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Newsletter Nr. 2 der Standortförderung Baselland

März 2016

Was ist eigentlich Standortförderung?
Thomas Kübler

Ich werde oft gefragt, was eigentlich Standortförderung ist? Standortförderung ist vor allem sehr vielfältig. Ihre Aufgaben lassen sich mit Standortetablierung – Standortentwicklung – Standortpromotion umschreiben. Die Standortentwicklung will wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen und staatliche Dienstleistungen für Bestandsunternehmen erbringen. Sie bildet die Voraussetzung für einen produktiven, innovativen und wettbewerbsfähigen Standort. Die Standortetablierung bezweckt durch das Setzen nachhaltiger Anreize und effizienter staatlicher Förderung und Hilfestellung die Ansiedlung von Firmen.
Die Standortförderung bringt die Sicht der Wirtschaft in die Ausgestaltung der Steuer- und Finanz-, Bildungs-, Arbeitsmarkt-, Verkehr-, Raum- und Energiepolitik ein. Sie unterstützt bestehende Unternehmungen auf Basis eines Key Account Managements, in welchem die Schlüsselunternehmungen des Kantons mit besonderem Fokus begleitet werden, sie betreibt einen Welcome Desk, der die Informations- und Beratungs-Bedürfnisse von bestehenden und neuen Unternehmungen (KMU und Internationale) abdeckt und sie führt ein kompetentes Beobachtungssystem im Bereich der privaten und öffentlichen Areale und Immobilien. Alle guten Rahmenbedingungen und attraktiven Areale nutzen wenig, wenn sie nicht bekannt sind. Der Standortpromotion kommt deshalb grosse Bedeutung zu. Die Stärken der Region und insbesondere des Kantons Basel-Landschaft werden herausgestrichen und durch BaselArea.swiss bekannt gemacht

Auch der kürzlich erfolgte Besuch des Gesamtregierungsrates bei der CTC Analytics in Zwingen ist Standortförderung und Bestandespflege. Ebenfalls ein Beispiel für erfolgreiche Standortförderung ist die Firma Hoffmann Automobile AG. Nach jahrelanger Suche haben die Besitzer in Aesch einen geeigneten Standort für ihren Neubau gefunden

Thomas Kübler, Delegierter des Regierungsrates

Zwingen

Regierungsrat besucht CTC Analytics AG

Der Regierungsrat hat die Firma CTC Analytics AG in Zwingen besucht und über die Rahmenbedingungen für exportorientierte KMU diskutiert. CTC Analytics ist ein führendes Unternehmen für Laborroboter in der Gas- und Flüssigchromatographie. Die Geräte werden seit 1985 in Zwingen hergestellt. 98 Prozent der Geräte werden exportiert. Das Unternehmen beschäftigt 70 Mitarbeitende in der Schweiz, davon fast die Hälfte in Forschung und Entwicklung.

Der Regierungsrat besucht regelmässig innovative Unternehmen in der Region Basel, um die Unternehmen und deren Anliegen besser kennen zu lernen. Bei CTC Analytics wurden Themen wie Möglichkeiten der Wirtschaftsförderung in der Schweiz und der EU, Unternehmenssteuerreform III, internationaler Handelsabkommen und lokale Rahmenbedingen für exportorientierte Unternehmen behandelt.

Der Regierungsrat bei seinem Besuch bei der CTC Analytics AG in Zwingen.
Das neue Logo des Innovationsparks Basel Area.

Allschwil

Innovationspark Nordwestschweiz offiziell eröffnet

Der Schweizer Innovationspark Nordwestschweiz in Allschwil ist Mitte Januar unter dem neuen Namen «Switzerland Innovation Park Basel Area» offiziell eröffnet worden. Der regionale Innovationspark soll den Austausch zwischen Forschenden und Entwicklern aus Industrie und Hochschule fördern. In Betrieb ist der Innovationspark indes bereits seit Mai. Von den rund 5000 Quadratmetern ist fast die gesamte Fläche vermietet.

Unter anderem ist das neue Departement Biomedical Engineering der Universität und des Universitätsspitals Basel im Innovationspark beheimatet. Geforscht wird an medizintechnischen Innovationen, die Operationen vereinfachen sollen.

Träger des «Switzerland Innovation Park Basel Area» sind die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura sowie die Handelskammer beider Basel. Themenschwerpunkt der Forschung ist die Biomedizin.

Der Baselbieter Landrat hat kürzlich einen Kredit über 1,35 Millionen Franken an den Nordwestschweizer Innovationspark gesprochen. Mit dem Geld soll der Ausbau der Infrastruktur des Innovationsparks im Allschwiler Bachgraben in den Jahren 2016 bis 2018 unterstützt werden. Der Basler Grosse Rat hat denselben Beitrag zum partnerschaftlichen Projekt bereits gesprochen. Beteiligt an dem Projekt ist zudem der Kanton Jura.

