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Newsletter Nr. 12 der Wirtschaftsförderung des Kantons Basel-Landschaft

Oktober 2015

Standortförderung wie weiter?
Marc-André Giger

Das Projekt Wirtschaftsoffensive, das mehr und mehr zur Wirtschaftsförderung wurde, geht als Projekt im Dezember zu Ende. Wir können heute mit Stolz festhalten: Das ganze Team hat sehr gute Aufbauarbeit geleistet. Wir haben neue Gefässe und Instrumente, über die wir zu Beginn nicht verfügt haben, wie das Welcome Desk, den Investorentag, den Tax-Guide, den Investor’s-Guide und so weiter. Instrumente, die es aber zwingend braucht und die nun weitergeführt und optimiert werden können. Der Lead ausserhalb der Verwaltung hat geholfen, die Direktionen näher zusammenzubringen. Die Wirtschaftsoffensive war immer als Projekt deklariert. Ende Jahr wird der Projektabschluss vorgezogen auch wegen der Neuorganisation der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion. Nun ist ein idealer Zeitpunkt: alle Kompetenzen innerhalb der Direktion an einem Ort zusammenzufassen und hoch oben beim Vorsteher anzusiedeln. Die Standortförderung hat – wie schon die Wirtschaftsoffensive – erste Priorität und ist ein überdirektionales Dossier. Wie es weitergeht und mit wem, das lesen Sie in diesem Newsletter.

Am 10. September durften wir am 3. Investorentag in Münchenstein Frau Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und weitere Gäste begrüssen. Die Themen Unternehmenssteuerreform III sowie der starke Franken/schwache Euro wurden eingehend diskutiert. Fotos vom Anlass finden Sie ebenfalls in diesem Newsletter.

Es gibt immer wieder einige erfreuliche Nachrichten aus der Wirtschaft. Leider werden diese weniger stark wahrgenommen als die negativen Meldungen. Wir haben ein paar positive Wirtschaftsnachrichten der vergangenen Wochen aus der Region gesammelt. Viel Vergnügen bei der Lektüre.

Marc-André Giger, Delegierter des Regierungsrates
 

Thomas Kübler

Neuorganisation

Thomas kübler wird Leiter Standortförderung

 
Die Würfel sind gefallen und die Medien haben dem Thema eine hohe Priorität gegeben: Thomas Kübler wird per 1. Januar 2016 Delegierter des Regierungsrates und Leiter der Standortförderung Baselland. Der Ökonom führt aktuell seine eigene Unternehmung, Kübler Economics GmbH. Kübler ist 50 Jahre alt, verheiratet und wohnt in der Region.

Thomas Kübler hat nach der Matura in St. Gallen Wirtschaft studiert. Seit drei Jahren führt er ein eigenes Unternehmen und berät Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen und Pensionskassen in ökonomischen Fragestellungen und er ist Mitglied von drei Verwaltungsräten. Unter anderem ist er als Wirtschaftsförderer der drei Bezirke Laufen (BL), Dorneck und Thierstein (SO) mandatiert und somit tagtäglich mit der Vermarktung von Teilen der Kantone Basel Landschaft und Solothurn, mit der Ansiedlung von potenziellen Zuzügern und mit der Pflege bestehender Unternehmen beschäftigt. Auch als langjähriges Mitglied der Geschäftsleitung und heutiger Verwaltungsrats-Präsident von BAKBASEL Economics kennt er die regionale Wirtschaft und deren Bedürfnisse aus seiner täglichen Arbeit und ist mit den Herausforderungen des internationalen Standortwettbewerbs vertraut. Zudem ist er in der Region bestens vernetzt. Kübler wohnt in der Region Basel, er ist verheiratet und Vater dreier Kinder.
 

Modell Standortförderung
Auf der Basis einer vertieften Analyse hat der Regierungsrat sich für das Modell einer Standortförderung Baselland unter Leitung eines/einer Delegierten des Regierungsrates für Standortförderung entschieden. Die direktionsübergreifende Standortförderung Baselland soll neu dem Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) direkt unterstellt sein. In der neuen Organisationseinheit werden mehrere bisher in verschiedenen Abteilungen der VGD und im Projekt Wirtschaftsoffensive angesiedelte Aufgaben zusammengefasst. Der Regierungsrat hat eine entsprechende Vorlage an den Landrat überwiesen. Er hält darin fest, dass die Standortförderung (Wirtschaftsoffensive, Wirtschaftsförderung) in der kommenden Legislaturperiode weiterhin höchste Priorität hat. Eine wichtige Rolle innerhalb der neuorganisierten Standortförderung werden auch die Partner BaselArea/i-net einnehmen.
In die Standortförderung sind weiterhin alle Direktionen involviert, entsprechend wird das Thema auf Ebene des Gesamtregierungsrates bleiben. Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion wurde beauftragt, sämtliche notwendigen organisatorischen und administrativen Massnahmen in die Wege zu leiten, um das Modell Standortförderung per 1. Januar 2016 umzusetzen. Zudem werden für das Regierungsprogramm 2016–2019 die bisher für das Projekt Wirtschaftsoffensive formulierten Ziele überarbeitet.

