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Newsletter Nr. 13 der Wirtschaftsförderung des Kantons Basel-Landschaft

November 2015

Erfolg dank Präzision und Innovation
Marc-André Giger

Firmen wie die Rego-Fix AG in Tenniken machen Freude. Die beiden Chefs des Familenunternehmens sind pragmatisch, schauen vorwärts, investieren auch in schwierigen Zeiten - und siehe da: sie haben Erfolg. Der Vorzeigebetrieb hat schon immer auf Innovation gesetzt, schliesslich hat der Firmengründer Fritz Weber mit einer solchen begonnen. 1950 erfand er einen Besenhalter aus Metall, der ein einfaches Fixieren und Wechseln des Stiels ermöglichte. Zur damaligen Zeit war die Erfindung revolutionär. 1972 wurde die ER-Spannzange erfunden; sie erlaubte erstmals einen Spannbereich von 1mm. 1993 wurde sie als DIN 6499 normiert und ist heute das meistverbreitete Spannzangensystem der Welt. 2002 folgte das powRgrip-System; das Spannsystem schafft höchste Produktivität. Wir können stolz sein, dass im Baselbiet solche erfolgreiche Firmen ansässig sind, die sich zum Standort bekennen und von hier aus weltweit tätig sind.

Marc-André Giger, Delegierter des Regierungsrates
 

CEO Richard E. Weber im Gespräch mit Marc-André Giger, Delegierter des Regierungsrats.

Neuorganisation

Rego-Fix: Innovation und Präzision

 
Die Tenniker Firma Rego-Fix AG ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von hochpräzisen Spannwerkzeugsystemen. Rund 90 Prozent des Umsatzes macht die Firma im Ausland: Europa, USA oder auch China. Über 200 Mitarbeiter sind für Rego-Fix tätig, welche die gesamte Produktion in Tenniken konzentriert hat. Die Teilprojektleiter der Wirtschaftsförderung haben vor kurzem die Rego-Fix in Tenniken besucht und sich von den Firmenchefs, Richard E. Weber und Stefan Weber, sowie Marketingleiter Tobias Haarmann die Unternehmung und ihre Produkte zeigen lassen. Die Teilprojektleitenden zeigten sich beeindruckt von der hohen Qualität und der Innovationskraft der Rego-Fix. Diese investiert auch in einem schwierigen Umfeld, weil sie eine erfolgreiche Zukunft in der Automation und einer hohen Präzision der Produkte sieht.
Teilprojektleitende und Mitarbeitende der Wirtschaftsförderung auf dem Rundgang durch die Hallen der Rego-Fix AG in Tenniken. Bilder VGD

Liestal

Santhera mit erfreulichen Neuigkeiten

Santhera Pharmaceuticals und Parent Project Muscular Dystrophy (PPMD), die führende US-amerikanische Interessenvertretung im Kampf gegen Duchenne-Muskeldystrophie (DMD), geben die Resultate einer Nutzen/Risiko-Studie bei Patienten mit DMD und Eltern von DMD-Betroffenen bekannt. Im Fokus der Studie standen insbesondere die Präferenzen von Patienten und Betreuungspersonen bei der Behandlung von Krankheitssymptomen, die nicht direkt die Funktion der Skelettmuskulatur betreffen. PPMD hat den Ergebnisbericht dieser Studie bei den US-Behörden eingereicht im stetigen Bestreben, die Sicht von Patienten und Betreuungspersonen im Hinblick auf neue Therapiemöglichkeiten zu vermitteln. Diese erste, durch ein Unternehmen unterstützte Nutzen/Risiko-Studie für Patienten mit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) basiert auf Daten von Santheras erfolgreicher Phase-III Studie (genannt DELOS), die zeigte, dass die Behandlung mit Raxone®/Catena® den Verlust der Atmungsfunktion bei DMD-Patienten ohne Begleittherapie mit Glucocorticoid-Steroiden verlangsamt. Die Resultate dieser Nutzen/Risiko-Studie bestätigen, dass der Erhalt der Atmungsfunktion von Betreuungspersonen und Knaben/Männern mit DMD als sehr bedeutend eingestuft wird.

Allschwil

Actelion wächst dank Opsumit stark

Der Baselbieter Biopharmakonzern Actelion hat den Umsatz in den ersten neun Monaten um zwei Prozent auf 1,522 Milliarden Franken gesteigert. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Plus fünf Prozent betragen. Das Medikament Opsumit, das den bisherigen Hauptumsatzträger Tracleer ablösen soll, legte deutlich zu. Fast 12000 Patienten wurden mit Opsumit behandelt. Opsumit enthält den Wirkstoff Macitentan, dieser erweitert die Pulmonalarterien und macht es dem Herzen damit leichter, Blut durch diese Gefässe zu pumpen.

 

Pratteln

Erfolgreiche Berufsschau

Die Berufsschau 2015 im Kultur- und Sportzentrum (KUSPO) in Pratteln hat alle bisherigen Rekorde gebrochen: Auf 7300 Quadratmetern haben mehr als 130 Aussteller aus rund 30 Branchen über 190 Berufe präsentiert. Erwartet wurden mehr als 40'000 Besucherinnen und Besucher, tatsächlich waren es gegen 45'000. Rund 560 Schulklassen, die teilweise in Spezialcars aus der ganzen Schweiz angereist waren, orientierten sich über die Lehrberufe, die im Rahmen der dualen Bildung angeboten werden. 98 Prozent des Berufsbildungsangebots der dualen Bildung waren vor Ort vertreten.

Interessierte Schüler in einem Rettungswagen der Sanität Liestal. Bild bz
Das Fass mit Heizer-Bier wird angestochen. Bild VS

Ziefen

Baselbieter Brauerei braut Heizer Bier

Angezapft ist das Heizer Bier (schwarz Bier). «Heizer» nennt sich das schwarze Liebhabergebräu, mit dem Braumeister Alex Stohler und Geschäftsführer Niklaus Niederhauser den Gerstensaft auch für die kältere Jahreszeit noch vermehrt schmackhaft machen wollen. Ob kühlend wie für den seinerzeitigen Kohlenschaufler nach getaner Arbeit oder wärmend für vereiste Fasnächtlerkehlen zeigt der «Heizer» seine multifunktionale Facette. «Unser Glühbier lässt sich auch sehr gut mit eigenen Zutaten kombinieren und eröffnet auch speziell der Gastronomie interessante Kreationen», zeigt sich Niklaus Niederhauser in einem Artikel der Zeitung "Volksstimme" überzeugt.

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