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Newsletter der GQMG
         Aus der GQMG
  • Klare Regeln helfen
  • AG Pflege und Qualität: Sprachkompetenz ist Schlüsselqualifikation

         Aktuelles
  • DIMDI und BfArM wurden zusammengeführt
  • Aktuelles zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September
  • Quick-Alert: CIRS-Meldungen zur COVID-19-Krise: Kommunikationsprobleme
  • DKG: PPR 2.0 muss Personaluntergrenzen ablösen
  • Corona-Testungen sind zentrale Aufgabe in der Pandemie-Bekämpfung – Forderung der DKG: Mitarbeiter in Kliniken als gefährdete Gruppe mit aufnehmen
  • Veranstaltungen und Seminare
  • Stellenangebote
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Aus der GQMG

Klare Regeln helfen


Die Arbeitsgruppen der GQMG profitieren von mehr Planungssicherheit. Das Verfahren zur Freigabe von Veröffentlichungen innerhalb der Gesellschaft hat nun einen verbindlichen Rahmen erhalten.

In den vergangenen Jahren gab es gelegentlich Schwierigkeiten. AGs hatten aufwändig ein Positionspapier oder eine Arbeitshilfe erstellt und deren Veröffentlichung zu einem bestimmten Anlass geplant. Grundsätzlich ist bei offiziellen Äußerungen im Namen der GQMG natürlich eine Freigabe durch den Vorstand oder dessen Beauftragte erforderlich. Manchmal kam es zu Verzögerungen wegen unklarer Abläufe bei dieser Freigabe.
 
Mit der nun vorliegenden Regelung stellt der Vorstand sicher, dass die Arbeit der AGs, die intensiv ein Thema bearbeitet haben, zeitgerecht und planbar an die Öffentlichkeit gehen kann. Der Vorstand versteht dies auch als einen verbesserten Service für seine Mitglieder und würdigt damit das hohe Engagement der Arbeitsgruppen.


 

Neues aus den GQMG-Arbeitsgruppen

 
AG Pflege und Qualität: Sprachkompetenz ist Schlüsselqualifikation
Fundierte Deutschkenntnisse sind Voraussetzung für die sichere Versorgung von Patienten. Die AG „Pflege und Qualität“ betont in einer überarbeiteten Fassung ihres Positionspapiers zur Sprachkompetenz, wie wichtig eine gute sprachliche Integration ausländischer Pflegefachpersonen ist. Gegenüber der ersten Fassung aus dem vergangenen Jahr beleuchtet das Positionspapier nun weitere Erfahrungen aus der Praxis, aus der Sicht des Teams, der Patienten und auch der internationalen Pflegefachpersonen. Dazu wurde die neueste Literatur und Studienlage recherchiert. Das Papier ist unter http://www.gqmg.de/downloads/ abzurufen.
 
Mit der demografischen Entwicklung wächst der Pflegebedarf, die Nachfrage nach Pflegefachpersonen steigt. Der Bedarf kann weder über den deutschen Arbeitsmarkt noch über die Ausbildung alleine gedeckt werden. Die Rekrutierung von internationalen Pflegefachpersonen ist für viele Arbeitgeber inzwischen als weitere Säule der Rekrutierung etabliert. Die Rekrutierung erfolgt meist über Vermittler, die daraus ein lukratives Geschäftsmodell entwickelt haben. Häufig geht dies zu Lasten der Qualität, insbesondere was die Sprachkompetenz angeht. Die Sprachzertifikate halten oft nicht das, was sie versprechen.
 
Dagegen sollte die Sprachkompetenz in einem bundesweit einheitlichen Verfahren geprüft werden, beispielsweise in Verantwortung der neu eingerichteten Pflegekammern. Die deutsche Sprache einschließlich der fachsprachlichen Anforderungen muss durch zertifizierte Schulen unterrichtet und auf anspruchsvollem Niveau geprüft werden. Eine ausreichende Sprachkompetenz ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Kranke und pflegebedürftige Menschen haben ein Anrecht auf eine qualitativ zeitgemäße und sichere Versorgung.

AKTUELLES


26.5.2020
 

DIMDI und BfArM wurden zusammengeführt


Wesentliche Funktionseinheiten des DIMDI und das BfArM wurden am 26. Mai 2020 unter dem Dach des BfArM zu einer Behörde zusammengeführt.

Das Bundesministerium für Gesundheit hatte diesen Schritt bereits im Sommer 2019 angekündigt. Ziel ist es, die Ressourcen und Expertise beider Behörden zu bündeln und so die Chancen, die sich durch die vielfältigen Entwicklungen im Gesundheitswesen ergeben, bestmöglich im Sinne der Patientinnen und Patienten zu nutzen.

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25.5.2020
 

Welttag der Patientensicherheit am 17. September



Mach dich stark für Patientensicherheit - Sichere Versorgung für alle Patientinnen und Patienten!

