wird direkt und indirekt von den Life Sciences erwirtschaftet.

Der Regierungsrat Basel-Landschaft trifft Vertreter von Life Science Firmen der Region. Bild zvg
 

Aesch

Acino Pharma wächst

Das Baselbieter Pharmaunternehmen Acino Pharma in Aesch will in den kommenden drei Jahren 25 bis 30 Millionen Euro in seine Produktion in der Schweiz investieren. Laut dem Unternehmen will es dadurch wettbewerbsfähig bleiben und Arbeitsplätze sichern. Mit dieser Wachstums-Strategie sollen neue Märkte erschlossen werden, insbesondere im Mittleren Osten, in Afrika und in Lateinamerika.  Derzeit beschäftigt die Firma rund 560 Mitarbeitende an drei Standorten im Baselbiet, zwei in Aesch und einer in Liesberg.

 

So präsentiert sich die neue "Restaurantkarte Baselland".

Liestal

Baselland à la carte

Wer kennt nicht dieses Gefühl? Man möchte wieder einmal fein auswärts essen und studiert daran herum, welches Lokal besucht werden soll. Eine Antwort gibt die neue «Restaurantkarte Baselland», die 68 beliebte Restaurants buchstäblich auf eine Karte bringt. Das Spektrum reicht von der urchigen Wirtschaft bis zum prämierten Sternelokal. „Wir wollen eine Einladung aussprechen, eine kulinarische Entdeckungsreise kreuz und quer durchs Baselbiet zu unternehmen“ sagt Tobias Eggimann, Geschäftsführer von Baselland Tourismus. Das Timing ist nicht zufällig. Mit dem tiefen Frankenkurs ist die hiesige Gastronomie umso mehr gefordert, auf sich aufmerksam zu machen. Für Gastro Baselland-Präsident Enrique Marlés punkten die Baselbieter Restaurant mit einer ausgezeichneten Qualität, nicht zuletzt, weil viele inzwischen auf regionale Produkte setzen. „Ausserdem schätzen die Gäste vermehrt kürzere Anfahrtswege, also den Restaurantbesuch in der Region selber“, so Marlés. Genau hier hakt die neue Panoramakarte ein: Auf einen Blick sieht man, wo sich die besonders empfehlenswerten Restaurants befinden.

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