Veranstaltung

i-net Cleantech Technology Event «Industrie 4.0: Roboter-Mensch-Symbiose – die Zukunft der Industrie?»
 

Ende Januar fand im Business Park Laufental & Thierstein (BPLT) zum Thema «Industrie 4.0: Roboter-Mensch-Symbiose – die Zukunft der Industrie?» statt. Industrie 4.0 ist in aller Munde und wird gemeinhin auch als die vierte industrielle Revolution gehandelt. Das Thema stösst mittlerweile weltweit auf Interesse und die neuen Technologien beschleunigen die Umsetzung. Doch was steckt wirklich hinter dem Begriff? Welche Geschäftsmodelle und Innovationen werden durch Industrie 4.0 getrieben? Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus? Bei diesem Event wurde aufgezeigt, wie Menschen und Maschinen gemeinsam und in Symbiose miteinander arbeiten können. Zudem hat der Event gezeigt, wo unsere Region bei diesem Thema steht. Sämtliche Präsentationen finden Sie unter dem untenstehenden Link.
Industrie 4.0 ist in aller Munde und wird gemeinhin auch als die vierte industrielle Revolution gehandelt. Das Thema stösst mittlerweile weltweit auf Interesse und die neuen Technologien beschleunigen die Umsetzung. Doch was steckt wirklich hinter dem Begriff? Welche Geschäftsmodelle und Innovationen werden durch Industrie 4.0 getrieben? Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus? Bei diesem Event werden wir uns fragen, wie Menschen und Maschinen gemeinsam und in Symbiose miteinander arbeiten können. Zudem soll der Event zeigen, wo unsere Region bei diesem Thema steht.
Industrie 4.0 ist in aller Munde und wird gemeinhin auch als die vierte industrielle Revolution gehandelt. Das Thema stösst mittlerweile weltweit auf Interesse und die neuen Technologien beschleunigen die Umsetzung. Doch was steckt wirklich hinter dem Begriff? Welche Geschäftsmodelle und Innovationen werden durch Industrie 4.0 getrieben? Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus? Bei diesem Event werden wir uns fragen, wie Menschen und Maschinen gemeinsam und in Symbiose miteinander arbeiten können. Zudem soll der Event zeigen, wo unsere Region bei diesem Thema steht.
 
http://www.i-net.ch/event/i-net-cleantech-technology-event-industrie-4-0-roboter-mensch-symbiose-die-zukunft-der-industrie/
 
Teilnehmer des ausgebuchten Anlasses im Business Park Laufental & Thierstein. Bild i-net

Aesch

Hoffmann Automobile baut in Aesch

Vier Jahre haben Christian Hoffmann und sein Bruder Michael Hoffmann für ihre Unternehmung einen geeigneten Standort gesucht. Nun sind sie in Aesch fündig geworden. Gegenüber der Landi, beim Kreisel Pfeffingerring/Butthollenweg, wird der neue Haupt­standort der Hoffmann Automobile AG gebaut. Die Eröffnung ist für Sommer 2017 geplant.

Hoffmann Automobile baut entlang des Pfeffingerrings einen grossen Showroom für die Marke Audi. Entlang des Butthollenwegs entstehen ein weiterer Showroom für VW, Skoda und VW-Nutzfahrzeuge, sowie Büros, Werkstätten und eine Carrosserieabteilung. Überbaut wird eine Fläche von rund 10000 Quadratmetern. In Aesch wird Raum für zirka 90 ­Arbeitsplätze geschaffen und das Personal laufend nach Bedarf aufgestockt. Nebst dem Garagenneubau ist noch ein Gewerbebau mit Drittnutzerflächen geplant, für welchen zurzeit noch ein Investor und solvente Mieter gesucht werden.

Arlesheim

Weleda erhält Prix de Beauté

Die Naturkosmetikherstellerin Weleda hat den begehrten Diamanten in der Kategorie "Green Beauty" erhalten. Der Oscar der Kosmetikbranche zeichnet herausragende Produktneuheiten der internationalen Kosmetikwelt aus.

Mitte Februar traf sich die Crème de la Crème der internationalen Kosmetikbranche im Kurhaus zu Wiesbaden, um die Vergabe des Cosmopolitan Prix de Beauté 2016 zu feiern. Ebenfalls auf dem roten Teppich: Die Arlesheimer Naturkosmetikherstellerin Weleda, die den begehrten Preis in der Kategorie "Green Beauty" entgegen nehmen durfte. Eine glamouröse Gala, viele prominente Persönlichkeiten und 16 glitzernde Prix de Beauté-Diamanten bestimmten die 24. Verleihung des Cosmopolitan Prix de Beauté 2016. Aus mehr als 500 eingereichten Produkten von rund 150 Unternehmen wurde von der Fachjury Neuheiten anhand der Kriterien Innovationskraft, Wirksamkeit und Design bewertet.

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