Am 10. September durften wir am 3. Investorentag in Münchenstein Frau Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und weitere Gäste wie Christoph Mäder, Vizepräsident economiesuisse, und Luc Schultheiss, CFO der Endress+Hauser Gruppe begrüssen. Die Themen Unternehmenssteuerreform III sowie der starke Franken/schwache Euro wurden eingehend diskutiert.

Bachem

38 neue Stellen geschaffen

Das Biochemie-Unternehmen Bachem in Bubendorf, das im Bereich Generika und Chemikalien für die Pharmaforschung tätig ist, hat im ersten Halbjahr 2015 Umsatz und Gewinn deutlich steigern können. Aufgrund des guten Geschäftsgangs konnten zudem seit Anfrang Jahr 38 neue Stellen geschaffen werden. Ingesamt nahm der Personalbestand seit Jahresbeginn um 112 Mitarbeitende auf 866 Personen zu. Einen Teil des Zuwaches machten 74 von der amerikanischen Tochter APC übernommene Mitarbeitende aus.

Neubau

Lipo baut Möbelhaus mit Firmenzentrale

Der Möbel-Discounter Lipo realisiert in Pratteln einen Neubau mit 4000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Im Neubau stehen ab Ende 2016 rund 70 Mitarbeitende im Einsatz. Neben den 400 Quadratmetern Verkaufsfläche und 2500 bis 3000 Quadratmetern Lagerfläche entstehen auf rund 1000 Quadratmetern Büros.  Von Pratteln aus wird künftig Lipo Schweiz geleitet.

Hafengebiet Birsfelden

Langfristige Erhöhung des Steuerertrages

Der Kanton Basel-Landschaft, die Gemeinde Birsfelden und die Schweizerischen Rheinhäfen formulieren eine gemeinsame Strategie zur langfristigen Förderung der Entwicklung des Hafens und der umliegenden Industrie- und Gewerbeflächen. Das „Hafengebiet Birsfelden“ im Geviert Hardstrasse/Sternenfeldstrasse bedeckt mit 60 ha rund einen Viertel des gesamten Gemeindegebiets Birsfelden. Sie besteht zu zwei Drittel aus dem ‚Hafenperimeter‘ - ein Areal, welches dem kantonalen Nutzungsplan Rheinhäfen unterliegt - und zu einem Drittel aus dem der kommunalen Planungshoheit unterstellten ‚Industrie- und Gewerbegebiet Hafen Birsfelden‘. Die hervorragende Lage zwischen Rheinlehne und Basel-Stadt, die direkte Anbindung an die Autobahn und an das Schienennetz eröffnen ein grosses Entwicklungspotential. Die Wirtschaftsförderung des Kantons Basel-Landschaft hat das Hafengebiet Birsfelden in ihr Arealentwicklungsprogramm aufgenommen und priorisiert, um der kantonalen Bedeutung Rechnung zu tragen. Die Baurechte im ganzen Gebiet belaufen sich derzeit auf Zeithorizonte zwischen 2020 und 2055. Die aktive Planung von Seiten der Gemeinde und des Kantons ist daher mittel- bis langfristig ausgelegt.

Eine Goldmedaille ging an die Familie Thommen vom Biohof Dangern für den Urdinkel-Kernotto.

Landwirtschaft

Ausgezeichnete Regionalprodukte

Basel-Stadt und Basel-Landschaft blicken auf einen erfolgreichen Auftritt am Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte zurück. Unter dem Motto „Genuss aus Stadt und Land – Délices de Ville et Campagne“ präsentierten sich die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft gemeinsam als Ehrengastkantone des Schweizer Wettbewerbs der Regionalprodukte am 26. und 27. September in Delémont, mit grossem Erfolg: 13 Produkte aus der Region wurden von der Jury mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. 39 Produkte aus den beiden Kantonen haben am Wettbewerb mitgemacht.

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