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) ruft alle Gesundheitseinrichtungen in Deutschland auf, sich am Welttag der Patientensicherheit am 17.9.2020 zu beteiligen. Machen Sie mit! Ihre Themen und Projekte zur Patientensicherheit auf allen Ebenen sind deshalb willkommen und können hier vorgestellt werden. Nutzen Sie diese gute Gelegenheit, um Ihr eigenes Engagement in dieser Sache zu präsentieren! Durch die Förderung des BMG werden wir auch dieses Jahr wieder viele Materialien zur Verfügung stellen können – Handlungsempfehlungen, Patienteninformationen, Plakate etc.. Darunter auch Publikationen, die noch in Bearbeitung sind.
Mehr Informationen...

Rund um den Welttag der Patientensicherheit finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen statt. Am 10.9.2020 findet die Veranstaltung „NRW für Patientensicherheit“ als Symposium mit Vorträgen, Statements, Diskussion, Workshops Präsentation von Initiativen und Projekten zur Patientensicherheit in NRW statt. Alle angemeldeten Teilnehmer und Veranstaltungen rund um den Welttag der Patientensicherheit 2020 finden Sie hier.



patientensicherheit schweiz: Aktionswoche Patientensicherheit vom 14. bis 20. September 2020 unter dem Motto „Menschliche Fähigkeiten für Patientensicherheit“

Mitarbeitende sind im Gesundheitswesen die zentrale Ressource für Behandlungsqualität und Patientensicherheit. Sowohl im routinierten Alltag als auch bei unvorhersehbaren Problemen sind sie es, die situationsangepasst und sicher reagieren müssen. Obwohl Unvorhersehbares das Potential für Fehler birgt, hat die Covid-19-Pandemie gezeigt, dass die Mitarbeitenden dank ihrer Anpassungsfähigkeit große Unsicherheiten und Herausforderungen meistern können.

Um die Patientensicherheit zu verbessern, kann sowohl aus Fehlern als auch aus den gelungenen Anpassungsleistungen gelernt werden. Wer die Prozesse versteht, die es dem Einzelnen, den Teams und der Gesamtorganisation erlauben, situationsangepasst und sicher zu reagieren, kann diese Prozesse optimieren. Deshalb geht es in der Aktionswoche Patientensicherheit vom 14. bis 20. September 2020 um die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit (Resilienz) von Organisationen im Gesundheitswesen.

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25.5.2020
 

Quick-Alert: CIRS-Meldungen zur COVID-19-Krise: Kommunikationsprobleme


Viele CIRS-Meldungen zum Umgang mit der Pandemie weisen auf kritische Ereignisse hin, die hauptsächlich auf Kommunikationsprobleme hinsichtlich laufender und erforderlicher Diagnostik, Infektionsstatus und -verdacht zurückzuführen sind.
Auffällig ist dabei die Tatsache, dass die Probleme häufig an den Schnittstellen zwischen einzelnen Abteilungen oder Versorgungsbereichen auftreten. Dies ist nicht überraschend: Obwohl die Covid-19-Bedrohung für alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen sehr präsent ist und sich mittlerweile viele der daraus resultierenden Abläufe eingespielt haben, stellen die erforderlichen Anpassungen dennoch eine Abweichung von langjährig etablierten Routinen dar. Der Quick Alert® 48c enthält Empfehlungen zur Verbesserung der Kommunikation an Schnittstellen
„Quick-Alert® 48c zu COVID-19“ Meldungen zu Kommunikationsproblemen

Aufmerksamen Lesern wird dabei auffallen, dass dort viele Themen aufgenommen werden, die die AG Kommunikation in Qualitäts- und Risikomanagement der GQMG inzwischen seit mehreren Jahren betont, so etwa die Nutzung der Arbeitshilfe Bessere Kommunikation (ABK) 2: SBAR als Tool zu fokussierten Kommunikation, die hier auf COVID-19-Situationen adaptiert wurde. Hilfreich sind in diesem Kontext auch die ABK 1: Grundlagen der Kommunikation und ABK 7: Kommunikation am Telefon (vgl. auch sämtliche Arbeitshilfen der AG unter: http://gqmg.de/downloads/index.html ).
23.5.2020
 

DKG: PPR 2.0 muss Personaluntergrenzen ablösen


Zwei Drittel der Pflegekräfte in den Krankenhäusern empfinden die von der Politik verordneten Personaluntergrenzen für Kliniken keineswegs als hilfreich. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, das im Tagesspiegel veröffentlicht wurde. Auch wenn die Umfrage mit zufälligen Teilnehmern nicht repräsentativ ist, ist die Tendenz hinsichtlich der Untergrenzen klar. Die Hauptkritikpunkte sind: Bürokratie und keine Verbesserung der Situation der Pflegekräfte. Deshalb fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) erneut, die Untergrenzen schnellstmöglich durch ein Personalbemessungsinstrument abzulösen. Schon Anfang des Jahres haben DKG, ver.di und Deutscher Pflegerat mit der PPR 2.0 ein Instrument vorgestellt, das eine bessere und höhere Personalausstattung im Krankenhaus zum Ziel hat und sich durch deutlich geringere Bürokratie auszeichnet. „Mit der PPR 2.0 haben wir ein unbürokratisches Personalbedarfsbemessungsinstrument entwickelt, das eine bedarfsgerechte pflegerische Versorgung der Patienten im gesamten Krankenhaus abbildet“, erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. „Wenn die Politik dieses Instrument endlich einführt, sind die gesetzlichen Pflegepersonaluntergrenzen überflüssig, da dann ein weitaus bedarfsgerechteres Verfahren zur Sicherung der Pflegequalität zur Verfügung steht.“

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22.5.2020
 

Corona-Testungen sind zentrale Aufgabe in der Pandemie-Bekämpfung – Forderung der DKG: Mitarbeiter in Kliniken als gefährdete Gruppe mit aufnehmen


Das Testen besonders gefährdeter Personengruppen auf das Corona-Virus ist derzeit die zentrale Aufgabe in der Pandemiebekämpfung. Insbesondere in der Gesundheitsversorgung ist der Kontakt mit Infizierten und potentiell Infizierten gegeben. Deshalb ist die regelmäßige Testung auch symptomfreier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhaus erforderlich. Wichtigstes Ziel ist es weiterhin, die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung durch die Kliniken zu gewährleisten. Nur dann können die Lockerungen weiterbestehen. „Die Krankenhäuser fordern das Bundesministerium für Gesundheit auf, in die Rechtsverordnung die Mitarbeiter der Kliniken als gefährdete Gruppe aufzunehmen. Wir reden hier von einer klassischen Aufgabe der Pandemiebekämpfung. Niederschwellige Tests sind zentrale Voraussetzung für die Eindämmung der Epidemie und die Wiederaufnahme der Regelversorgung. Denn Transparenz steigert das Vertrauen der Patienten in die Sicherheit in den Kliniken“, erklärte Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). 

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts gab es seit Beginn der Corona-Krise knapp 12.000 positive Tests unter den Beschäftigten von Krankenhäusern, ärztlichen Praxen, Dialyseeinrichtungen und Rettungsdiensten. 11.500 von ihnen sind schon wieder genesen. Diese Zahlen zeigen einerseits, dass natürlich auch die Beschäftigten im Gesundheitswesen von Infektionen betroffen sind. Andererseits sind sie aber bei mehr als einer Million Krankenhausbeschäftigten relativ selten. Einzelne Kliniken konnten mit einer Vielzahl an Tests nachweisen, dass rund 0,5 Prozent der Mitarbeiter akut infiziert waren. Die DKG fordert, „dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in direktem Patienten-Kontakt sind, einmal pro Woche getestet werden. Die Tests der Mitarbeiter sind Maßnahmen des Infektionsschutzes und dienen der Aufrechterhaltung des geordneten Krankenhausbetriebs. Die Kosten der Tests mögen auf den ersten Blick hoch sein. Allerdings können sie mit dazu beitragen, weitere wirtschaftliche Lockdowns zu verhindern. Vor diesem Hintergrund sind die Kosten geradezu marginal“, so Gaß.

Mehr Informationen…

Veranstaltungen

 

Eine Auswahl…

17.6.2020
Hauptstadtkongress Spezial 2020 – digitales Format
Kick-off-Veranstaltung [mehr…]


8.-9.9.2020
Gesundheitskongress des Westens 2020: „Gemeinsam große Herausforderungen bewältigen!“
Köln [mehr…]
 
10.9.2020
„NRW für Patientensicherheit“
Symposium mit Vorträgen, Statements, Diskussion, Workshops Präsentation von Initiativen und Projekten zur Patientensicherheit in NRW
Essen [mehr…] +++Abhängig von der Entwicklung der Corona Situation findet das Symposium evtl. online statt.+++


9.10.2020
37. QM-Netzwerktreffen
Essen-Kupferdreh [Anmeldungen an mail@hn-projekt.de]

 

  … alle Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage.

 

Seminare

Eine Auswahl…
 
25.6.2020
anaQuestra
Der Einsatz von Dolmetschern im Patienten-Arzt-Gespräch
Online Webseminar [mehr…]
Referentin Dr. Heidemarie Weber von der AG Kommunikation in Qualitäts- und Risikomanagement der GQMG


1.7.2020
Dringlichkeiten einschätzen, um Notfälle zu vermeiden
Ärztekammer Niedersachsen, Hannover [mehr…]

18.9.2020
CIRS für Einsteigerinnen und Einsteiger
Ärztekammer Berlin [mehr…]

14.-16.12.2020
Kompaktkurs Patientensicherheit & Risikomanagement
Ärztekammer Niedersachsen, Hannover [mehr…]

Online-Modul: 28.12.2020 - 27.1.2021
Präsenz-Modul: 28.1.2021 - 30.1.2021
Aus Fehlern lernen - Methoden der Fallanalyse für Schadenfälle, CIRS und M&M-Konferenzen
Ärztekammer Berlin [mehr…]

 

 … alle Seminare finden Sie auf unserer Homepage.

Stellenangebote

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